29.05.12 19:16 Uhr
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EU-Gerichtsurteil führte zur geplanten Gema-Gebührenerhöhung

Aufgrund einer breiten Bemessungsgrundlage, die beispielsweise auch Speicherkarten in Fotokameras betrifft, konnte die Verwertungsgesellschaft bis Ende 2011 eine vergleichsweise niedrige Vergütung für Speicherkarten und USB-Sticks vereinbaren.

Da aber der Europäische Gerichtshof eine Differenzierung der Nutzung von Speichermedien verlangte, kündigten Die Gesellschaften die Verträge zum 31.12.2011.

Eine Untersuchung ergab, dass mit einem USB-Stick während seiner Lebensdauer im Schnitt 677 Musiktitel, 541 professionelle Fotos, Bilder oder Kunstwerke und 163 Grafiken und Teile von Büchern vervielfältigt werden. Auf Speicherkarten sind ähnliche Zahlen zu vermerken.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: EU, Gerichtsurteil, GEMA, USB-Stick
Quelle: www.golem.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2012 19:16 Uhr von Stick
 
+81 | -2
 
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Die Piraten sagten dazu: Der Zweck von Abgaben ist es, einen Ausgleich für die Erlaubnis der Privatkopie nach Paragraf 53/54 Urheberrechtsgesetz zu schaffen. Allerdings sei dieses Recht durch Kopierschutzmaßnahmen und ein Verbot ihrer Umgehung faktisch ausgehebelt, wodurch die Abgaben ihre Legitimation verlieren würden. "Auf der einen Seite werden den Nutzern die Rechte entzogen und auf der anderen Seite die Abgaben drastisch erhöht. Das können wir so nicht akzeptieren"
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29.05.2012 19:19 Uhr von wwewrestling
 
+31 | -2
 
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Ich schreibe auch: viel.

Vielleicht sollte ich auch eine Gebühr einführen? Es kann ja sein, dass auf den Sticks meine Texte drauf sind...
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29.05.2012 20:01 Uhr von shadow#
 
+17 | -2
 
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Dazu geführt? Das Urteil hat den Raffzähnen der GEMA allerhöchstens eine Chance für die massive Erhöhung gegeben, bezweckt war das so mit Sicherheit nicht.
Oder warum hört man keine gleichlautenden Meldungen aus anderen europäischen Ländern (aus denen künftig billige USB-Sticks bezogen werden)?
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29.05.2012 23:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -0
 
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Irgendwie ad absurdum zumindest unsere Kunden schleppen ganze USB-Sticks mit urheberrechtlichen Daten an - oder nehmen sie wieder mit. Quasi zum Austausch zwischen Tonstudio und Verlag oder CD-Presswerk.
Allerdings wurden für diese Daten bereits die vollen GEMA-Gebühren bezahlt. Eine weitere Bezahlung für das "Transportmittel" ist ad absurdum.
Der USB-Stick mag bei vielen Menschen zum Austausch von Mediendaten zwischen eigenem Laptop und z.B. PC dienen. Oder als Backup der eigenen Musiksammlung.
Wer zahkt denn für das Backup erneut GEMA-Gebühren ?????

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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29.05.2012 23:15 Uhr von ElChefo
 
+11 | -0
 
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...interessant.

Wie ziemlich viele Andere besitze auch ich mehrere USB-Sticks verschiedener Grösse sowie mobile Festplatten.

Wenn ich mir überlege, das einer der Sticks tatsächlich häufig in Verwendung (der Rest nicht mehr, out of date) ist und keine der genannten Medien auf ihm zu finden sind, sondern Schulungsunterlagen, Gesetzestexte und Vorschriften, könnte man fast zu dem Schluss kommen, das ich durch diese Gebühren in eine Art Sippenhaft genommen werde. Kann ja eigentlich so nicht stehenbleiben.

