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"Europas Schande" - Günter Grass dichtet wieder

Nach seinem letzten, durch Bürger und Medien zwiespältig aufgenommenen Werk "Was gesagt werden muss" (ShortNews berichtete), hat Günter Grass ein neues Gedicht geschrieben. Sein Titel lautet "Europas Schande" und es handelt von der aktuellen Krise, in der Griechenland steckt.

Der Literaturnobelpreisträger beklagt darin die Behandlung, die das Land durch den Rest Europas erfährt. Das Land, in dem die europäische Idee geboren wurde, würde an den Pranger gestellt, seiner Rechte beraubt und zur Armut verurteilt, schreibt er. Auch kritisiert er die Macht der Märkte.

Als Mitglied der "Gruppe 47" hat er sich seit der Nachkriegszeit bis heute mit seiner Literatur oft politisch eingemischt. Die Verleihung des Literaturnobelpreises 1999 verhalf ihm auch international zu hohem Ansehen.


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WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Europa, Günter Grass, Gedicht, Schande
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 18:59 Uhr von Graf_Kox
 
+14 | -4
 
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Das Gedicht findet sich in der Quelle und ist meiner Meinung nach eine Lesung wert, auch für weniger Gedichts interessierte wie mich.
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25.05.2012 19:07 Uhr von Ned_Flanders
 
+21 | -23
 
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Na, zumindest braucht der Mann nicht ein ganzes Buch zu füllen, so wie Herr Sarrazin, um das Thema auf den Punkt zu bringen.
Herr Grass kann das auch in ein paar Zeilen aussagen.
Aber kauft ihr Deppen ruhig das Buch vom Thilo, damit der noch reicher wird...
Sich aber dann über die Ungerechtigkeit hier in diesem schönen und kulturreichen Land beschweren.

Das haben wir Revolutionäre aber nicht so gerne !!!

[ nachträglich editiert von Ned_Flanders ]
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25.05.2012 19:27 Uhr von syndikatM
 
+12 | -21
 
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gibts auch eine seriöse quelle als die linkspopulistische bildzeitung "sz"?
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25.05.2012 19:35 Uhr von Alice_undergrounD
 
+19 | -10
 
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ja klar: alle sind schuld an den schulden der griechen nur die griechen nicht.
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25.05.2012 20:43 Uhr von General_Strike
 
+4 | -26
 
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26.05.2012 10:56 Uhr von Floetistin
 
+2 | -2
 
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lieber Roland: Bist du besser? Harry.Mata hat dir wenigstens noch Hauptschulniveau zugestanden, du musst gleich noch eine Niveau-stufe tiefer gehen und von Baumschule reden.
Was eindeutig zeigt welchen Eindruck Schule in deinem Leben hinterlassen hat.

Egal. Jetzt mal ernsthaft. Die "europäische Idee" ist nicht zwangsweise die EU. Es ist die Idee eines friedlich geeinten, demokratischen Europas.
Und das ist etwas, was man im Ursprung den Griechen zusagt, auf die Demokratie bezogen.
Die Griechen waren auch eines der ersten Völker, die sich friedlich zu einer Nation geeint haben und waren damit auch in dieser HInsicht ein Vorreiter.


@Gedicht:
Nicht ganz mein Geschmack aber der Inhalt ist vollkommen korrekt.

Wer wie AliceUnderground immer noch meint, die Griechen seien faul und korrupt und deswegen selbst an ihrer Misere schuld, sollte sich an Roland aus Zwicke´s Rat halten und auf die Baumschule gehen. Dort lernt man wenigstens über sich hinaus zu wachsen.

[ nachträglich editiert von Floetistin ]
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26.05.2012 11:23 Uhr von DonotReply
 
+0 | -1
 
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Heute: die Griechen, morgen WIR.
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26.05.2012 16:12 Uhr von Finalfreak
 
+3 | -1
 
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Das soll ein Gedicht sein!? Das letzte "Gedicht" war auch schon so aufgebaut.
Meiner Meinung nach ist das kein Gedicht, sondern vielleicht
eine Kurzgeschichte.
Ein Gedicht muss sich reimen, da reimt sich gar nichts.
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27.05.2012 23:33 Uhr von Floetistin
 
+1 | -1
 
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@gezwickter: Ich finds immer wieder nett, dass Nicks im Internet zu Assoziationen herangezogen werden, die zwar offensichtlich zu sein scheinen aber weder orginell noch zutreffend sind.

Meine Antwort:

"Die archaische Zeit brachte in vielerlei Hinsicht Grundlagen für die klassische Zeit des antiken Griechenlands hervor. Am Anfang standen nach dem „Dunklen Zeitalter“ die als frühes Bindeglied der Hellenen so wichtigen homerischen Epen, die Ilias und Odyssee, die wohl um 750/30 (Ilias) bzw. ca. 720 v. Chr. bis zur Zeitenwende (Odyssee) in schriftlicher Form niedergelegt wurden"

"In dieser Zeit formierte sich in Griechenland ein neues Staatensystem, dessen Ausbildung möglicherweise schon im 12. Jahrhundert v. Chr., spätestens aber in geometrischer Zeit (etwa 1050–700 v. Chr.) beginnt: Die Polis (Stadtstaat) wurde die beherrschende Staatsform (außer in Teilen Nordgriechenlands und Teilen der Peloponnes). Der Adel, der zunächst noch kein Geburtsadel war, gewann an Einfluss und gleichzeitig wurde dadurch bedingt die Königsherrschaft immer mehr zurückgedrängt und verschwand größtenteils. So traten unter anderem verstärkt Oligarchien auf, während in anderen Stadtstaaten die Bevölkerung stärker an der Regierung beteiligt war. Die entwickelte Demokratie (siehe auch das Prinzip der Isonomie, die Rechtsgleichheit) wie im Falle Athens entstand jedoch erst in klassischer Zeit. "

Die Quelle darfst du selbst recherchieren. Ich lese hier nichts von kriegerischen Auseinandersetzungen um ein geeintes Griechenland unter einer Demokratie zu bringen.

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