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US-Army: Unbemanntes Riesen-Luftschiff vor Jungfernflug

Das Long Endurance Multi-Intelligence Vehicle (LEMV) getaufte Luftschiff ist circa 100 Meter lang und kann Lasten bis 1.250 Kilogramm tragen. In über neun Kilometern Höhe kann sich das Fluggerät mindestens 21 Tage aufhalten.

Ausgestattet mit Infrarot-, Radar- und Kamerasystemen soll das LEMV noch in diesem Jahr wahrscheinlich über Afghanistan eingesetzt werden.

Der Erstflug soll zwischen dem 6. und 10. Juni auf dem Flugplatz Lakehurst beginnen. An jenem Ort verbrannte 1937 das Luftschiff Hindenburg und läutete damals das Ende der Zeppeline ein.


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WebReporter: Westi1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spionage, Aufklärung, Luftschiff, Jungfernflug, US-Army
Quelle: www.elektronikpraxis.vogel.de

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26.05.2012 13:17 Uhr von D3m4ison
 
+12 | -12
 
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so was: macht mich echt traurig.... wie kann man nur solche unmengen an Kapital in die Rüstungsindustrie stecken?

wieso kann man nicht seite an seite leben ohne kriegerische Auseinandersetzungen?
was geht in den Köpfen der großen "Schlauberger" vor?
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26.05.2012 13:42 Uhr von kirgie
 
+10 | -3
 
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@D3m4ison: Weil immer jemand glaubt, dass Gewalt einfacher als Arbeit ist.
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26.05.2012 15:32 Uhr von bigX67
 
+7 | -3
 
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nein das so viel kohle in den militärischindustriellen komplex gepumpt wird ist dadurch bedingt, dass nur militärischer fortschritt uns technologisch, kulturell und wissenschaftlich voran bringt.

[/blödsinn]
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26.05.2012 17:12 Uhr von D3m4ison
 
+3 | -3
 
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Hahaaaa: alles was wir neu erfinden muss erstmal zur Waffe umgebaut werden. Bevor das erste Atomkraftwerk hoch gefahren wurde, wurden schon zig Atombomben getestet.
schon komisch das man angeblich erst die komplette Wirkungsweise von Uran kennen gelernt hat, wenn man eine Atombombe abwirft? (mittlerweile haben wir schon Radioaktive Munition)
Warum bauen wir riesige Flugzeugträger? kann ein Zivilist da mit fahren oder sieht ein Kreuzfahrtschiff wie ein Flugzeugträger aus? das hätten wir auch alles ohne Militär geschafft, wir müssen nur das Kapital umverlagern und mehr auf ziviler Ebene forschen.

kulturell? Römer, Franzosen, Spanier, Deutsche, sind alle gescheitert während dem Krieg und den Folgen danach. In der Geschichte hat sich keine kriegerische Kultur durchgesetzt. Die Sieger und Verlierer haben sich lediglich vertauscht, geblieben sind alle aber gleich.... Krank*

[ nachträglich editiert von D3m4ison ]
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26.05.2012 17:57 Uhr von Perisecor
 
+9 | -2
 
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Immer wieder lustig im Internet via Computer über militärische Forschung zu diskutieren.

Eines stimmt aber: Ohne militärische Forschung würde es eure Kommentare nicht geben und ich hätte nicht verzweifelt die Hände vor´s Gesicht schlagen müssen.
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26.05.2012 18:18 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -0
 
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@ D3m4ison: "In der Geschichte hat sich keine kriegerische Kultur durchgesetzt."

welche "friedlichen" kulturen (sofern es sie überhaupt gibt) haben sich denn durchgesetzt? erzähl mehr :)
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26.05.2012 20:13 Uhr von Floetistin
 
+7 | -2
 
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D3m4ison: Es wird nix zur Waffe umgebaut. Andersrum wird ein Schuh draus.
Ob Textilien (z.B.Gore-tex-kleidung, Cargopants, usw.) oder Technologie.

Sehr vieles wurde entweder durch militärische Auseinandersetzungen ermöglicht oder durch sie forciert.

Im Gegensatz zur Ansicht verblendeter Pazifisten, ist Krieg durchaus zu etwas gut. Es ist wie mit jedem Einzelnen. Wenn alles gut läuft, man keine Not und keinen Wettbewerb hat steht die Entwicklung still.
Aber wenn man in seiner Existenz bedroht ist (oder sich bedroht fühlt) dann versucht man alles um zu überleben.
Und deswegen wird so extrem viel Kapital in das Militär und dessen Forschung gepumpt.

