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Hartz IV: Auslandsumzüge werden nicht bezahlt

Das Sozialgericht Mainz hat eine Entscheidung über die Übernahme der Kosten von Auslandsumzügen getroffen.

Hartz-IV-Empfänger, die nach Deutschland umziehen wollen, bekommen die Kosten trotz Hilfsbedürftigkeit nicht erstattet und erhalten auch kein Darlehen. Es ist dabei irrelevant, ob sie Deutsche sind oder nicht.

Geklagt hatte eine Frau, die ein Jahr auf Madeira gelebt hatte und dann zurück nach Deutschland gekommen war. Ihre Möbel sind weiter auf der Insel und sie hat kein Geld, sie nach Deutschland zu holen.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Urteil, Ausland, Hartz IV, Umzug, Empfänger
Quelle: www.gegen-hartz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2012 10:36 Uhr von General_Strike
 
+1 | -4
 
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Ein Umzug von dieser portugiesischen Insel vor Westafrika nach Deutschland ist sicher nicht billig. Die Frau wird ihre alte Wohnung jetzt wohl entrümpeln lassen und die Kosten dafür in Raten ab stottern müssen.

Findet ihr das Urteil gerecht, werte Leser?
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27.05.2012 10:54 Uhr von tafkad
 
+14 | -3
 
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Wieso lebt man wenn man Hartz IV: bekommt auf Madeira, das würde mich eher mal interessieren.
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27.05.2012 10:57 Uhr von General_Strike
 
+0 | -4
 
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@tafkad: Die Frau lebt mittlerweile in Deutschland, sonst könnte sie nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Hartz IV beziehen. Sie ist nur noch nicht nach Deutschland umgezogen.
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27.05.2012 11:08 Uhr von tafkad
 
+6 | -3
 
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@General_Strike: Aber irgendwo von muss Sie ja auch das Jahr auf Maderia bezahlt haben, hat sie da gearbeitet und nun wo der Job weg ist wieder schön ins Sozial System oder wie? Wenn ja dann sollte Sie ja wohl Geld verdient haben um den Umzug vollziehen zu können. Sorry, aber mir persönlich bleiben da zu viele Fragen offen.
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27.05.2012 11:23 Uhr von General_Strike
 
+1 | -5
 
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@tafkad: Der Richter wird wohl alle Besonderheiten des Falls berücksichtigt haben und die Entscheidung, der Frau keine Umzugskosten zu erstatten, wohl überlegt getroffen haben.

Allzu sehr würde ich die Frau aber nicht verurteilen. Manche Expatriaten erinnern sich erst wieder an ihr Herkunftsland, wenn sie von Stammeskriegern entführt wurden, die Millionen Euro oder die Freilassung von Islamisten fordern. Dann soll ihr Staat ihrer Ansicht nach einspringen und zahlen. Das ist kürzlich erst wieder passiert.
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27.05.2012 11:33 Uhr von artefaktum