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FDP lehnt Peter Ramsauers Pläne zur PKW-Maut ab

Peter Ramsauers (CSU) Pläne zur Einführung einer PKW-Maut nach schweizerischem und österreichischem Vorbild (ShortNews berichtete) stoßen auf wenig Gegenliebe seitens der FDP. Der Generalsekretär der freien Demokraten, Patrick Döring, sagte die FDP "stehe hierfür nicht zur Verfügung".

Wenn die CSU ihre Pläne zum Betreuungsgeld aufgebe, sehe er allerdings Verhandlungsspielraum. Der Verkehrsminister möchte sein Konzept jedoch bereits am 4. Juni bei einem Treffen mit der Kanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Chef Horst Seehofer und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) besprechen.

Weitere Kritiker der Maut sind auch unter den Ministerpräsidenten und Autoclubs zu finden. Der Sprecher des ACE, Rainer Hillgärtner, brachte die geplante Ausweitung der LKW-Maut wieder ins Gespräch, welche die Bundesregierung nach Druck aus der Transportwirtschaft seit Jahren nicht angehe.


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WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, PKW, Maut, Peter Ramsauer, PKW-Maut
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2012 16:45 Uhr von Graf_Kox
 
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So lange wie bereits darüber diskutiert wird ist es meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit bis die Maut kommt.
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26.05.2012 17:47 Uhr von das kleine krokodil
 
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Wahlen: Im nächsten Jahr sind Wahlen, wenn die Regierung nicht schon vorher auseinander bricht.
Und Autobahn Maut ist da ein sehr schlechtes Thema. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen das in der aktuellen Legislaturperiode noch eine Autobahnmaut kommt.

Nach der Wahl könnte ich es mir aber durchaus vorstellen. Wobei natürlich die Frage bleibt ob dadurch nicht wieder recht viel Bürokratie entsteht und ob es nicht einfacher für die Regierung währe die KFZ Steuer oder die Mineralölsteuer zu erhöhen. Vieleicht sogar eine Komplett Reform wie sie auch schon manchmal im Gespräch war z.B.: Abschaffung der KFZ Steuer und dafür die Mineralölsteuer zu erhöhen. Wobei sowas natürlich auch ausgearbeitet werden müsste, da es dabei auch viele Fragen gibt wie z.B.: wieviel müsste man die Mineralölsteuer erhöhen, was ist mit GAS Autos (niedirige Steuern bis 2018 Garantiert), was ist mit E-Autos (kann man auf den "Auto Strom" auch eine Art Mineralölsteuer erheben), was ist mit der Pendlerpauschale, u.s.w.
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29.05.2012 09:29 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Subventionierung des LKW-Verkehrs: Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...)
CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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