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Verbraucherzentrale rät: Keine Buchungen über fluege.de

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat auf zahlreiche Beschwerden reagiert, und vor Buchungen über das Portal fluege.de gewarnt. Laut Verbraucherzentrale wirbt das Portal mit Preisen, in welchen zahlreiche Gebühren nicht enthalten sind.

Damit verstoße fluege.de gegen geltendes Recht, welches vorschreibt, dass der endgültige Preis von Beginn an erkennbar sein muss. Neben den zahlreichen Gebühren kritisiert die Verbraucherzentrale zudem, dass Reiseversicherungen automatisch gebucht werden, wenn man diese nicht separat ablehne.

Insgesamt beurteilt die Verbraucherzentrale das Buchungsportal als mangelhaft und rät Verbrauchern dort keine Flüge zu buchen.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Internet, Preis, Flug, Gebühr, Verbraucherzentrale, Buchung
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2012 09:33 Uhr von Tauphi
 
+33 | -2
 
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Eine Welt bricht zusammen Wenn doch schon der fette Rainer Calmund die Seite so toll findet und sich nun herausstellt, dass die einen betrügen .. oh je :(

Mein Weltbild :,-(
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01.06.2012 09:43 Uhr von Conveam
 
+14 | -11
 
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Also ich bin dieses Jahr schon sechs Mal mit einer Billigairline für unter 100 € geflogen - nie Probleme gehabt. Wenn man sich vorher informiert und sich alles GENAU durchliest, hat man überall die Chance ein faires oder unfaires Angebot aufzudecken.

[ nachträglich editiert von Conveam ]
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01.06.2012 10:57 Uhr von MegaTefyt82
 
+8 | -1
 
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Aber es sind doch alles Rainers Freunde! :*(
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01.06.2012 11:32 Uhr von uhrknall
 
+12 | -1
 
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kann ich bestätigen in die Falle mit den unnötigen Versicherungen bin ich auch getappt. Es kommt am Ende deutlich teurer als vor der Buchung angegeben...

Und bei einer Suche ist mir folgendes lustiges passiert:
Wollte ich einen Direktflug nach Hanoi - ging nicht, nur mit Zwischenlandung in Ho Chi Minh City.
Wollte ich direkt nach Ho Chi Minh City - gabs nicht, nur mit Zwischenlandung in Hanoi
:D
Was war da faul?
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01.06.2012 12:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Wir hatten sogar die Polizei als Zeugen dass fluege.de eben vor 12 Monaten die Zusatzpreise nicht korrekt angezeigt hat. Wir haben Strafanzeige erstattet und die Abzockgebühren über die Kreditkarte zurückbuchen lassen.
Die Polizei hat explizit geprüft ob die Zusatzkosten angezeigt werden oder in der AGB auftauchen. Das war definitiv nicht der Fall. fluege.de hat auch 2 Prozesse beim Oberlandesgericht verloren. Kläger war die Wettbewerbszentrale. Das Urteil wird bis heute mißachtet.
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01.06.2012 14:13 Uhr von DrZord
 
+8 | -1
 
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@banned_but_back_now & conveam: ich hab zwar noch nie über Flüge.de gebucht, hätte aber keine Lust auf jeder Seite nach Häkchen zu suchen, die ich rausmachen muss, um etwas NICHT zu kaufen.

mit dem Argument "Augen auf" kann man so ziemlich alle Abzockmaschen im Internet schönreden.

[ nachträglich editiert von DrZord ]
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01.06.2012 15:05 Uhr von oeds
 
+3 | -0
 
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"augen auf" schön und gut: Hier geht es aber m.E. um Wettbewerbsverzerrung, da die angegebenen Preise auch über Vergleichsportale gezogen werden.
Sprich, wenn ich bei einem Vergleichsportal (z.B.. swoodoo.de) schaue, wird ein Flug über flüge.de für 100€ angeboten. Real kostet es dann jedoch 160€. Den gleichen Flug hätte ich aber über ein anderes Portal oder auch direkt für 150€ bekommen.

Die zusätzlichen Versicherungen, die separat "weggeklickt" werden müssen, sind noch das Sahnehäuptchen oben drauf.

gerade gestern wieder erlebt und im Endeffekt günstiger direkt bei der Fluggesellschaft gebucht.

[ nachträglich editiert von oeds ]
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01.06.2012 15:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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@oeds in unserem Fall, hat fluege.de 80.- Euro von der Kreditkarte abgebucht, als ** Gebühr ** dass wir ihre Internetseite zum Suchen benutzt haben. Diese "Gebühr" quasi eine Nutzungsgebühr der Internetseite, hatte fluege.de nirgendwo angeben. Häkchen rausmachen ist eine Sache, aber eine "Nutzungsgebühr" für die Seite in dieser Höhe ist eine Unverschämtheit. Die Strafanzeige läuft, das Geld haben wir bereits zurückerhalten.
Die zuständige Polizei in Leipzig hat ganze Aktenordner voll Strafanzeigen gegen fluege.de

Und hier liegt die "Wettbewerbsverzerrung". Denn fluege.de hat die hohe Nutzungsgebühr von 80.- Euro - nur für die Seitennutzung - verschwiegen.
Die Nutzungsgebühr hätte angezeigt werden müssen. Stattdessen wurde sie klammheimlich separat neben der Flugrechnung als zweite Rechnung abgebucht. Und diese Frechheit hat die Polizeistelle durch einen Test mitprotokolliert.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]

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