29.05.12 21:48 Uhr
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Uelzen: Landkreis möchte rechtsextremem Taxiunternehmer die Betriebserlaubnis entziehen

Rechtsradikale treiben sich häufig in der Nähe von Schulen herum und versuchen mit Prospekten und Musik Schüler in die rechtsradikale Szene zu ködern.

Den Uelzener Behörden ist nun ein Taxi-Unternehmer mit rechtem Gedankengut aufgefallen, der regelmäßig 29 Schüler in ihre Schulen fährt und dabei Musik hört, die rechtsextremen Kreisen zuzuordnen ist. Des Weiteren lässt auch die Kleidung des Mannes auf seine rechte Gesinnung schließen.

Schließlich fand man auch im Internet Hinweise auf die rechte Gesinnung des Mannes. Die Stadt kündigte dem Unternehmer umgehend die Fahrten der Schüler. Nun will der Landkreis Uelzen prüfen, ob dem Mann die Betriebserlaubnis entzogen werden kann.


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WebReporter: 50I50
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Taxi, Unternehmer, Landkreis, Betriebserlaubnis
Quelle: www.ndr.de

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29.05.2012 21:48 Uhr von 50I50
 
+9 | -26
 
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29.05.2012 21:55 Uhr von syndikatM
 
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29.05.2012 21:59 Uhr von Adrian79
 
+19 | -7
 
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naja: so ein quatsch...
wenn man bedenkt wie sich menschen hier ausleben dürfen, egal ob krasse religion oder sonst was.
aber bei "rechts" ist sofort drama angesagt.

ich lese ja auch ständig von überfällen, randalen, messerstechereien und ähnlichen bei rechten *äh* oder ne, das waren ja doch ganz andere menschen.

wenn sowas rechtlich geht, dann bitte auch allen muslimen das taxifahren verbieten.
die hören ja mitunter auch gefährliche musik...

wie gerne würde ich mal eine statistik sehen, vom wem in deutschland den so die meiste gefahr ausgeht.

ich bin übrigens nur mensch und kein rechter/linker/moslem/sonstwas.
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29.05.2012 22:04 Uhr von ElChefo
 
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Schön wie der Autor das übliche Bild seiner Weltanschauung abrundet - siehe Kommentar.

Nur zur Erinnerung:

Art 3 (3) des Grundgesetzes:

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Die Stadt dürfte - sofern sie nicht auf irgendwelche Ausweichargumente abspringt - eine ziemliche Bauchlandung erleben.
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29.05.2012 22:06 Uhr von wwewrestling
 
+11 | -7
 
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Und: wenn er jetzt aktivist bei der linken gewesen wäre? Was würde passieren, wenn er für den Marxismus wirbt?
Ich glaub, dass ihm dann nichts passieren würde.

Nur weil jemand sein gedankengut weiter geben möchte, muss man ihm nicht gleich kündigen.
Die deutschen mit ihrer Phobie gegen rechts. Die meisten wissen gar nicht, was rechts eigentlich bedeutet. Die meisten denken, dass zu der Szene Nazis gehören...

Rechts:
Klassischen Liberalismus-wenig Staat, bürgerlich, konservativ, traditionell, religiös (christliche Werte), nationalistisch

Links:
sozialistisch/kommunistisch-starker Staat, antibürgerlich, progressiv, antitraditionell, eher agnostisch/antireligiös, international

Das heißt, dass eine konservative Christliche Partei auch Rechts ist.
Oder wenn eine Partei wie die ´Partei der Vernunft´ für den klassischen Liberalismus kämpft, müsste sie nach den kriterien auch rechts sein.

Und die NPD? Was wäre sie?
Sozialistisch und Nationalistisch.
Gehört sie eigentlich in die Mitte?

Und ganz ehrlich:
Mir sagen die rechten punkte, die ich aufgeführt habe, mehr zu als die linken. Bin ich jetzt ein polnischer Nazi?!

[ nachträglich editiert von wwewrestling ]
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29.05.2012 22:53 Uhr von 50I50
 
+3 | -9
 
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ElChefo: was hat ein rechtsradikaler der mit kindern umgang hat und diese kleidung trägt oder musik hört in der nähe von kindern zu suchen, die auf ihn als erwachsenen aufschauen könnten?
Müsste so jemand nicht seine ideologie zuhause lassen? Wir reden hier von einem extrovertierten rechtsextremen und nicht von einer nonne.
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29.05.2012 22:54 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -8
 
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jaja: "Schüler sehen auf Erwachsene auf und bestimmte Ideologien sind einfach zu gefährlich für Kinder."

