28.05.12 13:36 Uhr
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München: Flüchtlinge demonstrierten für mehr Rechte

Am Samstag demonstrierten vor dem Münchner Landtag mehrere Hundert Personen. Sie forderten mehr Rechte für Flüchtlinge. Ihr Motto: "Genug! Gleiche Rechte jetzt". Es ging hauptsächlich darum, dass es statt Essenspaketen Bargeld geben sollte und dass die "Lagerhaltung" aufgegeben werden müsse.

Die Demonstranten hielten dies für eine entscheidende Verbesserung der Lebenssituation der Flüchtlinge. Demonstrativ wurde ein Karton mit der Aufschrift "Essenspaket" zerschnitten und es regnete daraus Bargeld. Ein Karton mit der Aufschrift "Bildung" gab Bücher frei.

In Bayern werden Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht und erhalten ihre Lebensmittel in Paketen geliefert. Allerdings können sie bei der Bestellung von Lebensmitteln frei wählen, was sie haben wollen. Arbeit gibt es erst nach positivem Asylbescheid. Das kann Jahre in Anspruch nehmen.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Flüchtling, Demonstration, Asylbewerber, Rechte
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2012 13:36 Uhr von 24slash7
 
+28 | -5
 
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Böse Zungen behaupten, Bargeld brauche man um Drogen einzukaufen und dann weiter zu verticken. Wäre ich vor Repressalien aus meiner Heimat geflohen, wäre ich froh, überhaupt untergebracht und versorgt zu werden, bis sich die Situation in meiner Heimat geklärt hat, oder ich ein Daueraufenthaltsrecht erhalte.
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28.05.2012 13:47 Uhr von Borgir
 
+20 | -2
 
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Nicht alles was Bayern macht: ist richtig und gut, aber in dem Fall ist es das schon!
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28.05.2012 14:06 Uhr von architeutes
 
+14 | -1
 
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@maxklarheit hat die Lösung : "diese Flüchtlinge , und jeder andere Flüchtling ist in der
Türkei willkommen ! und ist eine Bereicherung".
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28.05.2012 14:21 Uhr von General_Strike
 
+7 | -11
 
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Bargeld würde wirklich helfen: Es kostet viel Geld, seine Brüder nach Europa schmuggeln zu lassen. Ich habe was von 10.000 Euro gelesen. Wenn die Flüchtlinge Hartz IV bekämen, könnten sie das Geld in ein paar Jahren zusammen sparen.

Die wenigen Glücklichen, die es hierher geschafft haben, müssen ihre Familie in Afrika versorgen. Mit Essen geht das nicht, nur mit Geld.

Die Frage ist nur, ob das Geld im europäischen Bildungs- und Gesundheitswesen nicht besser aufgehoben wäre.
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28.05.2012 14:29 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -3
 
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dritte startbahn in münchen: wenn die dritte abreisestartbahn doch noch gebaut werden sollte, wüßt ich wenigstens wofür die gut sein könnte.

p s
an der stelle darf man natürlich die "eigene" regierung und die zuständigen behörden zuerst kritisieren, die für formalitäten jahre brauchen, die andere (normale leute) mithilfe von ein paar telephonaten, schriftwechseln, und meinetwegen auch wikipedia, innerhalb weniger tage bearbeiten könnten.

das die wirtschaftsflüchtlinge ihr glück versuchen um aus ihrem elend zu entkommen, kann man ihnen schwer krumm nehmen.

was die demonstranten betrifft, kann man die auch ganz einfach ignorieren. bei eigenen belangen macht unsere junta ja auch zu 100% die augen zu...
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28.05.2012 14:41 Uhr von Heuwerfer
 
+14 | -1
 
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Es wird wirklich immer dreister Statt sich darüber zu freuen, dass sie nahezu bedingungslos aufgenommen werden, kostenfrei leben können und sogar noch Lebensmittel nach eigenen Wünschen erhalten, fordern sie noch mehr Rechte und erzwingen durch ihre Demo einen Polizeieinsatz, dessen Kosten ebenfalls der Steuerzahler zu tragen hat.

Das, was sie hier bekommen, ist doch sicherlich ein sehr viel höherer Lebensstandard als in ihrer Heimat, denn sie werden bestimmt nicht ohne Grund von dort geflohen sein.

