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Vorerst kein Mindestlohn im Einzelhandel

"Das Projekt kann momentan nicht verwirklicht werden", so der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands HDE, Stefan Genth. Demnach arbeiten nur 44 Prozent im Westen und nur 27 Prozent im Ostteil in tarifgebundenen Betrieben. Nötig für einen branchenweiten Mindestlohn seien aber bundesweit 50 Prozent.

Der HDE fordere nun Vereinfachungen. "Die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen muss reformiert werden", sagte Genth. In Deutschland seinen schließlich fast drei Millionen Menschen im Einzelhandel beschäftigt.

Drei Jahre dauern die Verhandlungen nun schon an, bis zuletzt wurde über die Höhe des Mindestlohns gestritten. Der DGB fordert mindestens 8,50 Euro. Sogar die sonst eher skeptische Union hat sich zuletzt auf ein Modell dafür geeinigt.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Union, Mindestlohn, Branche, Einzelhandel, Scheitern
Quelle: www.sueddeutsche.de

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