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Stromnetzbetreiber müssen 20 Milliarden Euro in Stromtrassen investieren

Bis zum Jahre 2022 müssen die deutschen Stromnetzbetreiber etwa 3.800 Kilometer Stromleitungen bauen. Dies ist unbedingt erforderlich, will man die Energiewende zu einem Erfolg machen. Dies besagt ein Netzwentwicklungsplan von unter anderem Amprion und TransnetBW.

Des Weiteren müssen etwa 4.000 Kilometer vorhandener Trassen aufgerüstet werden. Die Kosten für den Neu- und Ausbau der Stromtrassen wird in etwa 20 Milliarden Euro kosten. "Die Energiewende ist so, wie wir sie vor einem Jahr beschlossen haben, machbar", so Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Das Projekt sei allerdings anspruchsvoll, so Merkel weiter. Wirtschaftsminister Philip Rösler sagte, dass die Wende zu schaffen sei. Dies zeige der Plan der Stromnetzbetreiber. Zuvor waren Zweifel laut geworden, dass man weitere Gas- und Kohlekraftwerke bauen müsse.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Netz, Strom, Milliarden, Kilometer
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2012 17:12 Uhr von Borgir
 
+9 | -0
 
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Und wieder ein Grund, den ohnehin schon sehr teuren Strom noch teurer zu machen. Das Geld muss ja irgendwie reingeholt werden. Dazu noch ein bisschen was vom Staat und dann stimmt die Bilanz wieder.
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29.05.2012 17:56 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -1
 
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Ja klar, immer auf die Energiewende aufgrund der Renditetreiberei sind unsere Trassen ja, fuer das, was der Verbraucher an Kohle immer reingebuttert hat, hier und da in einem desolaten Zustand. Es wird schon seit Jahren angemerkt, dass diese Trassen irgendwann nicht mehr mitmachen, aber erweitert oder gewartet wurden nur die wenigsten.
Nun kann man aber die Energiewende dazu nutzen, den Verbraucher zur Kasse zu bieten und dann mit dem Finger auf die Regierung zu zeigen, weil die maroden Trassen ja nur bzgl der Energiewende nicht up to date zu sein scheinen...
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29.05.2012 17:58 Uhr von sicness66
 
+3 | -1
 
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Mehr Netz: für mehr Strom durch ganz Europa und die vier Großen lachen sich wieder in Fäustchen...
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29.05.2012 18:07 Uhr von quade34
 
+6 | -0
 
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die Hälfte der Summe: wird wohl die Durchsetzung vor Gericht gegen die widerwilligen BI kosten. Alle wollen Ökostrom, nur nicht die Strippen vor der Nase.
Für Unbedarfte; Strippen sind Kabel usw.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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29.05.2012 18:15 Uhr von myLuck
 
+1 | -0
 
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@sicness66: was hat ein Netzausbau mit Profit für die "4 Großen" zu tun?
Die Netzbetreiber sind unabhängig von den Stromerzeugern, und das nicht erst seit gestern.
Ich bin ja eher der Meinung, dass sich die "4 Großen" jetzt ins Fäustchen lachen, weil z. Zt. teuere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das derzeitige Netz nicht zu überlasten. Dazu gehört zB auch, Energie aus Windkraft im Norden und Osten abzuschalten, weil die Leitungen Richtung Süden volllaufen. Damit die Bilanz wieder stimmt, müssen dafür dann Kraftwerke im Süden anlaufen, die Energie auf Basis von konventionellen Energieträgern (Kohle, Gas, etc..) erzeugen. Achso, die Windparkbetreiber lassen sich Ihren Windstrom natürlich trotzdem vergüten, auch wenn sie dafür abgeschaltet wurden.
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29.05.2012 21:22 Uhr von supermeier
 
+0 | -1
 
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Die Kosten dafür: zahlt der Verbraucher jeden Monat, nur dass bisher die Betreiber, entgegen ihren vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen, bis jetzt das Geld nicht für den Ausbau von Leitungen sondern hauptsächlich zum Polstern ihrer Bankkonten verwendet haben.
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30.05.2012 10:45 Uhr von myLuck
 
+0 | -0
 
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..die Kosten gehen im Moment eher für juristische Zwecke drauf. Klagt doch jeder gegen neue Stromleitungen. Auch nur, wenn diese neu beseilt bzw. verstärkt werden, wird sofort geklagt. Sowas zieht sich über Jahre.
Bsp. Es gibt eine 380kV-Leitung direkt an der A24, die von Mecklenburg-Vorpommern nach Hamburg gehen soll. Diese ist auch schon seit Monaten (fast) fertig. Es fehlen nur wenige km, jedoch hat sich Schleswig-Holstein noch nicht dazu entschlossen, diese Leitung auch als notwendig anzusehen und verweigert die Genehmigung. Ständig kommen die Fragen, "..ob diese Leitung denn auch wirklich notwendig sei.." oder dass meiner Meinung nach dümmste Argument: "Wir hatten doch noch gar keinen Blackout!" (gleichzusetzen mit: Wozu brauch ich einen Airbag, wenn ich noch nie einen Unfall hatte!)
Die ÜNBs in Dtl. "polstern" nicht ihre Bankkonten. Mit Stromübertragung (nicht verwechseln mit Erzeugung oder Verteilung) werden keine Milliarden gemacht.

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