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Schwere Knochenbrüche sollten so schnell wie möglich operiert werden

Knochenbrüche sollten so schnell wie möglich operiert werden, denn es handelt sich dabei um keine leichte Verletzung. Das gilt vor allem für große Knochen wie zum Beispiel bei einem Oberschenkelhalsbruch.

Dadurch kann die Sterblichkeitsrate nach einem Unfall deutlich gesenkt werden. Nach Angaben eines Experten aus Großbritannien auf dem Europäischen Orthopädiekongress in Berlin wäre es empfehlenswert, eine Operation 36 Stunden nach Einlieferung in die Klinik durchzuführen.

Ideal und am besten wäre so eine Operation aber schon innerhalb der ersten 12 Stunden nach Einlieferung.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Unfall, Klinik, Operation, Knochen, Bruch
Quelle: www.onmeda.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2012 13:56 Uhr von mmk1988
 
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ich dachte: das eine operation das schlimmere übel wäre. kennt sich hier jemand in dem bereich aus und kann mir erklären wieso das aufschneiden besser sein soll?
mfg

[ nachträglich editiert von mmk1988 ]
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28.05.2012 14:27 Uhr von Katzee
 
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Meine Tochter: hatte sich vor einigen Jahren einen Unterarmknochen gebrochen. Der Arm wurde lediglich eingegibst, weil die Ärztin meinte, das würde ausreichen. Nach einer Woche stellte sie fest, dass der Knochen schief zusammenwuchs. Daraufhin wurde der Arm unter Narkose noch einmal gebrochen und mit einem Stahlstift fixiert.

Neben der Komplikation, dass die Knochen schief zusammenwachsen, besteht bei schweren Knochenbrüchen die Gefahr, dass Knochenmark in die Blutbahn gelangt und so zu einer Embolie führen kann. Das erklärten mir die Ärtze, nachdem sich mein Sohn das Bein gebrochen hatte. Der Bruch war so schwer, dass er sofort operiert wurde.
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09.06.2012 07:24 Uhr von Falap6
 
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@mmk: naja, bevor jemand verblutet, eine Lungenembolie bekommt oder der Knochen ohne mechanische Unterstützung einfach nicht richtig zusammenwächst, operiert man lieber, als dass der PAtient stirbt oder nie wieder richtig laufen kann.

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