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Griechischer Euro-Austritt wird konkreter

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro wird mittlerweile immer offener diskutiert. Auch der derzeitige Chef der Eurogruppe Jean-Claude-Juncker bestätigte am Donnerstag, dass man sich auf alle Szenarien vorbereite.

Da die neue Währung allerdings noch nicht gedruckt ist, würde jeglicher Zahlungsverkehr zunächst elektronisch abgewickelt. Der Umtauschkurs von Euro in die "neue" Drachme könnte dann beliebig festgelegt werden. Momentan sind etwa 170 Milliarden Euro Einlagen bei griechischen Banken deponiert.

Laut dem Währungsexperten Thorsten Polleit ist es in einem solchen Fall entscheidend, dass möglichst wenige Menschen im Vorfeld von dem Austritt Griechenlands wissen. Ansonsten würde noch mehr Geld vor Durchführung der Währungsunion ins Ausland transferiert als bisher bereits.


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WebReporter: Graf_Kox
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, Austritt, Wahrscheinlichkeit
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 15:28 Uhr von Graf_Kox
 
+11 | -8
 
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Leidtragende sind in einem solchen Fall wie immer die kleinen Leute die unvorbereitet von einem solchen Ereignis getroffen werden. Ich persönlich würde einen Austritt Griechenlands sehr bedauerlich finden, glaube jedoch dass es vielleicht bald keine andere Möglichkeit mehr geben könnte. Hoffentlich kann sich dieses traditionsreiche Land dann wieder erholen und langfristig unabhängiger von den Finanzmärkten machen.
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25.05.2012 15:41 Uhr von Mui_Gufer
 
+6 | -11
 
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fehlt noch dass griechenland fußballeuropameister wird, dann fahren alle dort hin und es gibt eine gigantische party mit jeder menge drogen, nutten, sandstrand und määähhr...
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25.05.2012 15:54 Uhr von PureVerachtung
 
+48 | -2
 
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Na, wer hats schon von Anfang an gewusst? Fast jeder.

Will nicht wissen, wer an der ganzen miesen Sache so alles verdient hat... unsere Regierung ist der größte Schandfleck in der Geschichte der BRD...
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25.05.2012 15:58 Uhr von Mui_Gufer
 
+4 | -11
 
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wie gut.., dass PureVerachtung noch BRD als schlusswort reingequetscht hat, sonst hätte ich ja den adolf als schandfleck aus dem hut hervorgezaubert.

gut gemacht, PureVerachtung
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25.05.2012 17:04 Uhr von PuerNoctis
 
+0 | -0
 
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Sorry, bin kein Finanzexperte, aber kann mir jemand erklären warum der Umtauschkurs zum Euro "beliebig festgelegt" werden könnte? Ist das nicht irgendwie von vielen Faktoren abhängig wie hoch der sein wird? Für mich hört sich das als Laie halt so an, als ob man bestimmen könnte wie viel die neue Währung wert sein wird...

Für eine Erklärung wäre ich dankbar!

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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25.05.2012 17:05 Uhr von sicness66
 
+0 | -7
 
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Zwingt man Griechenland aus dem Euro: ist der Euro tot. Oder mit welcher Begründung sollen dann Spanien, Portugal, Irland oder Italien noch im Euro bleiben ? Und dann fließen aber schön Krokodilstränen beim Exporteuropameister Deutschland. Aber sicherlich wird die "Bild" wieder irgendeinen Schuldigen aus dem Hut zaubern...
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25.05.2012 17:11 Uhr von sicness66
 
+5 | -0
 
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PuerNoctis: Weil es noch kein Angebot und keine Nachfrage zur neuen Währung gibt. Erst wenn die Währung am (Devisen-)Markt gehandelt wird, bildet sich dann der neue Wechselkurs.
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25.05.2012 17:15 Uhr von PuerNoctis
 
+0 | -0
 
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@sicness66: Vielen Dank! Macht auch Sinn ;)
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25.05.2012 17:24 Uhr von Graf_Kox
 
+0 | -0
 
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Korrektur: Es sollte im letzten Absatz "Währungsreform" heißen, nicht "Währungsunion". Entschuldigung dafür. Mir ist momentan nicht so ganz klar wie ich News korrigieren bzw. zur Korrektur melden kann, daher mache ich das hier. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen...?
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25.05.2012 18:02 Uhr von eckttt
 
+4 | -1
 
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soll vorher: Soll vorher keiner Wissen....

schon gar nicht das Volk das dann extrem Beschissen wird.
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25.05.2012 18:29 Uhr von IceWolf316
 
