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Staatlich geförderte Holzverbrennung verknappt den Rohstoffmarkt

Die AG Rohholzverbraucher e. V. meldet, dass der Holzindustrie das Holz ausgehe, weil die Deutschen zu Hause immer mehr Holz verbrennen. Diese Verschwendung von Ressourcen wird sogar durch das Erneuerbaren-Energien-(EE)-Gesetz und dessen bevorstehende Novellierung staatlich gefördert.

Von 2001 bis 2010 verdreifachte sich der Verbrauch durch Holzverbrennung vor allem in privaten Haushalten auf 33 Millionen Kubikmeter. Zwei Drittel davon kommen frisch aus dem Wald. Gleichzeitig sind drei Viertel aller privaten Öfen überaltert und verschwenden die teuer erzeugte Wämeenergie.

Die Hälfte dieses Verbrauchs, in Kleinbetrieben, wird statistisch nicht erfasst. Die Bundesregierung lügt sich bei der Biomassestatistik in die Tasche. Holz zu verbrennen, ohne dass daraus höherwertige Produkte hergestellt werden konnten, ist weder effizient noch wertschöpfend oder klimafreundlich, so der Verein.


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Verbrennung, Holz, Ressource
Quelle: www.pt-magazin.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2012 11:38 Uhr von opwerk
 
+8 | -2
 
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Da hat Ludwig Lehner (AGR) doch wirklich recht: „Die ineffiziente Verbrennung von Holz ist ein Relikt des letzten Jahrtausends und für ein modernes, fortschrittliches Land – das die Nachhaltigkeit vor 300 Jahren erfunden hat – nicht mehr akzeptabel."
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31.05.2012 12:04 Uhr von Fireproof999
 
+4 | -0
 
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Also: Wen wurnderts bei diesen Gas und Strompreisen? Viele Leute entscheiden sich da wieder den alten Ofen anzuschmeißen und gemütlich am Feuerchen zu sitzen.
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31.05.2012 13:23 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
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irgendwann ist es aus: mit dem billigen Brennholz. Entweder die Preise steigen drastisch oder die Regierung erhebt darauf Steuern und gibt die Subventionierung auf. Alles war mal billig, bis der Verbrauch und die Abhängigkeiten hoch genug waren. Dann kam immer die staatliche Abzocke und/oder die Preistreiberei.

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