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Freiwillige Überstunden müssen ausgeglichen werden

Eine Arbeitnehmerin sollte Start, Ende und Pausen ihrer Arbeit am PC erfassen. Bei Kündigung hatte sie über 400 Überstunden angehäuft. Ihr Arbeitgeber war zahlungsunwillig, da die Mehrarbeit weder vertraglich angeordnet war noch nötig gewesen sei. Die Regelarbeitszeit hätte genügt.

Trotz fehlendem, vom Arbeitgeber geforderten Einzeltätigkeitsnachweis gaben die Richter der Klage der Frau in beiden Instanzen Recht. Die pure Anwesenheit begründet die Vermutung der Notwendigkeit. Zeugen machten die Schriftführung glaubhaft, da geduldete Mehrarbeit für alle die Norm war.

Die Duldung der Führungskraft fußt auf der elektronischen Auswertung, weshalb es zu einer entlohnungspflichtigen Billigung kommt. Die Frau bekommt 5.000 Euro plus Zinsen erstattet. Eine Rechtsschutzversicherung ist sinnvoll, da Kosten der ersten Instanz immer die eigene Partei trägt, auch bei Sieg.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Überstunden, Freiwillige, Überstunde
Quelle: www.geldtipps.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2012 18:47 Uhr von Berufspsycho
 
+6 | -0
 
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Schönes Urteil für die Arbeitnehmer in Deutschland.
Es gibt auch einige Urteile, dass diverse Pauschalregelungen wie "15 Ü- Stunden pro Woche sind pauschal abgegolten" fast alle ungültig sind.
Gute Arbeit muss bezahlt werden, erst recht, wenn mehr geleistet wird als vertraglich vorgesehen!

Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg: Az. 6 Sa 1941/11
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29.05.2012 19:35 Uhr von Phyra
 
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dann hoffe ich mal fuer den arbeitgeber, dass diese ueberstunden nicht darin bestanden, dass die frau bei ihren noch arbeitenden kollegen gesessen hat und mit denen nur getratscht oder im internet etc. gesurft hat.
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30.05.2012 11:36 Uhr von iarutruk
 
+0 | -1
 
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In meiner Firma wurde es so gehandhabt, dass man Überstunden mit BE+Begründung anmelden musste. Waren dies mehr als 40 wurden sie von Betriebsrat und Geschäftsleitung abgesegnet. Davon wurden 20 bezahlt und der Rest ging auf ein Langzeitkonto.

@Phyra, nur er solches denkt, macht dies. Außerdem hat kein vernünftiger Arbeitgeber etwas über einen Plausch. Das motiviert, wenn man mal 5 oder 10 Minuten plauscht. Unser Chef hat sich sogar manchmal dazugestellt und sich eingemischt. Da auch er mal eine Pause machen musste, aber auf der Stelle kein Gesprächspartner zur Hand war.
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30.05.2012 13:51 Uhr von iarutruk
 
+0 | -0
 
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An Alle2 was sich hier jetzt abspielt, was der User BadassHorst zu meinen letzten Beiträgen abgibt, grenzt an o einer grenzenlosen Dummheit, dass ich mich absofort nur noch kaputtlache.

Er liest noch nicht einmal die News und die Kommentare auch nicht, sonst könnte er nicht innerhalb von 6 Minuten 9 News beantworten. Seine Vorgehensweise ist folgende.

Er sucht meinen Nikname und wenn ich einen Kommentar abgegeben habe, ändert er den Titel und der Text lautet "Wenn man keine Ahnung hat...".

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