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USA: Klagen von Sexualstraftätern gegen Ausschluss von sozialen Netzwerken

In mehreren US-Bundesstaaten strengen verurteilte Sexualstraftäter jetzt Klagen an, um wieder soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn benutzen zu dürfen.

Ein wichtiger Punkt der Klage dürfte demnach die Abwägung zwischen Jugendschutz und der von der Verfassung garantierten Redefreiheit sein. Befürworter der Sperren argumentieren damit, dass das Telefon ja immer noch funktioniere.

Seit 2005 werden in den USA die Namen, Fotos und Daten sowie Vergehen von Sexualstraftätern auf einer Regierungsseite veröffentlicht. Einige Gerichte urteilten bereits gegen die Sperren. Es wird davon ausgegangen, dass der Fall ans oberste amerikanische Gericht kommt.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Facebook, Sexualstraftäter, Soziales Netzwerk, Ausschluss
Quelle: www.nzz.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2012 12:14 Uhr von Katzee
 
+7 | -2
 
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Erst trifft es einen Wenn ein Mensch seine Strafe abgesessen hat, sollte der Fall rein rechtlich erledigt sein. Auch wenn es einigen Leuten nicht gefällt: Nach Absitzen der Haftstrafe hat auch ein ehemaliger Straftäter wieder seine vollen Bürgerrechte.

Ausserdem sollte man die ganze Sache mal "hochrechnen": Zuerst trifft es ehemalige Sexualstraftäter, dann wird es vielleicht generell auf ehemalige Straftäter ausgeweitet. Personen mit einer nicht genehmen Meinung - kann man auch aussperren ....

Zensur fängt im Kleinen ein.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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31.05.2012 12:26 Uhr von MBGucky
 
+1 | -2
 
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Hausrecht: Ich denke, hier sollte das Hausrecht des sozialen Netzwerkes gelten. Wenn das Netzwerk keine Sexualstraftäter haben will, muss es diesen auch den Zugang sperren dürfen (wohlgemerkt dürfen, nicht müssen).
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31.05.2012 14:18 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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Und ich denke: es ist schon ein Unterschied ob man von Sexualstraftätern (und da ist es eine traurige Gewissheit das die WEiederholung droht) oder Straftätern im Allgemeinen spricht.

Wenn es ums Wohl der Kinder geht kann keine Hürde zu hoch sein.

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