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Nach ENBW: Baden-Württemberg fordert zwei Milliarden vom französischen Konzern EDF

Der Kauf von 46,5 Prozent der Aktien des Energiekonzerns ENBW, den Stefan Mappus (CDU) Ende 2010 ohne Zustimmung des Landtags getätigt hatte, wurde bereits im vergangenen Herbst als verfassungswidrig eingestuft. Nun fordert die neue rot-grüne Landesregierung einen Teil des Geldes zurück.

Der damalige Kaufpreis von knapp fünf Milliarden Euro, so die Klageschrift, sei zu hoch gewesen. Auf über zwei Milliarden Euro Rückerstattung verklagte deshalb die jetzige Regierung den französischen Energieversorger EDF. Dieser weist die Anschuldigung von sich und droht dem Land wiederum mit Klage.

ENBW setzte in erster Linie auf Atomkraft und geriet nach dem Reaktorunglück von Fukushima in finanzielle Probleme, als die Bundesregierung die Energiewende zu einem zentralen Projekt machte. Zwei der ursprünglich vier Reaktoren mussten deswegen bereits abgeschaltet werden.


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WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Klage, Milliarden, Baden-Württemberg, Konzern, EDF
Quelle: www.faz.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 17:10 Uhr von Graf_Kox
 
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Ich bin ja kein Jurist aber ich bin skeptisch ob da noch die Hoffnung besteht etwas zurück zu bekommen wenn der Kaufvertrag in Ordnung war. Gibt es eine Wucherklausel für Aktienkäufe?
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27.05.2012 18:47 Uhr von ptahotep
 
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@Graf_Kox: Du hast es ja selber geschrieben:
"...wurde bereits im vergangenen Herbst als verfassungswidrig eingestuft"

Damit kann der Vertrag nicht als ordnungsgemäß eingestuft werden.
http://erikmegablogger.blog.com/...

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