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Salafist hatte Zugang zu Geheimdokumenten der Polizei

Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet, dass ein mutmaßlicher Anhänger der radikalislamischen Salafisten über lange Zeit hinweg für die Polizei tätig war und dabei Zugang zu Geheimdokumenten, unter anderem Papieren des Landesverfassungsschutzes, bekommen habe.

Der nun vom Dienst freigestellte 31-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war selbst für den Verfassungsschutz im Einsatz, um beispielsweise die Organisation um die Glaubensbrüder zu observieren. Aufgefallen war der Mann, als er Infostände anmeldete, auf denen islamistisches Material verbreitet wurde.

Das Innenministerium prüft nun, ob die öffentliche Sicherheit aufgrund der internen Kenntnisse des Mannes gefährdet sein könnte und ob konkrete Gegenmaßnahmen erforderlich seien. Ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten wurde eingeleitet.


WebReporter: Julrond
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Verfassungsschutz, Zugang, Beamter, Salafist, Suspendierung
Quelle: www.donaukurier.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2012 12:22 Uhr von PuerNoctis
 
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@Autor: In meinen Augen eine gerechtfertigte Suspendierung, natürlich. Egal ob es sich jetzt um Salafisten, Politisch Radikale oder das Organisierte Verbrechen handelt - sobald ein Staatsbeamter mit solchen Gruppen symphatisiert, ist meiner Meinung nach die Korruption nicht weit, bzw. sie wird zweifelsohne begünstigt.

Da kann man gerne mal den "Freunden" aushelfen, in dem man sensible Informationen zuspielt, gerade mit dem Zugriff auf Akten den dieser Beamte anscheinend hatte...

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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27.05.2012 12:29 Uhr von Julrond
 
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@puerNoctis: Voraussetzung für den Staatsdienst ist ja das wahrheitsgemäße Ausfüllen ellenlanger Fragebögen, die u. a. die Mitgliedschaft in solchen Organisationen (al-kaida, scientology usw.) abfragen. Meiner Meinung ist die Freistellung auch gerechtfertigt, mich hat nur mal interessiert, ob jemand gegenteiliger Meinung ist. :)

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