..."lustiger" wird es, wenn ich mir mal meine mobile Festplatte ansehe. Auf ihr sind (da ich viel unterwegs bin und gerne Bilder schiesse) ziemlich viele private Fotos (nein, nicht die Art ;-) "privat"). Das ist ja nun mehr oder minder mein eigener Content, über dessen Nutzung ich zu entscheiden habe, da ich das entsprechende Bild auch gemacht habe. Wäre ich jetzt also nicht zu einer Beteiligung an diesem Gebührenwesen berechtigt? Immerhin zahle ich Gebühren an einen Rechteverwerter für Medien, die sich nicht auf diesem Datenträger befinden, jedoch UGC?!
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29.05.2012 23:37 Uhr von itcantbehelped
 
+10 | -0
 
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Beim Günter Grass wird gleich auf seiner SS-Vergangenheit rumgehackt. Was ist eigentlich mit der Nazi-Vergangenheit der GEMA?

Ich zitiere mal ein bisschen wild aus dem Wiki Artikel:

"Die Reichsmusikkammer unter ihrem Präsidenten Richard Strauss hatte 1934 in ihren Richtlinien festgelegt, dass „Nichtarier grundsätzlich nicht als geeignete Träger und Verwalter deutschen Kulturguts anzusehen“ seien. Dies bedeutete das Berufsverbot für die damals etwa 8000 in der Reichsmusikkammer organisierten Juden. Die STAGMA war fest in das nationalsozialistische Machtgefüge eingebunden und die leitenden Mitglieder der STAGMA waren eingefleischte und freiwillige Nationalsozialisten. Geschäftsführer der Stagma wurde Leo Ritter, der dieses Amt schon seit 1928 bei der ursprünglichen GEMA innehatte und Hitlers „Mein Kampf“ als Prämie für verdiente Mitarbeiter zu verschenken pflegte."

"Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die STAGMA ihre Arbeit fort, ab dem 24. August 1947 allerdings unter der Bezeichnung GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Vorstand und Generaldirektor von 1947 bis 1989 war Erich Schulze, ihm widmete die GEMA den gleichnamigen Brunnen vor der Generaldirektion in München. Aufsichtsratsvorsitzender war ab 1950 der Komponist Werner Egk. Sowohl Schulze als auch Egk bekleideten schon in der STAGMA führende Positionen."

nochmal: "...und die leitenden Mitglieder der STAGMA waren eingefleischte und freiwillige Nationalsozialisten."

Einem bekennenden und eingefleichten Nazi widmet die GEMA nach dem Krieg einen Brunnen zur Ehrung. Sagt das eigentlich nicht schon alles was man über dieses Organisation wissen muss?

Entnazifizierung war eine Show für den Pöbel...
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30.05.2012 03:29 Uhr von Twaini
 
+1 | -0
 
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hmmmm: Was mich ein bissl wundert ist das die GEMA sich derzeit rechtfertig bis dort hinaus.

Allerdings würde ich viel liebert über Sie lesen das die sich aufgelöst haben, denn wer wie geschehen Kindern das Singen von Weihnachtsliedern verbietet, gehört verboten!

Sry dieser Verein ist für meinen Geschmack unnütz, überflüssig und Assozial obendrein, in einen Topf mit der GEZ und Freudenfeuer angezündet!
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30.05.2012 07:16 Uhr von General_Strike
 
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Die EU ist also doch für etwas gut. ;o
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30.05.2012 07:55 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+4 | -0
 
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Dann will ich mir lieber gar nicht vorstellen wie teuer in Kürze Netzwerkkabel werden!

OMG sind diese Idioten krank.

Hoffentlich bekommen das die Ordnungsämter in der Bunten Republik nicht mit, sonst erheben die noch eine Jahres-Parkgebühr für jeden Kommune. Nach dem Motto: "Statistisch gesehen parkt jeder Bundesbürger XX,XX Stunden im Jahr hier..."

[ nachträglich editiert von Jean_Luc_Picard ]
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30.05.2012 09:17 Uhr von karmadzong
 
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kopf Zu Jean -Luc die kommen sonst noch auf die Idee das wirklich zu machen XD

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