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Staatlich geförderte Holzverbrennung verknappt den Rohstoffmarkt

Die AG Rohholzverbraucher e. V. meldet, dass der Holzindustrie das Holz ausgehe, weil die Deutschen zu Hause immer mehr Holz verbrennen. Diese Verschwendung von Ressourcen wird sogar durch das Erneuerbaren-Energien-(EE)-Gesetz und dessen bevorstehende Novellierung staatlich gefördert.

Von 2001 bis 2010 verdreifachte sich der Verbrauch durch Holzverbrennung vor allem in privaten Haushalten auf 33 Millionen Kubikmeter. Zwei Drittel davon kommen frisch aus dem Wald. Gleichzeitig sind drei Viertel aller privaten Öfen überaltert und verschwenden die teuer erzeugte Wämeenergie.

Die Hälfte dieses Verbrauchs, in Kleinbetrieben, wird statistisch nicht erfasst. Die Bundesregierung lügt sich bei der Biomassestatistik in die Tasche. Holz zu verbrennen, ohne dass daraus höherwertige Produkte hergestellt werden konnten, ist weder effizient noch wertschöpfend oder klimafreundlich, so der Verein.


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Verbrennung, Holz, Ressource
Quelle: www.pt-magazin.de

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