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Kampf gegen Filesharer - Kabel Deutschland drosselt Datenvolumen

Wie nun berichtet wurde, hat der Internetanbieter Kabel Deutschland seine AGB geändert. Wird das Gesamtdatenvolumen von zehn GB überschritten, behält sich Kabel Deutschland das Recht ein, den Downstream auf 100 kbit/s zu drosseln.

Bis zum Ablauf des Tages müssen sich Nutzer, die mehr als zehn GB geladen haben, mit einem Downstream von 100kbit/s in File-Sharing-Anwendungen begnügen.

Unverändert und weiterhin uneingeschränkt nutzbar sollen Internet surfen, Social Networks, E-Mails, Video-Streaming, Video on Demand und Chat bleiben.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Geschwindigkeit, Kabel Deutschland, Filesharer
Quelle: hoohead.hoohost.org

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 18:16 Uhr von Borey
 
+110 | -5
 
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Fortschritt ausbremsen im Interesse der Lobby?

Wenn jemand etwas unbedingt laden und eben nicht kaufen will, dann beißt er auch in den sauren Apfel und läd halt ´nen paar Tage.

Naja. Naja. Nahjaaaa. :)
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25.05.2012 18:24 Uhr von Koeniglich
 
+88 | -3
 
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Kommt das noch oder gilt das denn schon?

Und ausserdem was soll ich mit einer 100mbit Leitung wenn ich dann doch gedrosselt werde? Wofür bezahl ich denn dann die 100mbit?

[ nachträglich editiert von Koeniglich ]
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25.05.2012 18:26 Uhr von Dracultepes
 
+42 | -3
 
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Ohne das der Kunde die geänderten AGB kriegt sind sie eh nicht gültig und gelten nur für neue Kunden.

Anstatt zu drosseln sollten sie vielleicht nur Produkte verkaufen die sich auch halten können.

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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25.05.2012 18:37 Uhr von Petabyte-SSD
 
+80 | -5
 
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?? Filesharing ist doch legal: Wozu erhebt die GEMA die Gebühren auf Datenträgern wie Festplatten und USB-Sticks?
Für das Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke, jawohl!
Also...
No Gewissensbisse
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25.05.2012 18:43 Uhr von Kappii
 
+16 | -19
 
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damit will: man nicht gegen illegales Filesharing vorgehen, sondern schlicht und einfach das Datenaufkommen veringern.

Ob ich nun 10 oder 20 GB Filme, Spiele und Musik runtergeladen hab, macht den Kohl, im Sinne von Urheberrechtsverletzungen, am Ende des Tages auch nicht mehr fetter.

@Zeus35
Du hast ja recht mit deiner Aussage, aber sowas wie:
"Es gibt genügend Dateien die legal über Torrent und Co verteilt werden."
sollte man sich echt sparen. Jeder weiß wofür Torrent und Co in 99% der Fälle genutzt wird...

[ nachträglich editiert von Kappii ]
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25.05.2012 18:50 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -30
 
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25.05.2012 18:56 Uhr von owned1390
 
+25 | -7
 
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@Kappii: Der WoW Client ist 16GB groß und der Download dauert dank Kabel DE 2 Tage, hätte ich jetzt nicht so bock drauf :D
Ich nutze mein VDSL überwiegend für legales zeug...eigentlich nur für legales, Trailer, Youtube, Spieleclients, Freegames, Streams, Patches.
Wenn man bedenkt, dass son Patch mal eben 2-X GB groß ist, sind die 10GB am Tag sehr schnell erreicht, wenn man dann mit 2 oder mehr leuten über einen Router ins Internet geht ist es bei 100KB/s schon vorbei. Das heißt für 2 user jeweils 50KB/s, also ISDN.
Wofür soll ich dann ne 100K Leitung zahlen?
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25.05.2012 19:00 Uhr von smogm
 
+8 | -1
 
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@Zeus35: "So, nun sind Fachleute gefragt. Kann man so einfach die verschiedenen Nutzungsarten identifizieren?"
Das geht nur über die Drosselung einzelner Ports. Packet Inspection bei der Anzahl an Kunden und Traffic macht keinen Sinn bzw. würde zuviel Aufwand bedeuten.
Und sobald das ganze über eine verschlüsselte Verbindung wie SSL läuft, ist es eh vorbei mit Paket Analyse.

Da wird wohl eher gemessen wieviel Traffic über Port X wie lange verursacht wird, und dann wird dieser Port für den Kunden Y eben runtergefahren.
Beim Wechsel des Ports geht es dann wohl volle Fahrt weiter.