Klar könnte man das Geld auch in die Medizin, etc. stecken. Das fände ich auch sinnvoller.
Aber allein dadurch verändert sich nichts. Wie gesagt, wenn man sich nicht bedroht fühlt, hat man auch keinen Grund sich fortzuentwickeln.
Möglich, dass man ohne Krieg die selben technischen Errungenschaften gemacht hätte. Aber im selben Zeitraum? Wohl kaum.

Wozu ist Krieg noch gut? Der Wiederaufbau nach der Zerstörung bringt einigen Wirtschaftszweigen Milliarden ein. Deutschland war hier ein erstklassiges Beispiel.

Durch Krieg werden Situationen auch radikal verändert. Das kann gut ausgehen oder auch schlecht. Aber Veränderung ist etwas unbedingt notwendiges in der Welt.


Und was soll der Spruch mit allen kriegerischen Kulturen haben sich nicht durchgesetzt?
Die Römer haben mehrere hundert Jahre einen Großteil Europas und Nordafrikas besetzt und auch heute noch findet man ihre Spuren.
Die Römer haben Abwasserkanäle, Aquädukte, Straßen, Bebauungs- und Bewässerungspläne in Europa erstmal durchgesetzt (außer den Franken und Germanen, an denen sind sie gescheitert *g*).
Vom Alphabet gar nicht zu sprechen.
Die Franzosen, Spanier und Deutschen gibt es auch heute noch, trotz ihrer "kriegerischen" Kultur.
Die Franzosen und Deutschen gehören weltweit zu den mächtigsten Nationen und das nicht allein auf militärischer Ebene.

Eine rein "friedliche" Kultur gibt es in dem Sinn nur sehr selten. WArum? Weil sie sich nicht durchzusetzen wussten und daher von anderen zerstört oder assimiliert wurden.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin auch gegen Atomkriege, Kriege aus Gier, Mord, etc. Aber ich bin ebenso dagegen die WAffen einfach zur Seite zu legen und gar nichts zu tun.
Wehren, ja! Definitiv. Angreifen? Nein.

Meine Meinung.
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27.05.2012 02:55 Uhr von bigX67
 
+2 | -1
 
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es wäre mehr als bedauerlich, wenn perisecor & floetistin recht hätten.

<<Eines stimmt aber: Ohne militärische Forschung würde es eure Kommentare nicht geben und ich hätte nicht verzweifelt die Hände vor´s Gesicht schlagen müssen. >>
tu dir mal nicht weh.
ich mache dasselbe ob eurer ignoranz und herrschaftshörigkeit.

ich glaube entwicklung findet dort statt, wo das geld ist. und da wenige mächtige menschen gut am krieg verdienen können (ihr kennt den begriff "kriegsgewinnler" ?) wird viel geld in den militärischindustriellen komplex gepumpt.

<<Der Wiederaufbau nach der Zerstörung bringt einigen Wirtschaftszweigen Milliarden ein. Deutschland war hier ein erstklassiges Beispiel.>>
er brachte hauptsächlich einigen wenigen viel geld. deutschland wurde wieder aufgebaut, weil die USA eine grenzmark zum kommunismus benötigte. wäre der feind im osten nicht gewesen, wäre eher der morgenthau-plan durchgeführt worden, als geld nach deutschland zu pumpen.
ach ja - uns geht es so gut, weil die amis eine werbetafel für die "demokratie" im angesicht des kommunismus wollten. würde deutschland in südamerika liegen, würde auch hier der CIA die gewählten demokraten putschen und krieg gegen uns führen, so wir die amerikanischen grosskonzerne in ihrem ausbeuterischen verhalten beschneiden wollten.

<<Durch Krieg werden Situationen auch radikal verändert. Das kann gut ausgehen oder auch schlecht. Aber Veränderung ist etwas unbedingt notwendiges in der Welt.>>
mit der einstellung werden islamisten, diktatoren, rassisten, faschisten, nazis, stalinisten, amerikanische grosskapitalisten ja richtig nett. gut das wir die haben. ohne feindbilder würde die welt stillstehen. nur wenn wir blut vergiessen, laufen die mühlen der wissenschaft.

merkt ihr noch was ?

