Keine Fotos - keine Probleme: NATO verbietet Privat-Fotos aus Kriegsgebieten
Den Soldaten der NATO-Truppen in Afghanistan ist es verboten worden, persönliche Fotos bei militärischen Operationen zu machen. Hintergrund zu dem Verbot ist der Skandal um mehrere US-Soldaten, die sich gemeinsam mit getöteten Taliban-Kämpfern in verächtlicher Pose ablichten ließen.
Generalmajor Charles M. Gurganus, der derzeitige ISAF-Kommandeur begründete diese Verbot ebenfalls damit, dass solche Fotos mit Kriegsopfern und anderen Gräueltaten die bisherigen Kriegsanstrengungen untergraben könnten.
Außerdem erklärte Gurganus, dass die Soldaten lernen müssen, dass Bilder mit toten Taliban-Kämpfern eine schlechte Idee sind und darüber hinaus Konsequenzen geben. Die bekannt gewordenen Skandalfotos hatten für empörte Reaktionen in der afghanischen Bevölkerung gesorgt.