In den Gemeinschaftsunterkünften in Bayern gibt es z.B. Strom und fließend Wasser, was es in den Behausungen in der Heimat vieler dieser Flüchtlinge garantiert nicht gibt.

Sollen jetzt etwa alle Flüchtlingsfamilien jeweils eigene Wohnungen bekommen, am Besten gleich mit Fernseher und Internetanschluss?

Es gibt auch viele Deutsche, die in Obdachlosenheimen oder sogar auf der Straße leben.

Die Flüchtlinge haben ein Recht darauf, dass ihr Überleben in Deutschland gesichert ist, und das ist durch die Ausgabe von Lebensmitteln sowie der Gewährung einer Unterkunft der Fall.

Natürlich haben diese Leute auch gewisse Träume und Wünsche, aber die erfüllen sich halt nicht von heute auf morgen.

Das ist bei deutschen Empfängern von Sozialleistungen nicht anders.
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28.05.2012 14:44 Uhr von maxklarheit
 
+1 | -7
 
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@architeutes: ja freilich!

[ nachträglich editiert von maxklarheit ]
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28.05.2012 14:51 Uhr von General_Strike
 
+2 | -6
 
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Hartz IV für Asylbewerber? Wenn man den Hartz-IV-Regelsatz für alle senkt, könnte man den Kreis der Empfänger ohne zusätzliche Kosten erweitern.

Die Senkung wäre auch notwendig, um keine falschen Anreize zu setzen. Vielleicht vergrault man damit ja auch Altfälle, die nie in Deutschland gearbeitet haben und in Zukunft dann lieber im Ausland nicht arbeiten.
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28.05.2012 14:52 Uhr von architeutes
 
+4 | -0
 
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@maxklarheit: Na dann wäre das Problem ja gelöst.Das die Türkei
so großzügig ist ,wird sich sicher mit der Zeit auch
legen ,wenn sie so gute Erfahrungen macht.
Sie sollten vorsichtig sein wer dem Ruf folgt.
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28.05.2012 15:07 Uhr von shadow#
 
+1 | -5
 
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Gut dass sie die Lösung gleich mitbringen: Das eigentliche und größte Problem ist aber, dass die Verfahren viel zu lange dauern.
Asyl ja oder nein muss in einem halben Jahr zu entscheiden sein.

Bis dahin kann man aber zumindest an den unschönen Begleiterscheinungen arbeiten:
Die Gemeinschaftsunterkünfte müssen tatsächlich weg. Hier werden teilweise mehrköpfige Familien mit depressiven jungen Alkoholikern in unwürdigen Bruchbuden fernab der Zivilisation untergebracht und dann wundert man sich, warum das zu Gewalt und Kriminalität führt.

Aktuell wird so leider jede Art von Integration verhindert. Aber was schadet es, wenn diese Menschen Deutsch lernen und sich weiterbilden, selbst wenn sie nicht hier bleiben? Hauptsache sie sind beschäftigt während sie (zu lange) auf den Bescheid warten.

An den Essenspaketen kann ich beim besten Willen nichts Negatives finden. Noch ein paar Gutscheine für Kino und Schwimmbad rein und gut ist.
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28.05.2012 15:39 Uhr von Annika-in
 
+12 | -3
 
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Besonders wichtig zu wissen ist: Dass wir eigentlich gar keine Flüchtlinge aufnehmen müssen, weil wir nur von sogenannten sicheren Drittländern umgeben sind und es nach EU Verordnungen nicht sein darf, dass Flüchtlinge quer durch die EU reisen um sich ein Zielland aussuchen. Sprich diese Flüchtlinge müssten eigentlich rechtlich alle ausgewiesen werden.

Nun ist der deutsche Staat aber so gnädig und sozial und stellt diesen Menschen ---kostenlos--- Unterkünfte zur Verfügung, bezahlt deren Strom, Heizung, TV Geräte und lässt sie sogar noch frei aussuchen was sie täglich zum Speisen möchten.

Und dann sind diese Menschen so dreist und demonstrieren? Wenn diese Leute fordern "Gleiche Rechte jetzt" was meinen sie denn? Gleiche Rechte wie Steuerzahler die die Polizeieinsätze bezahlen während der Demonstration? Oder die gleichen Rechte wie die Polizisten die sich in Gefahr begeben weil sie mit der erhöhten Kriminialität bei diesem Klientel zu kämpfen haben?

