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Indus-Kultur: Klimawandel ließ frühe Hochkultur langsam verschwinden

Die Indus-Kultur zählt neben der ägyptischen und mesopotamischen Kultur zu einer der ersten großen urbanen Zivilisationen. In ihren Hochzeiten waren etwa zehn Prozent der Menschheit Teil von ihr. Von 3.900 bis 3.000 vor Christus verschwand sie aber langsam, womit sich eine neue Studie beschäftigt.

Die Forscher konnten herausfinden, dass eine Abschwächung des Monsun-Regens die Dynamik der Flüsse schwächte, was sich auf die Ernten auswirkte. Die Indus-Kultur hatte dabei ein zeitliches Fenster erwischt, indem die Bedingungen passten. Vor ihrem Auftauchen gab es nämlich schwere Überschwemmungen.

Viele der Fundorte der Indus-Kultur liegen in Gebieten, die heute Wüste sind. An dem interdisziplinären Projekt beteiligten sich unter anderem Geologen, Archäologen und Mathematiker aus vielen verschiedenen Ländern. Die Forscher konnten die regionalen Veränderungen über 10.000 Jahre nachvollziehen.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kultur, Klimawandel, Verschwinden, Hochkultur
Quelle: phys.org

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