Da KD ja selbst vermerkt dass das übliche Surfen weiterhin ungedrossel funktioniert, kann es nur eine portbezogene Drosselung sein.


Das Problem bei Kabel Internetanschlüssen ist die shared Medium Nutzung.
Eine bestimmte Anzahl von Kunden müssen sich eine zur Verfügung stehende Bandbreite teilen.
Inzwischen nimmt wohl die Anzahl der Kunden zu, und man muss versuchen diesen imensen Trafficansteig irgendwie unter Kontrolle zu halten.
Sonst hat Hans-Peter schon beim Mails Abfragen Probleme, wärend die Nachbarn mit 4MB/s gleichzeitig irgendwelche Torrents ziehen.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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25.05.2012 19:02 Uhr von Lord_Prentice
 
+16 | -27
 
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25.05.2012 19:18 Uhr von MBGucky
 
+11 | -3
 
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10 GB am Tag: *träum*

ich hab mir gerade DSL über UMTS geholt, weil es hier auf dem Land nichts schnelleres gibt. Damit habe ich ein trafficlimit von 10GB im Monat! Danach wird auf GPRS gedrosselt :(
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25.05.2012 19:29 Uhr von Prachtmops
 
+14 | -0
 
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flatrate? also selbst wenn es nur die wenigsten user betrifft, ist dabei der name internetflat irgendwie fehl am platz.

genauso wie die achso tolle LTE Flat von Vodafone.
da steht doch tatsächlich auf der Homepage:

"Bei Vodafone ist das Inklusivvolumen für alle mobilen Datentarife unbegrenzt"

und beim ausgewählten LTE vertrag dann: "Internet-Flatrate mit 10 GB Inklusivvolume"

ist in meinen augen beschiss... und so werden sich diese tollen LTE und UMTS dinger niemals durchsetzen.
wucher teuer, geringe bandbreite und dann auch noch drosselung nach 10 gb... ne danke.

ich wollte den LTE tarif eigentlich buchen, da es hier aufn land nix schnelleres wie DSL2000 gibt und per LTE immerhin 7.200... aber da lieg ich ja mit meiner 2000er leitung besser, als mit ner beschnittenen 7200er leitung.
wann lernen die nasen das endlich mal?
hauptsache die nächste großstadt hat bald 500.000... das die ländlichen gebiete noch in der internet steinzeit sind, juckt die nicht. warum auch? die dummen kunden zahlen bei ner 2000er leitung ja genauso viel wie einer der 16.000 hat.
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25.05.2012 19:36 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -7
 
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der meiste Traffic von solchen Anwendungen erzeugt wird (Up-/Download) kann ich das schon nachvollziehen.

Traffic ist teuer und da nur Vuze und Co ausgebremst werden und nicht normale Downloads aus dem Netz würde mich persönlich das auch nicht weiter stören.

Ich glaube die Alternative, das sie den Preis für ihre Produkte erhöhen, würde hier keinem passen, mir auch nicht.
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25.05.2012 19:38 Uhr von machete23
 
+9 | -1
 
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Frechheit: Klammheimlich die AGB ändern, eine Frechheit.
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25.05.2012 19:41 Uhr von Curio
 
+11 | -3
 
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so ein blödsinn wer benutzt denn noch p2p für illegales??
damit vergraulen sie doch nur die kunden, die p2p LEGAL nutzen .....
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25.05.2012 19:54 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -10
 
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und was bringt das? das hindert höchstens hinterwäldler aus unterheinzelshausen am übermäßigen filesharing, die noch steinzeitdienste wie emule oder bittorrent nutzen und von filehostern noch nie was gehört haben.
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25.05.2012 20:04 Uhr von Kappii
 
+1 | -1
 
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@Zeus35 & owned1390: dann sind es halt 95% statt meiner erdachten 99%...
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25.05.2012 20:22 Uhr von Multiversal
 
+10 | -2
 
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Kabel Deutschland ist eh ein Drecksverein! hab kein Internet von den Ärschen,weil die Idioten nicht mal das Tv Programm störungsfrei zustande bringen,werde aber monatlich mit Werbung für einen I-Net
Anschluss bombardiert.
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25.05.2012 20:33 Uhr von Jonny0r
 
+16 | -0
 
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looool tolle wurst.. ich hab KabelDE100