Wer wirklich aus Angst um sein Leben flüchtet der ist glücklich, dass es ihm in Deutschland so gut geht. Diese Demonstranten sind für mich Sozialschmarotzer und Kriminelle. (meine persönliche Meinung) Schade, dass man diese Leute nicht gleich komplett abschiebt.
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28.05.2012 16:28 Uhr von AOC
 
+6 | -1
 
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Jaja: Nichts für den Staat tun, und dann auch noch Geld Fordern ohne jemals was für das jeweilige Land getan zu haben.

Wer darf diese [edit] wieder Finanzieren? natürlich der dumme kleine Steuerzahlen. Die können doch Froh sein dass diese Normaden über unsere Grenzen dürfen.
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28.05.2012 16:35 Uhr von General_Strike
 
+2 | -9
 
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@Annika-in: Wenn man das, was den Asylbewerbern zusteht, mit dem "Existenzminimum" (Hartz IV) vergleicht, dann steht ihnen eigentlich viel mehr zu.

Falls man jedoch wirklich von weniger existieren kann, sollten Langzeitarbeitslose nach 2-5 Jahren ausgesteuert und zusammen mit Asylbewerbern oder zumindest in gleicher Form untergebracht werden. Das ist die beste Motivation für sie, wieder einen Job zu finden.
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28.05.2012 16:43 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -2
 
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"Wenn man den Hartz-IV-Regelsatz für alle senkt, könnte man den Kreis der Empfänger ohne zusätzliche Kosten erweitern. "

Sicher sicher, man könnte auch die Lohnsteuer arbeitnehmerseitig erhöhen oder die Sozialversicherung der Arbeiter erhöhen. Dann können wir noch mehr aufnehmen.
Ich meine wer braucht schon mehr Geld als die Lebenserhaltungskosten.

Keine Ahnung ob du mal H4 bezogen hast weil da kannst du nicht mehr viel abziehen ohne das die Leute kriminell werden müssen. Ergo müssen die Arbeiter ran, wir wollen das doch, ich arbeite doch gerne damit die Leute hier reinströmen können und kassieren, dann hab ich ein erfülltes Leben.

Ist natürlich grundsätzlich falsch das geld da zu holen wo es in Überfluss vorhanden ist.

Nee aber im ernst, solche Beiträge schlagen Trollalarm.

"Das ist die beste Motivation für sie, wieder einen Job zu finden. "

Du meinst Erpressung für Sklaverei. Da das Land eh bergabgeht wirst du (falls du nicht von Beruf Sohn bist) auch noch in den Genuss kommen, dann reden wir weiter.


[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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28.05.2012 17:41 Uhr von Annika-in
 
+6 | -1
 
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General_Strike: "Wenn man das, was den Asylbewerbern zusteht, mit dem "Existenzminimum" (Hartz IV) vergleicht"

Und wer vergleicht Asylbewerber mit Hartz4 Empfängern? Sorry aber der Vergleich ist doch absoluter Unsinn. Ich kann auch die Asylbewerber mit verhungernden Kindern in Indien vergleichen und daraus ableiten, dass es den Asylbewerbern viel zu gut geht, weil der Staat ihnen TV Geräte etc. bezahlt.

Abgesehen davon sind Hartz4 Empfänger im Regelfall deutsche Staatsbürger die selbstverständlich mehr Rechte haben (bsp. Wahlrecht) als Asylbewerber mit zweifelhaftem Hintergrund.

Und hier zu fordern Hartz4 Empfänger mit Asylbewerbern zusammen unterzubringen belegt eindeutig, dass du über das ganze Thema überhaupt nicht nachgedacht hast.
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28.05.2012 21:13 Uhr von neminem
 
+3 | -13
 
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22.06.2012 04:50 Uhr von maxi91
 
+1 | -0
 
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dem asylbewerberheim bei uns haben die sogar eine reinigungskraft, die muß dort diegemeinschaftsküche, toiletten usw. sauber machen und dann kommen auch noch beschwerden weil sie ihre wohnräume selbst reinigen müssen

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