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Keine Fotos - keine Probleme: NATO verbietet Privat-Fotos aus Kriegsgebieten

Den Soldaten der NATO-Truppen in Afghanistan ist es verboten worden, persönliche Fotos bei militärischen Operationen zu machen. Hintergrund zu dem Verbot ist der Skandal um mehrere US-Soldaten, die sich gemeinsam mit getöteten Taliban-Kämpfern in verächtlicher Pose ablichten ließen.

Generalmajor Charles M. Gurganus, der derzeitige ISAF-Kommandeur begründete diese Verbot ebenfalls damit, dass solche Fotos mit Kriegsopfern und anderen Gräueltaten die bisherigen Kriegsanstrengungen untergraben könnten.

Außerdem erklärte Gurganus, dass die Soldaten lernen müssen, dass Bilder mit toten Taliban-Kämpfern eine schlechte Idee sind und darüber hinaus Konsequenzen geben. Die bekannt gewordenen Skandalfotos hatten für empörte Reaktionen in der afghanischen Bevölkerung gesorgt.


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Politik / Militär
Schlagworte: Afghanistan, Taliban, NATO, Probleme, Privat
Quelle: www.rt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2012 17:46 Uhr von benjaminx
 
+11 | -1
 
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Ich bin mir sicher, dass auch wenn jetzt solche Fotos nicht mehr gemacht werden, jeder US-Cowboy seinen für sich erbeuteten Skalp mit nach Hause trägt.
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27.05.2012 18:23 Uhr von DerMaus
 
+20 | -1
 
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Die Nato sollte mal lieber überlegen, was hier das Problem ist, dass man Leute erschießt, oder dass die eigenen Gräueltaten durch die Bilder öffentlich werden.
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27.05.2012 19:02 Uhr von Para_shut
 
+13 | -1
 
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Keine Fotos - keine Probleme: immer schön alles unter den teppich kehren.
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27.05.2012 19:14 Uhr von sooma
 
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27.05.2012 19:35 Uhr von pazzo2012
 
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Wiedermal empörte Reaktionen: aber die Schweinereien gehen trotzdem weiter.
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28.05.2012 02:08 Uhr von maxklarheit
 
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warum: warum nur ist die nato so crushial geworden
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28.05.2012 02:33 Uhr von ElChefo
 
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DerMaus: Das wahre Problem ist, das man lieber auf den Westen schimpft als die Ignoranz gegenüber jenen aufzugeben, die für 76% der zivilen Opfer verantwortlich sind.

Scheinbar ist es viel furchtbarer, wenn man auf ein paar getötete Bastarde pinkelt als wenn Letztgenannte hingehen und Marktplätze, Bauernhöfe und Strassen verminen, ganz egal, wer getroffen wird.

Soll verstehen wer will...
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28.05.2012 03:55 Uhr von maxklarheit
 
+0 | -2
 
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ich sag dir warum: "Scheinbar ist es viel furchtbarer, wenn man auf ein paar mumuhhs pinkelt als wenn Letztgenannte muhh hingehen und Marktplätze, Bauernhöfe und Strassen muhh, ganz egal, wer muhhh wird.

Soll verstehen wer will..."

ich erkläre es dir...weil man nicht der gute sein kann wen man Spaß am töten hat.
und auf den Bildern sieht man das sie Spaß am töten haben.
bist doch sonst auch so schlau warum stellst du dich nun muhh? oder verstehst du das echt nicht?
das ich dir das erst erklären muss zeigt schon das mit dir ernsthaft was nicht stimmt.

jedenfalls ist dein Kommentar muhh..

"
Das wahre Problem ist, das man lieber auf den Westen schimpft als die muhh gegenüber muhh aufzugeben, die für 76% der muhh Opfer verantwortlich sind."

zb das weis sogar jedes Kind besser als du das das einfach nicht stimmt. das weis du auch, ich erspare mir jetzt bespiele zu nennen, weil du es wissentlich verleugnest.
Das gegen teil ist die Tatsache
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28.05.2012 05:55 Uhr von mort76
 
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ElChefo, entweder man hat eine Moral, oder man hat keine.
Wenn man das Verhalten auf einer Friedensmission an dem ausrichtet, was der Gegner tut, kann man gleich zuhause bleiben- hier geht es nicht darum, sich das selbe Recht herausnehmen zu dürfen wie der Gegner.
Wenn die Taliban so verachtenswert sind, daß wir in einem fremden Land aus ethischen Gründen Krieg gegen sie führen, sollte man sie auch nicht als Vorbild für das eigene Verhalten nehmen.
Wenn man der Bevölkerung vermittelt, daß man keinen Deut besser ist als die Taliban, muß man sich nicht wundern, wenn diese lieber die Taliban als die Besatzer unterstützen- wie das ja nun mittlerweile der Fall ist.
Da muß man sich nicht wundern...und Vorfälle wie vor zwei Tagen, wo eine komplette Familie von der NATO totgebombt wurde, runden das Bild dann weiter ab.
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28.05.2012 10:01 Uhr von swac
 
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wir nähern uns immer weiter an: das wurde bei der NVA genauso gehandhabt, nur da sagte man, die Fotos könnten dem Klassenfeind zugespielt werden
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28.05.2012 12:19 Uhr von sooma
 
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@mort76: "Friedensmission"? Du bist wohl im Thema verrutscht.
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28.05.2012 15:12 Uhr von mort76
 
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sooma, ja, ich hätte Anführungszeichen verwenden sollen...mea culpa.
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28.05.2012 20:56 Uhr von ElChefo
 
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maxdunkelheit, mort: maxdunkelheit

"ich erkläre es dir...weil man nicht der gute sein kann wen man Spaß am töten hat."