Aber nur bestimmte Ideologien, nicht wahr ;-)


Hier laufen haufenweise Leute rum, die keinen Hehl aus ihrer politischen oder religiösen Anschauung machen, selbst Lehrer sind davon nicht ausgenommen.

Hat sich der Taxi-Fahrer etwas zu schulden kommen lassen? Hat er eine Straftat begangen oder den Versuch?
Ist die Musik verboten oder ist seine politische Einstellung verboten?

Falls nicht würde ich ganz einfach Art. 3 des Grundgesetzes beachten und gut is.
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29.05.2012 23:07 Uhr von ElChefo
 
+8 | -4
 
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50|50: "was hat ein rechtsradikaler der mit kindern umgang hat und diese kleidung trägt oder musik hört in der nähe von kindern zu suchen, die auf ihn als erwachsenen aufschauen könnten?"

Offensichtlich hat er noch keine Straftaten begangen, Propagandadelikte anscheinend ebenfalls nicht. Das wäre so ziemlich die einzige Möglichkeit der Handhabe, allerdings wären wir dann beim Strafrecht und nicht mehr bei der Lizenzvergabe zum Betreiben seines Unternehmens.

Wenn ab morgen in Deutschland auf einmal Anarchisten oder Sozialisten ähnlich beäugt würden wie Rechte, sollte man denen dann auch ihre Zulassungen für "egal was sie arbeiten" entziehen? Oder noch klarer: Wenn ab übermorgen der muslimische Glaube Kernelement gesellschaftlicher Ächtung wäre, würdest du denselben Artikel schreiben? Wohl kaum.

Der Begriff "rechtsradikal" in dieser News ist absolut beliebig und austauschbar. JEDER kann mal der Unbeliebte sein, wo das hinführt, sieht man auch prima in der deutschen Geschichte. Genau aus DIESEM Grund findet sich in der deutschen Verfassung auch genau der oben genannte Satz.

...und was die Musik in seinem Taxi angeht, wäre ich mal grundlegend vorsichtig. Erinnern wir uns mal kurz an die infamen Unterstellungen gegenüber Till Lindemann bzgl. Ramsteins politischer Ausrichtung. Lachhafter geht es nicht.

"Müsste so jemand nicht seine ideologie zuhause lassen? Wir reden hier von einem extrovertierten rechtsextremen und nicht von einer nonne."

Dann dürfte im Gegenzug kein Arbeitgeber dazu verpflichtet werden, auf die kulturellen, weltanschaulichen oder religiösen Ausrichtungen seiner Belegschaft einzugehen. Er dürfte davon ja nie etwas erfahren, da sie das ja alles zuhause lassen müssen. Quatsch. Das Recht auf Meinungsfreiheit schliesst auch die Äusserung von Ansichten mit ein.

Nur mal so als Denkanstoss:
Der User "Rassistenjaeger" hat heute erst einen Kommentar verfasst, in dem er davon sprach, das der Koran "besser" als "unsere" Gesetze wären. Wäre er jetzt ein Taxifahrer, der zwischen Wohnvierteln und Schulen pendelt... oder gar selbst Lehrer...
Beurteile selbst. Kleiner Tipp: Bei SN lesen auch Kinder mit. Möchtest du, das diese von so etwas beeinflusst werden?
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29.05.2012 23:17 Uhr von 50I50
 
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ElChefo: das kind muss nicht erst in den brunnen fallen, bevor es gerettet wird. manchmal ist vorbeugung eben wichtig. man lässt ja auch nicht einen bekannten kinderschänder in die nähe von kindern.
Ich bezweifle dass einige von euch das einsehen werden. daher ist es für mich unnötig weiter mit euch zu diskutieren.
Jedem seine meinung. ihr habt eure und ich habe meine. ;)
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29.05.2012 23:30 Uhr von ElChefo
 
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50|50: Wie üblich begreifst du es nicht.

"man lässt ja auch nicht einen bekannten kinderschänder in die nähe von kindern. "

Ein "bekannter Kinderschänder" ist ein verurteilter Straftäter. Das ist nicht mal im Ansatz zu vergleichen.

