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Neuer Computervirus "Flame": Keine Gefahr für Deutschland

Nach Einschätzung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik stellt der neue Virus "Flame" weder für Privatrechner noch für öffentliche Einrichtungen eine Gefahr dar.

Laut dem russischen Unternehmen Kaspersky treibt dieser schon seit März 2010 sein Unwesen und war bislang aufgrund seiner "extremen Komplexität" nicht aufzuspüren. Als Cyberwaffe eingesetzt soll er noch gefährlicher sein, als der Stuxnet Virus der 2010 u.a. eine iranische Atomanlage lahmlegte.

Laut BSI ist es allerdings nur schwer möglich, präventive Maßnahmen gegen solch spezialisierte Attacken, wie durch den Flame-Virus, zu ergreifen. Unternehmen müssten sich über die möglichen Gefahren eines solchen Cyber-Angriffs bewusst sein und den Schutzbedarf ihrer Systeme analysieren.


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WebReporter: Tschikago
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Gefahr, Computervirus, Flame
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2012 13:26 Uhr von Tschikago
 
+2 | -0
 
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Tja sowas wird wohl in Zukunft häufiger vorkommen. Die Technologie macht die moderne Zivilisation verwundbar und mit dem Fortschritt ändert sich auch die Art und Weise der Kriegsführung und der Konflikte. Das war schon immer so und wird wohl auch so bleiben.
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30.05.2012 15:50 Uhr von McClear
 
+1 | -4
 
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Verwundbarkeit entsteht durch Monokulturen. Es ist sehr erstaunlich, wie oft Microsoft Rechner von solchen Viren betroffen sind. Kein Monat ohne Warnmeldungen. Das zeigt immer wieder die Schwächen dieser Systeme auf.

Eine präventive Maßnahme wäre der Umstieg auf ein sichereres System. Und wenn schon Windows, dann das Ganze in einer gesicherten Umgebung, z. B. einer virtuellen Maschine, und als Host Linux oder Mac.

Mir ist total schleierhaft, warum in einer atomaren Forschungsanlage ausgerechnet Microsoft Systeme zum Einsatz kommen.
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30.05.2012 16:10 Uhr von KleinMatthias
 
+2 | -0
 
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Das Problem ist nicht Microsoft sondern der Staat, der dieses Stück Software gebaut und in Umlauf gebracht hat.

Es mag zwar sein, dass _diese_ Software _derzeit_ keine Gefahr für Deutschland darstellt, aber es ist nicht auszuschließen, dass _Nachfolger_ dieser Software eben sehr wohl auch deutsche Rechner befallen und dort erheblichen Schaden anrichten.

Derzeit geht Kaspersky ja davon aus, dass Urheber dieser Software staatliche Organisationen (spekuliert wird über die USA und/oder Israel) sind. Wenn dies zutrifft, muss "Flame" als "Cyberwaffe" gewertet werden - denn genau das ist sie.

Sollten Ableger dieser Tools auch auf deutschen Rechnern auftauchen und sollte sich herausstellen, dass sie dort von X (X mit jedem beliebigen Staat ersetzen) absichtlich platziert wurden, so muss Berlin dies wie einen kriegerischen Angriffs-Akt werten und entsprechend darauf reagieren.

Um unsere Interessen zu schützen, muss es daher Aufgabe unserer Regierung sein, dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft deutsche Rechner nicht von solchen "Cyberwaffen" angegriffen werden.

[ nachträglich editiert von KleinMatthias ]
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30.05.2012 16:31 Uhr von McClear
 
+1 | -0
 
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Aber, ohne ein Ziel, kann auch die raffinierteste Waffe nichts anrichten. Erst durch den Einsatz von Systemen, die verwundbar sind, entstehen solche Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten werden in diesem Fall von den (staatlichen) "Organisationen" (Geheimdiensten) ausgenutzt. Es werden dann gegen einen Feind alle Mittel zur Spionage und Sabotage eingesetzt.

Der Angriff auf deutsche Firmen läuft doch schon seit längerer Zeit. Das ist keine große Überraschung. Einige deutsche Unternehmen sind im Visier der Geheimdienste.

[ nachträglich editiert von McClear ]

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