30.05.12 23:53 Uhr
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Schweiz blockiert überraschend Steuerabkommen mit Deutschland

Die Vereinbarung zur Nachversteuerung deutscher Schwarzgeldkonten wurde in der Schweiz durch den Nationalrat (die große Parlamentskammer der Schweiz) bestätigt. Ein Ausführungsgesetz zur Quellenbesteuerung, welches auch ebendiese Vereinbarung betraf, wurde jedoch anschließend abgelehnt.

Das Abkommen hätte eine pauschale Besteuerung, die sich nach Höhe und Dauer der Einlage der deutschen Schwarzgelder richtet, vorgesehen. Sie läge zwischen 21 und 41 Prozent. Dies beträfe laut Schätzungen bis zu 80 Milliarden Euro. Künftige Einlagen würden so versteuert wie in Deutschland.

Ähnliche Abkommen haben die Eidgenossen auch mit Großbritannien und Österreich geschlossen. Allerdings steht auch in diesen Fällen die parlamentarische Zustimmung weiterhin aus. Hierzulande benötigt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) noch die Zustimmung der SPD und Grünen im Bundesrat.


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WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Schweiz, Parlament, Blockade, Umsetzung, Steuerabkommen
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2012 23:53 Uhr von Graf_Kox
 
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Da wird auf der Seite der Schweiz wohl noch etwas taktiert. Persönlich halte ich es für mehr als fair wenn solche Vermögen nach versteuert werden. Schließlich haben die meisten Leute nicht die Möglichkeit ihr Geld so ohne weiteres am Fiskus vorbei zu schleusen. Es sei den Menschen ja gegönnt, wenn sie hier viel Geld verdienen. Aber dass haben sie dann unter anderem auch den guten Bedingungen und der Infrastruktur zu verdanken. Jeder sollte seinen Beitrag leisten.
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01.06.2012 17:17 Uhr von speculator
 
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"...bis zu 80 Milliarden Euro..." - wohl kaum, ich denke, bevor dieses (unwirksame "PR"-)Gesetz in Kraft tritt, dürfte der Großteil des Schwarzgeldes schon anders und sicher ebenso "steuergünstig" untergebracht sein ... zB auf den Cayman Inseln, dort haben ja die allermeisten großen (nicht nur schweizer) Banken Filialen und Investmentgesellschaften sitzen ... und betroffen wäre ja auch nur das Geld auf Konton, aber nichts von all dem was in den schweizer Tresoren und Schließfächern liegt...
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05.06.2012 18:35 Uhr von shadow#
 
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"nachversteuert": Die übliche Klientel von FDP und Union wird mit einem Steuersatz der deutlich unter dem Spitzensteuersatz liegt für ihr illegales Tun sogar noch belohnt...
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18.07.2012 00:03 Uhr von Frankone
 
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Die 2 Seiten der Medaille: wenn man überlegt, das man in Deutschland ein halbes Jahr umsonst arbeitet (Steuern), dann kann ich es niemandem verdenken, der sein "restliches"Geld in Sicherheit bringt.

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