"Ich bezweifle dass einige von euch das einsehen werden. daher ist es für mich unnötig weiter mit euch zu diskutieren."

Korrekt. Da ist auch nichts dran einzusehen. In Deutschland ist kein Platz für eine Gesinnungsjustiz, schon gar nicht, wenn diese durch Städte und nicht durch ordentliche Gerichte durchgeführt wird.

Du hast rein gar nichts begriffen. Das hier ist ein Rechtstaat, da gelten gewisse universelle Prinzipien die nicht mal eben so für einen opportunen Werbegag aufgeweicht werden können und dürfen.
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29.05.2012 23:50 Uhr von 50I50
 
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ElChefo: "Ein verurteilter Kinderschänder"

Muss nicht zwangsläufig sein. Es gibt welche die auch wegen verjährung oder sonstigem frei herum laufen.
Tatsache ist eben, so jemand wie ein kinderschänder oder rechtsextremist (verurteilt oder nicht) hat nichts in der nähe von kindern verloren.
Nicht umsonst warnt die polizei vor solchen leuten und versucht die nähe solcher leute an schulen zu unterbinden.

"Du hast rein gar nichts begriffen. Das hier ist ein Rechtstaat, da gelten gewisse universelle Prinzipien"

Stimmt und eine davon ist der schutz von kindern vor leuten die den geist von kindern mit ihrem müll wie rechtsradikale musik vergiften können. wenn du das nicht einsieht, so tut es mir leid für dich. du kannst ja deine kinder von so einem fahren lassen. die große öffentlichkeit allerdings hat mit sowas ein problem.

[ nachträglich editiert von 50I50 ]
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29.05.2012 23:54 Uhr von ElChefo
 
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magnat, 50|50: magnat

"vergesst bitte nicht das diese Ideologie in Deutschland verboten ist und unter das Strafrecht fällt"

So, wie du es geschrieben hast, ist es einfach gesagt falsch. Das einzige, was durch das Strafrecht verboten ist, ist die Verherrlichung und Relativierung von Verbrechen der NS-Regierung und ihrer Handelnden. Hinzu kommt, das nicht jeder, der "rechts" ist, gleich ein Nazi ist. Dazu solltest du dich ein wenig genauer mit der Normenklatur des politischen Spektrums auseinandersetzen.

"ihr wollt also damit aussagen das D als Staat selbst gegen das eigene GG verstößt ?"

Oft genug wurde durch den Staat, das Land, die Kommune, die Stadt usw. irgendetwas beschlossen, das vom BVG wegen "Verfassungswidrigkeit" wieder gekippt werden musste. Daher lautet die Antwort einfach "ja". Man kann einem Menschen nicht einfach seine berufliche Grundlage aufgrund seiner Meinung entziehen, egal wie unpopulär sie ist. Vielleicht hast du es überlesen, aber ich habe ebenfalls weiter oben schon geschrieben, das es - wenn überhaupt - statthaft wäre, strafrechtlich gegen ihn vorzugehen, wenn er Straftaten begangen hätte. Hat er anscheinend nicht, sonst gäbe es eine Anzeige, Untersuchungsverfahren, Gerichtsverfahren und Richterspruch. Das ist der einzige Weg.

"aber wisst ihr wie weit der gegangen ist, ich denke das kann keiner belegen ."

Genau aus diesem Grund. Was 50|50 mit Einlieferung und Kommentar gemacht hat, ist Vorverurteilung in einem nicht-existenten Verfahren. Offensichtlich ist ihm die persönliche Gesinnung des Mannes zuwider. Eine Gesinnung darf jedoch nicht einfach so zum Ausschluss aus der Gesellschaft führen, oder?


50|50

"Es gibt welche die auch wegen verjährung oder sonstigem frei herum laufen."

Fehlleistungen der Justiz sind kein Maßstab für den Gesamtapparat eines Rechtssystems.

"Tatsache ist eben, so jemand wie ein kinderschänder oder rechtsextremist (verurteilt oder nicht)"

a) Kinderschänder und Rechtsextremisten sind nicht vergleichbar.
b) Jemand ist solange unschuldig bis seine Schuld erwiesen ist. Das ist so ziemlich die zentrale Trennlinie von "Zivilisation" und "Sandmenschen".

"Nicht umsonst warnt die polizei vor solchen leuten und versucht die nähe solcher leute an schulen zu unterbinden."