Hab mir letztens die Digital Version von Diablo3 runtergeladen und den WOW client das waren gut 20gb die da durch P2P verteilt werden (offizell von blizzard) .. muss ich mich dann jetzt drosseln lassen das nächste mal weil ich mir ein spiel das ich besitze runterlade? wollen die mich verkohlen?
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25.05.2012 20:49 Uhr von NothingButTheTruth
 
+3 | -0
 
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Hhm: ich hab da so eine Ahnung, wer dann demnächst mit weniger Kunden rechnen muss... und als ob das was bringen würde. Viele nutzen gar kein Filesharing mehr, sondern greifen auf Direktdownloads zurück. Und da Internet surfen ja nicht gedrosselt werden soll, wird sich der Erfolg gegen die "Raubkopierer" sicher in Grenzen halten.
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25.05.2012 20:58 Uhr von mitallenmitteln
 
+0 | -17
 
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25.05.2012 21:14 Uhr von ICEMAN777
 
+7 | -0
 
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wers glaubt: ich denke das die nur speed probleme haben und mit dem schnellen zuwachs nicht klar kommen und so nicht jeden die volle 100mbit geben können da nimmt man mal eben schnell das alte thema filesharer und fertig
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25.05.2012 21:23 Uhr von Garstl
 
+3 | -0
 
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tja: Ich nehme mal an, dass der Provider mit hohem Traffic
zu kämpfen hat und rechtfertigt nun diese Maßnahme mit dem Kampf gegen Filesharer.
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25.05.2012 21:45 Uhr von reala
 
+4 | -0
 
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...OCH = File-Sharing-Anwendung: die Zählen One-Click-Hoster zu File- Sharing-Anwendungen
---
2.a [..]Zeitkritische Anwendungen (z.B. Video-Streaming, Internet- /Videotelefonie, Online-Gaming) erhalten
Vorrang vor allen anderen Verkehren 2.) darüber hinaus haben alle andere Anwendungen, Dienste und
Protokolle (z..B. Internet surfen, Social Network) immer Vorrang vor File- Sharing-Anwendungen (z.B.
Peer-to-Peer, One-Click-Hoster und Net-News). Dadurch kann sich in den betroffenen Netzsegmenten
die Übertragungsgeschwindigkeit zunächst für diese letztgenannten Anwendungen reduzieren.
b.) Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB herunter, kann
Kabel Deutschland die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit ausschließlich für
File-Sharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 kbit/s für den Downstream
begrenzen. Alle anderen Anwendungen (Internet surfen, Social Networks, E-Mails, Video-Streaming,
Video on Demand, Chat etc.) sind davon zu keiner Zeit betroffen und bleiben unverändert nutzbar.

http://www.kabeldeutschland.de/...

[ nachträglich editiert von reala ]
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25.05.2012 21:52 Uhr von HansiHansenHans
 
+2 | -7
 
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öhm was regt ihr euch auf? wenn ich das richtig gelsen habe gilt das für 10 gb pro tag das heißt wenn 24h um sind kann man wieder normal saugen.

ich kenne nur wenige autonormalverbraucher die 10gb+ am tag ziehen. die meisten merken die änderungen gar nicht. nur hardcore downloader und evtl. leute die geschäftlich was machen. da kann man immer noch bescheid sagen bei kabel deutschland hallo ich bin grafikdesigner und könnt ihr nicht...

und nenne mir einen gewerblichen der seine kunden unterlagen zb für ihn erstellte rendervideo über p2p mit seinen kunden austauscht??

[ nachträglich editiert von HansiHansenHans ]
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25.05.2012 22:44 Uhr von Schäff
 
+2 | -0
 
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Damals Dazu eine kleine Anekdote von früher.

Mir wollte mal ein Provider kündigen, weil ich meine Flatrate angeblich gewerblich genutzt hätte. Der "Beweis" dafür: ein hohes Datenvolumen.
In meiner Kündigungsmail wurde mir dabei wütend mitgeteilt, dass kein anderer Kunde auch nur annähernd so viel Daten herunter geladen hätte wie ich! So etwas wäre nur in einem gewerblichen Umfeld möglich!
Es waren knapp über 1 GB Daten! Im Monat! (Dazu kamen dann noch die Telefonkosten, die betrugen in dem Monat ca. 100 DM und wurden nicht an den Provider, sondern an die Telekom entrichtet.)

Die Kündigung war natürlich nichtig, denn meine Nutzung war rein privat, da ich aber eh den Provider wechseln wollte, habe ich nicht widersprochen, denn so blieb mir die 3-monatige Kündigungsfrist erspart.

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