<<Klar könnte man das Geld auch in die Medizin, etc. stecken. Das fände ich auch sinnvoller.
Aber allein dadurch verändert sich nichts. Wie gesagt, wenn man sich nicht bedroht fühlt, hat man auch keinen Grund sich fortzuentwickeln.>>
ich finde panzer auch sinnvoller als kindergärten. bomben die mit unglaublicher präzision noch mehr zivilisten umbringen sind wichtiger als gesundheitsprogramme ?

wenn ich das jetzt mal auf das individuum runterbreche, dann heisst das, dass wir unseren arsch nur hochkriegen, wenn wir so richtig angst vor unseren nachbarn haben.

<<m Gegensatz zur Ansicht verblendeter Pazifisten, ist Krieg durchaus zu etwas gut. Es ist wie mit jedem Einzelnen. Wenn alles gut läuft, man keine Not und keinen Wettbewerb hat steht die Entwicklung still.
Aber wenn man in seiner Existenz bedroht ist (oder sich bedroht fühlt) dann versucht man alles um zu überleben.
Und deswegen wird so extrem viel Kapital in das Militär und dessen Forschung gepumpt.>>
mach dir mal den unterschied zwischen einem individuellen überlebenskampf und einem krieg klar.
in dem zusammenhang: warum sind eigentlich revolutionen so negativ bewertet ? das sind richtige kriege: kriege der unterdrückten gegen die mächtigen. hier wird wirklich was verändert und nicht nur neu verteilt.
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27.05.2012 12:29 Uhr von limasierra
 
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@bigX67: Danke! Zeig denen mal, was für eine scheiß Meinung sie sich eintrichtern lassen haben!
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27.05.2012 12:44 Uhr von Perisecor
 
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@ bigX67: Jaja, die bösen USA und der fiese und übermächtige militärisch-industrielle Komplex.

Wie gut, dass du keine Feindbilder hast.



"wenn perisecor & floetistin recht hätten"

Nicht recht hätten. Recht haben. Nahezu jede Erfindung lässt sich direkt oder deutlich indirekt einem kriegerischen Hintergrund zuordnen. Computer und Internet als hier hervorragend weil gelebte Beispiele habe ich ja bereits genannt.



"ich glaube entwicklung findet dort statt, wo das geld ist"

Dann irrst du eben.

Geld alleine reicht nicht aus, man braucht einen Ansporn. Und Kriege (oder auch Preise wie z.B. der Nobelpreis) sind nunmal ein guter Ansporn.



"wenige mächtige menschen gut am krieg verdienen können"

Irrglaube. Am Krieg verdienen viele Menschen und auch kleinere Betriebe. Sowohl der Bäcker, der zusätzlich zu seinen normalen Brötchen noch Brote für die Front backt als auch der kleine Zulieferer für Spezialoptiken oder der arbeitslose Mechaniker, der jetzt wieder gebraucht wird.



"er brachte hauptsächlich einigen wenigen viel geld. "

Nein. Alleine der heutige Lebensstandard in Deutschland zeigt, dass der Wohlstand für alle anstieg. Natürlich haben einige mehr profitiert als andere, aber das ist auch in Friedenszeiten so.



"wäre der feind im osten nicht gewesen, wäre eher der morgenthau-plan durchgeführt worden"

Unwahrscheinlich, der Plan wurde von den USA nie favorisiert.

Der Marshall-Plan galt übrigens nicht nur für Deutschland, sondern auch für viele andere Länder Europas. Nur hat Deutschland die Gelder eben mit Abstand am Klügsten verwaltet.


"uns geht es so gut, weil die amis eine werbetafel für die "demokratie" im angesicht des kommunismus wollten"

Nein. Euch geht es so gut, weil das deutsche Volk clever und fleißig ist. Andere Länder konnten sich, obwohl weit weniger zerstört, lange nicht so gut aufstellen - Griechenland oder auch Polen seien hier beispielsweise genannt.



"würde deutschland in südamerika liegen, würde auch hier der CIA die gewählten demokraten putschen und krieg gegen uns führen, so wir die amerikanischen grosskonzerne in ihrem ausbeuterischen verhalten beschneiden wollten."

Ein einfaches Weltbild zu haben scheint doch für einige Menschen sehr verlockend zu sein.



"merkt ihr noch was ?"

Mehr als du. Denn außer Polemik, einem einfachen Weltbild und Klischees konnte ich deinen Aussagen bisher wenig entnehmen.



"sind wichtiger als gesundheitsprogramme"

Ohne Kriege wäre die Medizin lange nicht dort, wo sie heute ist. Das fängt bei der Bekämpfung spezieller Krankheiten an, geht über bestimmte Operationstechniken weiter und hört letztlich bei der modernen Luftrettung auf.