Bei Kinderschändern, ja. Da allerdings so etwas nicht vergleichbar mit mutmaßlichen Rechten sind und die Stadt Uelzen kein Organ der Jurisdiktion ist, steht ihr kein so eklatanter Eingriff in die Grundrechte zu. Das kann nur und ausschliesslich das BVG.

"Stimmt und eine davon ist der schutz von kindern vor leuten die den geist von kindern mit ihrem müll wie rechtsradikale musik vergiften können."

Du hast immer noch nicht im Keim begriffen, wie austauschbar der Begriff "rechtsradikal" ist. Warten wir mal, vielleicht gibts ja bald mal ein Live-Beispiel aus dem radikal-islamischen Bereich. Mal sehen, wo du dich dann wiederfindest.

"so tut es mir leid für dich. du kannst ja deine kinder von so einem fahren lassen. die große öffentlichkeit allerdings hat mit sowas ein problem."

Soso... "du" bist also die "große öffentlichkeit"? Überschätze dich nicht schon wieder wie in den anderen News. Eigentlich stehst du ziemlich allein auf weiter Flur als jemand, der das Grundgesetz (...und das Strafgesetzbuch) nicht verstanden hat.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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30.05.2012 00:00 Uhr von 1234321
 
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Die Kinder werden sich ihre eigene Meinung bilden. Aber das sie mit dem Taxi zur Schule gefahren werden, das ist doch wohl völlig weltfremd.

Wir sind damals 3km mit Fahrrad gefahren
oder zu Fuß gegangen.

Sind die 29 Kinder alle solchen Weichbirnen ??
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30.05.2012 00:14 Uhr von 50I50
 
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elchefo: niemanden hätte allein seine gesinnung interessiert, hätte er nicht im taxi in anwesenheit der kinder seine rechtsradikale musik gehört oder seine rechtsradikale kleidung getragen hätte. du tust so als ob man ihn allein wegen seiner weltanschauung so angehen würde und liegst nun damit falsch.
beantworte mir mal die frage, macht es sinn mit dir über dieses thema zu diskutieren?
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30.05.2012 00:39 Uhr von ElChefo
 
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50|50: "niemanden hätte allein seine gesinnung interessiert, hätte er nicht im taxi in anwesenheit der kinder seine rechtsradikale musik gehört oder seine rechtsradikale kleidung getragen hätte."

Quark. Dann wäre die Sache mit dem Betreiberwechsel gegessen gewesen. Ist sie aber anscheinend nicht.

"du tust so als ob man ihn allein wegen seiner weltanschauung so angehen würde und liegst nun damit falsch."

Du liest aber schon selbst deine Quellen, oder?
Siehe erster Satz des letzten Absatzes:
"Die Stadt hat schnell einen anderen Transport für die Schüler organisiert."

Ginge es nicht um eine Gesinnungsstrafe, hätte man es dabei belassen können, da keinerlei strafrechtlich verwertbaren Umstände ausser den Behauptungen dieses ominösen Olaf Meyer zur Hand waren.

Zudem scheint dir auch der in der Quelle verwendete Konjunktiv entgangen zu sein:
Er hat _offenbar_ bei den Beförderungen Kleidung getragen und Musik gehört. Das ist ungefähr genausoviel wert wie "...mir hat mal ein Kumpel erzählt, seine Tante habe gesagt, das sie gelesen hat, wie jemand gesagt haben soll, das...".

Gegenfrage:
Macht es dich nicht ein wenig stutzig, das einem Taxiunternehmer die Existenz genommen werden soll wegen Musik und Kleidung, jedoch Mitglieder des anderen Extrems öffentliche Auftritte an Schulen zelebrieren dürfen? Einer Gruppe, die öffentlich zu Straftaten aufruft?

Am Rande erwähnt: Lokalzeitungen titelten zu dem Fall mit der Überschrift: "Hinweise auf rechte Gesinnung". Wie blöd. Wegen Hinweisen auf eine Gesinnung wird gekündigt? Das passt ja jetzt so gar nicht. Oder?
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30.05.2012 00:41 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -1
 
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"seine rechtsradikale musik gehört ..."

Ist diese verboten/indiziert?

"seine rechtsradikale kleidung getragen..."

Ist diese verboten? Trug er verbotene Symbole?

