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AOK-Chef will keine Prämien an Versicherte ausschütten

AOK-Chef Jürgen Graalmann will die satten Überschüsse der gesetzlichen Krankenkasse lieber in bessere Leistungen für Patienten investieren, anstatt wie vom Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr gefordert, als Prämie an die Versicherten auszuschütten.

2011 hatten die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von 9,5 Milliarden Euro als Reserve. Allerdings dürfen die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr als eineinhalb Monatsausgaben als Reserve behalten.

Einige Kassen überschritten jedoch diese Grenze. Diese wurden auch vom Bundesversicherungsamt nach Verwendung der Gelder befragt. Bundesgesundheitsminister Bahr droht eine gesetzliche Regelung an. Momentan schütten nur zehn, eher kleinere Kassen, Prämien an Mitglieder aus.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Prämie, AOK, Versicherte, Auszahlung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2012 10:23 Uhr von Pils28
 
+14 | -1
 
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In Leistungen für Patienten investieren? Keine Praxisgebühr mehr? Oder vielleicht keine Zuzahlung mehr für Medikamente? Denke eher damit bezahlen die sich selber für irgendwelche merkwürdigen "Serviceleistungen" oder "Informationsprogramme" oder auch Werbung genannt.
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29.05.2012 10:25 Uhr von saber_
 
+12 | -2
 
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vor nehm jahr waren alle krankenkassen noch am rande des ruins.... nun schwimmen sie wieder im geld...


jetzt muss das geld aber brachial vernichtet werden, anstatt das man das system regelt und einen teil wieder zurueckzahlt...waer ja schlimm!
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29.05.2012 10:27 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Die Leistungen werden verbessert die unnoetigen Verwaltungsapparate zum Abwimmeln der Leistungsforderungen wird vergroessert. Dadurch wird dann effizienter und schneller die Hoffnung der Patienten zunichte gemacht, dass die entstandenen Kosten doch noch zum Teil von den Kassen bezahlt werden.
Dummerweise hat eine Vergroesserung der Verwaltungsapparate auch zur Folge, dass der Vorstand angepasst werden muss...entweder durch eine Vergroesserung oder durch Lohn-/Bon-erhoehung zwecks Motivation.

Dieses Mehr an Leistung kommt definitv beim Kunden an...
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29.05.2012 10:31 Uhr von Sir_Waynealot
 
+4 | -1
 
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die sollten das geld eher nutzen um aus den über 100 kleinen eine große krankenkasse zu machen.
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29.05.2012 10:53 Uhr von Stick
 
+2 | -0
 
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@Butzelmann: das Beispiel mit dem Strom halte ich für schlecht.
Vor 2 Jahren hatte ich ein Guthaben in der Stromabrechnung, zwar nur ein kleines, aber es war ein Guthaben. Trotzdem wurde mein monatlicher Abschlag um 10€ erhöht...
Naja Anbieter wechseln macht ja so Spaß.

Allerdings stimme ich dir sonst zu.

[ nachträglich editiert von Stick ]
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29.05.2012 11:31 Uhr von General_Strike
 
+1 | -0
 
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Praxisgebühr und Zuzahlung: Man sollte besser die Beiträge zurück zahlen statt an allen die Gebühren zu erlassen. Das ist gerechter.

Wer 12 oder 15 % seines Einkommens an die Krankenkasse zahlt, verdient es, die zu viel gezahlten Beiträge direkt zurück zu bekommen.
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29.05.2012 11:50 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@Stick: Du kannst jederzeit beim Energieanbieter anrufen und den Abschlag senken lassen. Allerdings halte ich eine Erhöhung um 10 € bei einem "kleinen Guthaben" nun auch nicht unbedingt für kritisch. Aber wenn Dir das nicht passt, dann rufe an und verlange, dass der Abschlag wieder heruntergesetzt wird.

Was das Wechseln des Anbieters betrifft: Das könnte nicht einfacher sein. Man sucht sich online den passenden Tarif, gibt seine Adresse und Zählernummer an und beantragt den Tarifwechsel. Innerhalb kurzer Zeit erhält man den Vertrag zugeschickt und muss sich in der Regel um nichts mehr kümmern.
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29.05.2012 11:58 Uhr von Stick
 
+1 | -0
 
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@SHA-KA-REE: naja damals hab ich noch in kleinen Wohnung gelebt und 31€ monatlich gezahlt. Ich mein eine Erhöhung von 33% ist dann doch schon recht viel. ;)
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29.05.2012 12:36 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@Stick auch wieder wahr! ;-)
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29.05.2012 14:14 Uhr von leche
 
+0 | -0
 
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Da werden sich die großen Kassen nicht wehren könn: Die Mrd an Überschüssen der Kassen werden höchstwahrscheinlich zum Stopfen der Haushaltslöcher genutzt.
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29.05.2012 14:48 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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Es geht bestimmt: der Regierung nicht darum, wie die Mrd Überschüsse an die Beitragszahler herausgegeben werden, sondern wie man durch geschickte Gesetzeslücken das Geld in die Bundeskasse fliessen lassen kann.
Wär doch gelacht, wenn die Winkeladvokaten der BRD GmbH das nicht schaffen würden ;)
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29.05.2012 16:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Sehr schwierig zu regeln weil das Guthaben der Kassen pro Nase gar nicht mal so viel ist (unter 100 Euro).
Allerdings fehlen in vielen Krankenhäusern derzeit Fachkräfte in Großstädten, die händeringend gesucht werden. Sind die mal wieder eingestellt, kann es finanziell wieder knapp werden.
In einer TV-Sendung wurde neulich die Theorie aufgestellt, dass deshalb die Fachkräfte (in Krankenhäusern) fehlen, weil gerade in Großstädten die Mieten zu teuer sind. Da nach tarif bezahlt wird, ist das Geld zu wenig für die teure Miete.

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