"bomben die mit unglaublicher präzision noch mehr zivilisten umbringen"

Im Gegenteil, präzise Bomben töten weniger Zivilisten als unpräzise Bombenteppiche.

Die interessanten Techniken dahinter sind aber kleine Jettriebwerke, welche zu sparsameren kommerziellen Triebwerken führen können, Navigationstechnologie wie GPS oder GLONASS (von der auch Rettungsdienste massiv profitieren) und die Aerodynamikforschung.


"ich finde panzer auch sinnvoller als kindergärten"

Der große Sprung in der Massenfertigung und vor allem im Bereich der KFZ-Produktion lässt sich direkt auf die Massenproduktion von Militärfahrzeugen im 2. Weltkrieg zurückführen.

Gerade in Deutschland liegt der Ursprung des heutigen Erfolges im Autobau bei Ferdinand Porsche, welcher ohne seine Panzer-Entwicklungen den Grundstein für den KdF-Wagen und somit VW nicht hätte legen können.



"wenn ich das jetzt mal auf das individuum runterbreche, dann heisst das, dass wir unseren arsch nur hochkriegen, wenn wir so richtig angst vor unseren nachbarn haben. "

Endlich mal eine sinnvolle Aussage von dir.

Der Mensch, letztlich auch nur ein Tier, arbeitet unter Druck und potentieller Vernichtungsangst am besten. Deshalb sind Kriege bzw. kriegsähnliche Zustände oder potentielle Kriege, wie bereits erwähnt, ein besserer Köder als Preise und um Welten besser als Frieden.

Wo kein Zwang da kein Fortschritt.



"warum sind eigentlich revolutionen so negativ bewertet ? das sind richtige kriege: kriege der unterdrückten gegen die mächtigen. hier wird wirklich was verändert und nicht nur neu verteilt. "

Vorhin warst du noch ein Feind von CIA gestützten Regierungsumbildungen. Jetzt plötzlich doch nicht mehr? Oder liegt das bei dir schlicht daran, welches Grüppchen du privat so bevorzugst?
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27.05.2012 13:04 Uhr von Perisecor
 
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@ benjaminx: Militärisch gesehen... hast du mal wieder keine Ahnung.


Für Überwachungseinsätze wie in Afghanistan oder z.B. im Kosovo oder zur Unterstützung von UN-Friedensmissionen oder auch zur zivilen Grenzsicherung (USA<->Mexiko) oder zur militärischen Grenzsicherung (Kolumbien<->Venezuela, Südkorea<->Nordkorea) sind Luftschiffe wunderbar geeignet.




"Braucht nichtmal eine besondere zu sein. "

Doch, es muss eine Rakete sein, welche das Ziel aufspüren kann (was u.U. nicht so einfach ist) und sie muss die Höhe des Luftschiffes erreichen.



"Aber es macht einen schönen Knall "

Das ist zu bezweifeln, sofern nicht die Kabine getroffen wird. Je nach Material zünden Raketen nichtmal, wenn sie das Luftschiff treffen bzw. erreichen und selbst dann sind moderne Luftschiffe auch nicht mehr mit Wasserstoff gefüllt.



"und langsames Ziel."

Das ist übrigens der Hauptvorteil dieser Luftschiffe. Sie sind extrem langsam bzw. stationär und damit weit besser geeignet als Drohnen, welche kreisen müssen.
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27.05.2012 23:17 Uhr von Floetistin
 
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bigX67: Menschen sind nach wie vor einem der natürlichsten aller Prozesse unterlegen. Das Überleben des Stärkeren.

Die Ausgaben fürs Militär sind nicht alleine Gehälter für Soldaten und für Waffen und Panzer.
Es ist auch ein sehr großer Teil Forschung dabei. Erforschung neuer Technologie (z.B.Optische - siehe Fernseher und Digitalkameras, Antriebstechniken, etc.), usw.

Das Militär muss nicht gewinnorientiert forschen.Somit kann es Risiken eingehen, die in der freien Marktwirtschaft zu hoch wären.

Internet, Mobiltelefone, Fahrzeuge, Schutzanzüge für Feuerwehr, Polizei, usw.

