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Chefin des IWF findet harte Worte zur Griechenlandkrise

Die Chefin des IWF, Christine Lagarde, hat in einem Interview mit dem britischen "Guardian" eine harte Einstellung zu der Lage in Griechenland bekundet. "Sie sollten sich gegenseitig helfen indem sie Steuern zahlen", was ihrer Meinung nach ein großer Teil der Griechen nicht tut.

Angesichts des vorausgesagten Wahlerfolgs der Sparkritischen Partei "Syriza" in Griechenland bezeichnete sie es als illusorisch zu glauben, die Geldgeber und Finanzmärkte würden von ihren Forderungen weitreichender Reformen in Griechenland abrücken.

Weiterhin betonte sie, dass Griechenland keine Sonderbehandlung bekommen werde. Der IWF müsse sich auch um arme Länder kümmern, deren Kinder nicht mal eine Schulbildung genießen könnten und sie habe keine Probleme damit einem reichen Land harte Auflagen zu machen.


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WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Schuldenkrise, IWF, Griechenlandkrise, Christine Lagarde
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2012 14:54 Uhr von Graf_Kox
 
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Ob so ein harter Ton hilfreich ist wird sich zeigen. Lagarde versucht natürlich die Leute davon abzubringen die Anti-Reformer Parteien zu wählen. Sollten diese Kräfte an die Macht kommen wird die Situation sicherlich nicht einfacher.
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26.05.2012 15:06 Uhr von xjv8
 
+8 | -1
 
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Klar Ansage: von Lagarde, nur dumm, dass die reichen Griechen das nicht jucken wird.
Mit tun nur die kleinen Arbeiter und Angestellten leid, die das Ganze ausbaden dürfen.
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26.05.2012 23:34 Uhr von General_Strike
 
+1 | -0
 
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@xjv8: Die Arbeiter könnten sich zusammen tun und die grössten Betrüger entführen und so lange foltern, bis sie ihre geklauten Milliarden raus rücken. Sorry, aber wie soll es sonst gehen?

Dass das Volk das nicht tut sondern lieber weiter die EU und den IWF melkt und auf Deutschland schimpft, zeigt dass es keine weitere Solidarität verdient - bis es sich endlich mal selbst hilft! Wie? Siehe oben.

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