Hätte er ein Che-Guevara-Shirt getragen und Musik gehört, "die dem linken Spektrum zuzordnen ist", würde sich keine Sau dafür interessieren.
"Storch Heinrich" Klamotten zu tragen oder diese andere Marke Lonsdale ist nicht verboten. Ebensowenig wie das Pali-Tuch...

"du tust so als ob man ihn allein wegen seiner weltanschauung so angehen würde und liegst nun damit falsch. "

Er hat also gegen Gesetze verstoßen?
Davon liest man weder in der News noch in der Quelle.
Woher kommt also diese Annahme?

"macht es sinn mit dir über dieses thema zu diskutieren?"

Das macht es mit dir grundsätzlich nicht.


Das Entscheidende ist die Frage, ob er gegen geltendes Recht verstoßen hat. Falls ja gehört ihm nicht nur die Betriebserlaubnis entzogen, sondern er gehört umgehend angezeigt!

Falls nein, stehen die Maßnahmen im Widerspruch zu Art. 3 GG.
Rechts ist genauso wie Links eine erlaubte politische Strömung, auch wenn es vielen nicht passt. Weder die eine noch die andere sollte willkürlich unterdrückt werden.
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30.05.2012 05:23 Uhr von 50I50
 
+1 | -5
 
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Jolly/elchefo: ich denke nicht dass ihr beiden für dieses thema besonders prädestiniert seid.
@albundy

gibt es bei shortnews jemanden den du nicht mit deinen verschörungstheorien geleingweilt hast?
letztens hast du sowas über magnat und islam_loves geschrieben, davor über andere nehme ich mal an.

"also lass es sonst kommt sperre nr. 5000 "

weißt du was ich von drohungen halte? ach, warum nehme ich dich überhaut wahr? schreib doch wem und was du willst. fühl mich eh nicht angesprochen. zeigt nur deine argumentlosigkeit. insofern ;)

[ nachträglich editiert von 50I50 ]
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30.05.2012 13:25 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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"ich denke nicht dass ihr beiden für dieses thema besonders prädestiniert seid."

"zeigt nur deine argumentlosigkeit."

:-))



Ja, wir haben damals auch zu unserem Busfahrer aufgesehen und ihn als leuchtendes Beispiel betrachtet....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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30.05.2012 13:27 Uhr von Schwertträger
 
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@ElChefo: Du hast schon Recht, dass niemand wegen seiner Überzeugung benachteiligt werden darf, ABER ...

1.) gelten für die Beförderung von Kindern besondere Auflagen (so DARF z.B. der Busfahrer eines Schulbusses im Bus auch nicht alles hören, was ihm so privat gefallen mag und er darf auch nicht alles sagen, was er vielleicht privat sagen würde).
Somit kann man einem Taxifahrer ganz klare Weisung erteilen, was er alles zu erfüllen hat, wenn er den Beförderungsauftrag erhalten möchte.

2.) zählt die vorsorgliche Nichtvergabe eines offenen Auftrages wegen Nichterfüllens von Auflagen nicht zwingend als Benachteiligung.



Eigentlich ist es schon ein Unding, dass der Mann überhaupt seine Musik hört, während er die Kinder fährt und nicht schon von sich aus darauf verzichtet. Auch wenn er seine politische Überzeugung vielleicht zu Recht hat, muss ihm sein Verantwortungsgefühl und der Anstand (gerade, wenn er deutschnational ist) sagen, dass er fremde Kinder nicht zu beeinflussen hat.
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30.05.2012 13:38 Uhr von Schwertträger
 
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@wwewrestling: >Rechts:
Klassischen Liberalismus-wenig Staat, .....<

Ähm....
Wenn man "rechts" als gemässigte rechte Richtung betrachtet, dann hast Du bedingt Recht, auch wenn die rechten Bürger eigentlich auch als kaisertreu gelten, also pro Staat sind.

Ganz sicher sind aber die Rechtsextremen, und um einen solchen geht es hier, für mehr Staat, immerhin hängen sie doch der Idee eines diktatorischen Staates an, in dem von der zentralen Führerfigur bis hinunter zur organisierten Kinderfreizeit alles staatlich geregelt ist.


Ich selber bin bspw. für eine regulierte Marktwirtschaft, bin theistisch, aber großteils antireligiös, eher global als nationalistisch, jedoch auch traditionell, konservativ wertebewusst und ein Gegner von zuviel Sozialem.
In Summe befinde ich mich ein kleines Stück rechts von der Mitte, aber weit, weit entfernt von den Typen, um die es in der News hier geht, welche die Demokratie auflösen und durch eine Diktatur ersetzen möchten.