Bzgl.dem Wiederaufbau Deutschlands:
Es haben sehr viele daran verdient.Und nicht nur Unternehmen.
Der 2. Weltkrieg war eine Art "Reset" für Europa. Sehr vieles hat sich verändert. Nicht alles zum Guten.
Deutschland ist trotz der Niederlage am Ende ein Sieger gewesen. Denn der Wiederaufbau hat Millionen Deutschen Arbeit und damit Geld gebracht. Sie konnten sich wieder ernähren auch wenn die ersten Jahre hart waren.
Das war vor 1939 nicht so.
Deutschland wurde dem Erdboden gleich gemacht und ist danach zu einer der mächtigsten Wirtschaftsnationen der Erde aufgestiegen.

Die Franzosen haben sich mehrfach gegen ihre herrschende Oberschicht blutig aufgelehnt und haben jetzt nicht nur eine funktionierende Demokratie sondern sind sowohl militärisch als auch wirtschaftlich enorm stark.

Als sich diverse Staaten der UDSSR gegen die Obermacht Russlands aufgelehnt haben ging das auch sehr blutig aus. Aber sie haben ihre Freiheit wiedererlangt und sind heute ebenfalls Demokratien, teils sogar innerhalb der EU.

Setze Krieg bitte nicht immer mit etwas Negativem in Verbindung.


"...ie mit unglaublicher präzision noch mehr zivilisten umbringen sind wichtiger als gesundheitsprogramme ?"

Sind sie nicht. Aber Kampf und Krieg gehören nunmal zum Menschsein. Du kannst einem Tiger in der Wildnis nicht verbieten sein Revier zu verteidigen.
Du kannst einem Volk, das einen eigenen Lebensraum will nicht verwehren für dieses Recht einzustehen.
Du kannst Menschen mit anderen Ansichten diese nicht verbieten ohne sie direkt oder indirekt dazu zu zwingen sich ihre Aufmerksamkeit zu erkämpfen.

Es wird niemals überall auf der WElt die selbe Meinung geben.Und aus diesem Grund wird es immer Krieg geben.Und besser "ich" gewinne ihn als jemand anderes.
Ich bin durchaus der Meinung,dass weniger Geld im MIlitär-Etat nicht schaden würde und ich bin voll dafür sämtliche Massenvernichtungswaffen konsequent abzuschaffen und ebenso von Angriffsarmeen auf Verteidigungsarmeen umzustellen.
Aber es wird immer nötig sein sich militärisch und technologisch über andere zu stellen um nicht unterzugehen.
Und aus diesem Grund ist deine pazifistisch-ideologische Ansicht zwar löblich aber unrealistisch.

"dass wir unseren arsch nur hochkriegen, wenn wir so richtig angst vor unseren nachbarn haben. "
Nein. Es bedeuted, dass es keine Not gibt etwas zu erfinden das wir bisher noch nicht kannten, wenn es nicht aus dem einen oder anderen Grund einen Vorteil bringen würde.

Anders ausgedrückt... wenn du Karriere machen willst und hast keinen Konkurrenten. Strengst du dich genauso an als wenn deine Vorgesetzten die Wahl zwischen dir und weiteren Mitbewerbern hätten?

Würde eine Firma MIlliarden in die Erforschung einer zukünftigen Technologie stecken, von der niemand sagen kann ob sie jemals marktreif wird und deren Testprozesse sehr aufwändig sind?
Fussball ist ebenso eine "Erfindung", die auf durchaus brutale und kriegerische Traditionen zurückzuführen ist und auf die man heutzutage nicht verzichten möchte.

"mach dir mal den unterschied zwischen einem individuellen überlebenskampf und einem krieg klar.
in dem zusammenhang: warum sind eigentlich revolutionen so negativ bewertet ? das sind richtige kriege: kriege der unterdrückten gegen die mächtigen. hier wird wirklich was verändert und nicht nur neu verteilt."

Ach.Hier ist dir Krieg Recht?Und wer entscheidet wer Krieg führen darf und wer nicht?Die Bauern vom Land, die im Namen ihrer Freiheit STädte in Brand setzen?Die religiösen Fanaktier, die sich selbst Recht geben?
Wer bitte ermächtigt diese "Revoluzzer" dazu? Eine demokratische Entscheidung wohl in den seltensten Fällen.
Es sind halt die aktivsten Kämpfer, die eine Veränderung anstreben,teils zum eigenen Wohl.

In Cuba sind sie eine Diktatur losgeworden und haben sich eine Neue eingehandelt.

In Syrien waren die Rebellen durchaus nicht weniger brutal auch zu Zivilisten als das staatliche Militär.