Ah, ja, gut. Zeig mir bitte mal einen, der Spass daran hatte. Ist es nicht eher so, das solche Reaktionen daraus erwachsen, wenn man dauernd Bombenattentaten, Tod, Verstümmelung und Verwundung ausgesetzt ist? Wenn man Freunde verliert? Uh, wie bitter. Die haben sich die Verbrecher geholt, die für die ganze Scheisse verantwortlich sind und verleihen ihrer Wertschätzung für diese Sorte von Mördern Ausdruck. Echt schockierend.

"und auf den Bildern sieht man das sie Spaß am töten haben."

Wow... du kannst also durch die Bilder in die Köpfe der Soldaten reinschauen. Damit solltest du dich echt mal beim Jahrmarkt bewerben.

"bist doch sonst auch so schlau warum stellst du dich nun muhh?"

Diese Verhohnepiepelungen waren schon auf deinen letzten Accounts nicht witzig.

"zb das weis sogar jedes Kind besser als du das das einfach nicht stimmt."

Ah, okay. Weil es dir nicht passt, weiss jedes Kind, das die entsprechenden Reports voll total gelogen sind?!
http://www.weeklystandard.com/...

Traurig. Bevor du die Klappe aufreisst, solltest du vielleicht doch ein wenig mehr grundlegende Recherche betreiben.
(Zitieren lernen solltest du vielleicht auch, da taucht kein "muhh" in meinen Posts auf. Seltsame Fixierung deinerseits. Psychologen könnten da ne Menge draus machen. Hat dich mal ein Elch vergewaltigt?)

"ich erspare mir jetzt bespiele zu nennen, weil du es wissentlich verleugnest."

Naja, eigentlich lieferst du keine Beispiele (die sowieso unpassend wären, weil Beispiele nie die Gesamtsituation darstellen) weil du einfach keine hast.

Und am Rande:
*der Gute
*am Töten
*Gegenteil
usw.


mort

"entweder man hat eine Moral, oder man hat keine."

Tatsache. Aber: Wie geht man gegen Kräfte vor, denen Verluste egal welcher Art vollkommen gleichgültig sind? Gar nicht? Dann können wir ganz egal wo, ganz egal wobei einpacken. Die Grundlage - ob "ihr" das mögt oder nicht - war nie "keine zivilen Verluste" sondern "so wenig wie irgend möglich". Zusätzlich sollte man sich vergegenwärtigen, das egal worum es geht, immer Menschen beteiligt sind. Menschen tendieren dazu, unter Stress auch Fehler zu machen. Die (moralische) Trennlinie zwischen uns und "denen" ist, das wir zivile Verluste eben als tragische Fehler betrachten und uns um Kompensation bemühen. Hast du jemals davon gehört, das zB Taliban den "ungewollten" Opfern ihrer Selbstmordanschläge Schmerzensgeld oder Schadenersatz gezahlt haben? ...kleiner Tipp: Das liegt nicht daran, das die Medien davon nicht berichten, sondern daran, das sie es schlicht nicht tun sondern als "is so" abhaken. Nach derer Logik sollen sich Familien, die Opfer durch sie zu beklagen haben, noch für das Martyrium ihrer Angehörigen bedanken.

"wenn diese lieber die Taliban als die Besatzer unterstützen- wie das ja nun mittlerweile der Fall ist."

Es gibt eine Provinzen und Distrikte, in denen das tatsächlich der Fall ist. Die Mehrheit der offenen Taliban-Symphatisanten sind jedoch de facto Opportunisten, die einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen.

"und Vorfälle wie vor zwei Tagen, wo eine komplette Familie von der NATO totgebombt wurde, runden das Bild dann weiter ab. "

Isoliert betrachtet, möglicherweise. "Dummerweise" wurden keine Bomben exklusiv auf diese Familie geworfen. Da stellt man sich dann doch eigentlich selbstverständlicherweise die Frage, wieso diese Familie so nah an einem mutmaßlich legitimen Ziel war - und ob sich die getöteten Verbrecher nicht bewusst genau dort aufhielten, wo sie neben ihrem eigenen Tod noch propagandawirksam einige Leben mehr mitreissen konnten.
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08.06.2012 12:37 Uhr von DonotReply
 
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@ElChefo: "Das wahre Problem ist, das man lieber auf den Westen schimpft als die Ignoranz gegenüber jenen aufzugeben, die für 76% der zivilen Opfer verantwortlich sind."

Die Nato erklärt jeden Toten Mann einfach zum Terroristen und jeden US-Söldner zum Zivilisten, da ist es nicht schwer das natürlich "die anderen" mehr "Zivilisten" töten, zumal man auch noch SELBST diese Statistik erfindet und durch die eigenen Medien verbreitet.

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