Und nein, ein Linksautonomer, der während des Transports der Kinder irgendwelches linksradikales Zeugs hören oder gegen Polizei, Staat und Gesellschaft reden würde, dürfte die Kinder auch nicht fahren, solange er nicht schriftlich erklärt, solcherlei Agitation zu unterlassen.
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30.05.2012 13:41 Uhr von ElChefo
 
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Schwertträger: zu 1)
Stimmt.
Aber: Solange wie dort nur ein Konjunktiv steht, er habe halt "offenbar", "vielleicht", "mutmaßlich" (oder vergleichbar) seine Musik gehört sollte man doch vorsichtig mit Vorverurteilungen sein. Bis jetzt steht nur die Meldung eines Linksradikalen im Raume. Sorry, wenn mir das als "Überführungsmerkmal" nicht ausreicht.

zu 2)
Den Beförderungsauftrag für die Schulen hat er ja auch verloren. Dem habe ich nicht widersprochen. Es geht aber auch um Weitaus mehr, nämlich eine durch Linksradikale inszenierte Hetzjagd.
...und schlussendlich geht es auch nicht mehr nur um den (schon entzogenen) Beförderungsauftrag, sondern auch um den potentiellen Entzug der Betriebserlaubnis.

...spätestens da sollte man doch den Anfängen wehren? Gerade und erst recht, wenn das verwendete Zeugnis gegen den Herren von der radikalen Gegenseite abgelegt wird.

Und ich wiederhole es nochmal: Wieso kann denn dieser Herr Meyer als Mitglied einer Gruppe, die zu Straftaten aufruft, Infoveranstaltungen an Schulen abhalten?
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30.05.2012 13:58 Uhr von Schwertträger
 
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@ElChefo: > Bis jetzt steht nur die Meldung eines Linksradikalen im Raume. Sorry, wenn mir das als "Überführungsmerkmal" nicht ausreicht.<

Da stimme ich Dir ja völlig zu.
Um die Lizenz einzuziehen, braucht es handfeste Beweise und eben auch eine rechtliche Grundlage, da hast Du schon Recht. Es gibt keinen Grund, warum ein Rechtsradikaler kein Taxiunternehmen haben sollte, solange er nichts Gesetzeswidriges tut.
(Das predige ich ja auch immer mit dem unseligen NPD-Verbot, was ich auch unsinnig finde. So weiss man wenigstens, wo die Leute sind).


>...spätestens da sollte man doch den Anfängen wehren? Gerade und erst recht, wenn das verwendete Zeugnis gegen den Herren von der radikalen Gegenseite abgelegt wird.<

Das müsste man auch erst überprüfen. Eine antifaschistische Bewegung muss noch keinesfalls ultralinks sein. In der Regel ist es so, aber es haben auch schon konservative Bürger antifaschistische Bewegungen gegründet.


>Und ich wiederhole es nochmal: Wieso kann denn dieser Herr Meyer als Mitglied einer Gruppe, die zu Straftaten aufruft, Infoveranstaltungen an Schulen abhalten?<

Die Infoveranstaltungen dürften sich thematisch streng begrenzt auf Antifaschismus und Kampf gegen rechts(extrem) beziehen. DIe weiderum sind dann von der Landesbehörde abgesegnet.
Andere linksextreme Veranstaltungen werden in Schulen sicher auch nicht geduldet.
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30.05.2012 14:59 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Schwertträger: Da wir im Großen und Ganzen eh (wie meistens) konsens haben, bleiben ja nur noch "Kleinigkeiten" ;-)

"Eine antifaschistische Bewegung muss noch keinesfalls ultralinks sein."

Konkret geht es um diese hier:
http://www.antifa-lg.de
Wo die "AA" anzusiedeln ist, hat man beispielsweise am 3./4. September letzten Jahres in Dortmund gesehen. Oder bei den Castortransporten. Dieses Netzwerk ist alles andere als ein Grüppchen linker Weltverbesserer.

"Andere linksextreme Veranstaltungen werden in Schulen sicher auch nicht geduldet."

Dein Wort in Gottes Ohr. Bleibt zu hoffen. Trotzdem bleibt der Nachgeschmack, den Bock zum Gärtner gemacht zu haben.

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