Verstehst bitte endlich. Krieg ist fürchterlich und abscheulich. Aber nicht nutzlos.
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28.05.2012 01:17 Uhr von bigX67
 
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@perisecor: <<Nahezu jede Erfindung lässt sich direkt oder deutlich indirekt einem kriegerischen Hintergrund zuordnen. Computer und Internet als hier hervorragend weil gelebte Beispiele habe ich ja bereits genannt.>>
was ist denn "deutlich indirekt" ?
das der mensch in der lage ist, fast alles in einem kriegerischen rahmen einzusetzen bestreite ich ja gar nicht. macht es aber auch nicht besser.
dass das internet dafür beredetes zeugnis ist, ist korrekt. auch ist es korrekt, dass viele entwicklungen für das militär später auch zivil kommerziell genutzt wurden.
nichts davon wiederspricht meiner these.

<<Geld alleine reicht nicht aus, man braucht einen Ansporn. >>
und du meinst also der mensch wäre nur neugierig, wenn er andere menschen umbringen kann ? das ist sein einziger motivator ?
in deinem weltbild ist der mensch recht eindimensional.

ein beispiel aus amerika: die nasa. auch hier wurde viel geld ausgegeben. vorrangig NICHT um andere umzubringen (obwohl diverse erkenntnisse in spätere (raketen-)technologien zum zwecke der tötung von menschen einflossen). trotzdem konnten erfindungen gemacht werden, die auch heute noch verwendung finden (zb ceran-feld).
es kommt für die entwicklung darauf an, dass der mensch ein problem hat, dass er lösen muss/will UND dass er die mittel hat dies zu schaffen.
das problem MUSS NICHT immer sein: wie töte ich möglichst viele andere menschen.

<<Irrglaube. Am Krieg verdienen viele Menschen und auch kleinere Betriebe. Sowohl der Bäcker, der zusätzlich zu seinen normalen Brötchen noch Brote für die Front backt als auch der kleine Zulieferer für Spezialoptiken oder der arbeitslose Mechaniker, der jetzt wieder gebraucht wird.>>
wie war das eben mit der SN-news, dass die deutschen 4.000.000.000.000 euro besitzen ? wer besitzt die ? ALLE ???
nein - den grossteil der kohle besitzen einige wenige.
viel mehr menschen LEIDEN unter dem krieg, denn denen fehlen nach dem krieg arme, beine, verwandte, kinder - während EINIGE WENIGE sich mit geld überhäufen lassen.

über den lebensstandard und warum er so ist wie er ist, habe ich mich geäussert und du hast es auch nicht wiederlegt.
die mächtigen brauchten für ihre kommende konfrontation mit dem realexistierenden kommunismus eine plattform, eine werbetafel. wäre das nicht der fall gewesen, hätten die machthaber der amerikaner aus uns einen ihrer südamerika-vasallenstaaten gemacht.

natürlich kannst du hier alles was ich schreibe als "einfaches weltbild" etc diffamieren. outet dich nur klarer :).

<<Im Gegenteil, präzise Bomben töten weniger Zivilisten als unpräzise Bombenteppiche.>>
dann erklär mir bitte, warum im irak krieg weniger soldaten als zivilisten umkamen.

<<Der große Sprung in der Massenfertigung und vor allem im Bereich der KFZ-Produktion lässt sich direkt auf die Massenproduktion von Militärfahrzeugen im 2. Weltkrieg zurückführen. >>
:D. gut gelacht.
der grosse sprung war die einführung des fliessbandes durch henry ford. er führte es ein, um ein durch und durch ziviles produkt herzustellen: die tin lizzy.
das dieses dann im WW2 zu ungeahnten produktionszahlen (und damit riesigen gewinnen des militärischindustriellen komplexes) führte ist unbestritten. du hast recht :D.

<<Der Mensch, letztlich auch nur ein Tier, arbeitet unter Druck und potentieller Vernichtungsangst am besten. Deshalb sind Kriege bzw. kriegsähnliche Zustände oder potentielle Kriege, wie bereits erwähnt, ein besserer Köder als Preise und um Welten besser als Frieden.>>
den absatz muss mensch sich mal auf der zunge zergehen lassen. du magst hobbes, oder ?
arbeiter sollten im kz produzieren, dann hätten wir opitmale produktionszahlen.
und der rubel rollt so richtig, wenn wir ein bisschen krieg haben - das allerdings leben uns die usa seit jahren vor. auch der "krieg gegen den terror" ist eine weitere methode diesen von dier benannten zustand zu schaffen und zu erhalten.

<<Vorhin warst du noch ein Feind von CIA gestützten Regierungsumbildungen. Jetzt plötzlich doch nicht mehr? Oder liegt das bei dir schlicht daran, welches Grüppchen du privat so bevorzugst? >>
hast du nicht verstanden :).
ich bin für revolutionen, so diktatorische regimes gestürzt werden. ich bin gegen revolutionen in denen die CIA eine demokratie durch eine diktatur ersetzt. weil siehe oben.

zum abschluss:
ich habe hier jetzt genug gepostet. kostet recht viel zeit. deswegen mein letztes posting zu diesem thema hier.
dir und der floetistin werde ich sowieso nichts vermitteln können - aber ich hoffe, dass einge andere leser ihre gedanken machen.
ihr solltet euch aber nochmal absprechen, in manchen punkten seit ihr beide nicht auf linie ;).
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29.05.2012 00:17 Uhr von ElChefo
 
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bigX67: "und du meinst also der mensch wäre nur neugierig, wenn er andere menschen umbringen kann ?"

Du sattelst deren These falschherum auf.
Bildlich gesprochen: Wenn du ihm Renomee oder Geld bietest, wird er eventuell den Hintern hochbekommen. Revolutionär kreativ wird er aber erst, wenn du ihm eine Knarre an den Kopf hälst. Der Motivationsgrad ist halt ein deutlich anderer.

"dann erklär mir bitte, warum im irak krieg weniger soldaten als zivilisten umkamen."

Bevor du mit dieser Erklärung die zitierte Aussage widerlegen willst, vergleiche doch bitte die Luftangriffe des WK2 (Dresden, Köln, Dortmund, Essen, Bochum, etc), Vietnam (Hanoi, Da Nangh, etc.) und Irak. Sollte dir doch etwas auffallen, oder? Die Schwelle, an der man heute "viele Opfer" festmacht, ist deutlich niedriger. Was heute in 10 Jahren ISAF in Afghanistan an westlichen Soldaten gefallen ist, reicht nicht mal ansatzweise für einen Vergleich mit etwa der Schlachtenserie am Kursker Bogen.

"er führte es ein, um ein durch und durch ziviles produkt herzustellen: die tin lizzy."

Nicht "um" ihn herzustellen, sondern "mehr" davon. Erfunden wurde das Fließband ungefähr 200 Jahre vorher in England, um Schiffszwieback für die Marine effizient und massenweise herzustellen.

"das allerdings leben uns die usa seit jahren vor"

Nur, wenn du den Rest der Welt wegignorierst. Es hat noch nie "Amerikaner" gebraucht, damit Menschen sich gegenseitig für ein kleines Stückchen mehr Macht umbrachten.
...und siehe, der grösste zivile Versorger solcher Gruppen (die du aus kosmetischen Grunden ignorierst) ist auch kein Amerikaner.

"ich bin für revolutionen, so diktatorische regimes gestürzt werden."

Reine Standpunktfrage. Ohne Zuführung von Mitteln von aussen, vollkommen egal durch wen, wird jede Revolution im Keim erstickt und zu "Terrorismus" verklärt werden. In Chile etwa hat die CIA nicht viel mehr gemacht, als eine der Seiten zu unterstützen. Kreativ bei der Bildung dieser Gruppe mussten sie nicht werden. Die Revolutionäre waren auch schon vorher da. Wir nennen sie halt heute Putschisten, weil sie einen Diktator an die Macht brachten. Hätten die Mujahedeen keine Unterstützung von aussen gehabt, hätten die Russen sie einfach fröhlich weggeschlachtet - das Kommunistenregime hätte seinen Bestand gewahrt. Hätte William Wallace nicht die Unterstützung andere Führer gehabt, wäre er viel früher hingerichtet worden und Schottland wäre viel früher an die britische Krone gefallen, ohne Denkmal für einen Freiheitskämpfer, aber mit einem Erlass gegen diesen Terroristen.

Rein subjektive Standpunktfrage.
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03.06.2012 00:41 Uhr von Perisecor
 
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@ bigX67: "was ist denn "deutlich indirekt" ?"

Große Fortschritte in der Massenfertigung wurden z.B. während der Zwischenkriegszeit gemacht, die Konservendose wurde so erfunden.

Nachtsichtgeräte und Schutzwesten entstammen ebenfalls der Kriegsforschung, genauso wie Taser.



"das ist sein einziger motivator ?"

Geld und Ruhm sind weniger starke Motivatoren als Angst oder Liebe.



"ein beispiel aus amerika: die nasa"

Die NASA ist eine zivil-militärische Einrichtung und arbeitet sehr eng mit der US Air Force, dem National Reconnaissance Office und der DARPA zusammen.

Das gesamte Apollo-Programm z.B. beruht auf der Arbeit von Wernher von Braun, welcher die Raketen aus der V2 weiterentwickelt hat - das ganze war dann auch lange Zeit ein Air Force Programm, bei dem z.B. ICBM abgefallen sind, bevor man Mondraketen gebaut hat.

Dass die NASA zu einem großen Teil aus dem Verteidigungsbudget finanziert wird, kommt noch dazu.


Ehrlich gesagt dürfte es schwierig werden, tatsächlich komplett zivile Erfindungen in diesem Maßstab zu finden. In kleinerem Maßstab gibt es das natürlich - so habe ich z.B. so ein cooles kleines Gadget, welches man in den Duschabfluss setzt. Das fängt Haare etc. auf, man kann es leicht abspülen und hat nie wieder eine verstopfte Dusche.
Ich würde aber nun nicht so weit gehen und das mit dem Rad oder dem Internet vergleichen. :)



"wer besitzt die ? ALLE ???"

Ja. Nicht jeder gleich viel, aber alle.



"viel mehr menschen LEIDEN unter dem krieg, denn denen fehlen nach dem krieg arme, beine, verwandte, kinder - während EINIGE WENIGE sich mit geld überhäufen lassen."

Nein. Der Zweite Weltkrieg - der letzte Krieg, bei dem viele Menschen litten - hat auch für viele Menschen Reichtum und Chancen gebracht.


"über den lebensstandard und warum er so ist wie er ist, habe ich mich geäussert und du hast es auch nicht wiederlegt. "

Der Marschallplan war lediglich ein Anschubsen. Den Rest habt ihr Deutschen alleine erledigt. Andere Länder, denen wir ebenfalls über den Marschallplan Geld geliehen haben, waren weit weniger erfolgreich.



"die mächtigen brauchten für ihre kommende konfrontation mit dem realexistierenden kommunismus eine plattform, eine werbetafel."

Der Argumentation folgend hätte es in der DDR weit besser sein müssen, als es war...


"dann erklär mir bitte, warum im irak krieg weniger soldaten als zivilisten umkamen"

Das stimmt nicht. Während des tatsächlichen Kriegsgeschehens kamen natürlich mehr Soldaten als Zivilisten um.

Der Krieg ist aber nunmal eine ganze Weile vorbei und jeder tote Zivilist, egal ob an Altersschwäche verstorben, durch die Koalitionstruppen getötet oder - was am häufigsten geschieht - durch Terroristen/Aufständische getötet, fließt in irgendwelche dubiosen Statistiken mit ein.



"der grosse sprung war die einführung des fliessbandes durch henry ford"

Nein. Das war der absolute Grundstein - mehr nicht. Selbst in den USA war Ford in den 20er und 30er Jahren kaum noch konkurrenzfähig.

Durch den Zweiten Weltkrieg wurden die Methoden verfeinert, weiter erprobt und ausgeweitet. Massenfertigung war plötzlich nicht mehr nur für sehr bestimmte Gegenstände möglich und machbar, sondern für alles - vom Schiff bzw. U-Boot über Flugzeuge bis zum Schraubenschlüssel.



"(und damit riesigen gewinnen des militärischindustriellen komplexes)"

Der bösfiesgemeine Militärisch-Industrielle-Komplex war während des Zweiten Weltkrieges nahezu jeder Betrieb. Flugzeuge, Panzer oder Gewehre wurden nicht nur von den bekannten und großen Firmen gebaut, sondern in Lizenz von allem, was entweder durch Know-How oder Maschinen oder Personal oder Standort geeignet war.

Wie der "kleine Mann" davon profitierte, habe ich doch am Beispiel eines Bäckers erläutert.



"arbeiter sollten im kz produzieren, dann hätten wir opitmale produktionszahlen. "

Das widerspricht meiner Ansicht von Freiheit. Es ändert aber nichts an der faktischen Korrektheit meiner Aussage.



"das allerdings leben uns die usa seit jahren vor. auch der "krieg gegen den terror" ist eine weitere methode diesen von dier benannten zustand zu schaffen und zu erhalten. "

Nur leider machen die USA mit ihren Kriegen keinen Gewinn.

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