+9 | -1
 
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Wenn: Griechenland aus der Eu austritt, ist der Euro tot?
Ich will hier niemandem die Illusion nehmen, der Euro ist schon tot. Immer mehr länder wackeln, immer mehr Milliarden werden in Bodenlose löcher geworfen, dies führt irgendwann eh dazu das das ganze System zusammen bricht.
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25.05.2012 19:06 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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Griechenland wird totgeredet: Welche Währungsspekulanten schüren diesmal die Gerüchteküche?
Wenn Griechenland Pleite geht, verdienen sich andere daran dumm und dämlich - und die Zeche zahlt der restliche Euroraum.
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25.05.2012 20:47 Uhr von Floppeflitz
 
+5 | -1
 
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Weg mit den Griechen: Die können nichts, habe nichts und sind nichts. Keine müde Mark sollten die noch bekommen.
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25.05.2012 20:54 Uhr von mitallenmitteln
 
+2 | -2
 
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na endlich den griechen gehts ohen den teuro viel besser.
also kommt bald die d-mark wieder ;-)
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26.05.2012 00:30 Uhr von TK-CEM
 
+7 | -3
 
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Eines sollte klar sein . . . . . . . . . . wenn der Euro abgeschafft wird, weil Griechenland austritt und u.U. ander Länder folgen, wird das erneut ein finanzielles Desaster vom allerfeinsten. Erinnern wir uns noch an die Einführung? Wechselkurs 1 € : 1,95583 DM. Egal, wie die Währung dann heißen mag, der Wechselkurs wird wieder so ablaufen. Folge: versteckte Preiserhöhungen ohne Ende, halbe Löhne - das Volk wird immer mehr enteignet.

Egal, welches Land aus der Eurozone zuerst austritt, es wird eine Kettenreaktion auslösen, die in eine nie dagewesene Inflation gipfelt. Dann zahlen wir für ein Brot in kürzester Zeit wieder mal 1.000.000.000 DM, Taler, Heller oder was auch immer.

Folge: gigantischer Anstieg der Beschaffungs-Kriminalität, Anarchie, Bürgerkrieg usw. An Bundesferkel: vielen Dank, dass Sie uns so galant in die fiskale Katastrophe geführt haben. Hauptsache, Ihr Wanst ist vollgefressen und Ihre Politverbrecherkollegen haben alle ihre Schäfchen im Trockenen. Und schöne Grüße noch an Kohl, Ihrem Ziehvater, der das alles ja mal angeleiert hat.

C = Caotisch
D = Dilettant
U = Unverschämt

oder in englisch:

C = Criminal
D = Desaster
U = Ugly

Zum Wohle des Volkes - Prost!
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26.05.2012 09:15 Uhr von Floppy77
 
+2 | -0
 
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Viele reiche Griechen haben in den letzten: Monaten ihr Geld schon im deutschen Immobilienmarkt investiert.

Und wie geheim kann es schon sein, wenn der Währungsexperte es jeder Zeitschrift erzählt?
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26.05.2012 09:50 Uhr von Puma26
 
+2 | -0
 
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Der Euro an sich ist schon ne Gute Sache.
Jeder schimpft hier dagegen das er Sch**** sei.
Ist er aber nicht. Er wird nur falsch umgesetzt.
Was spricht denn dagegen sich ne Währung zu schaffen um endlich die Vorherrschaft des Dollars und somit die Abhängigkeit von den USA etwas entgegenzuwirken? Ne Vergrö´erung vom Euroraum bedeutet nichts anderes wie ne Verkleinerung vom Dollarraum. Wir haben nur eine Erde. Und die wird vom Dollar regiert...
Saddam Hussein z.B. hat vor Kriegsbeginn als Zahlungsmittel für Öl auch den Euro akzeptiert. Als der "pöse" Verbrecher geschanppt wurde hat man das natürlich gleich korrigiert und nun wird es wieder nur in Dollar bezahlt.
Ein Schelm wer böses denkt...

P.S. Mein "sz" geht ned mehr. :-(

[ nachträglich editiert von Puma26 ]
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26.05.2012 12:16 Uhr von TK-CEM
 
+3 | -0
 
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@ Puma26: Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Der Euro für Europa ist im Grunde schon eine feine Sache, ABER: um eine einheitliche Währung für einen Kontinent zu schaffen, müssten erst mal in allen beteiligten Ländern gleiche wirtschaftliche Bedingungen geschaffen werden. Und darin liegt die Krux: Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und weiß Gott wer noch alles zeigen offensichtlich gar kein Interesse, ein fiskales Gleichgewicht herzustellen. Dann nämlich müssten sie sehr viel mehr arbeiten und noch mehr einsparen, um ihre Schulden begleichen zu können. Das aber WOLLEN sie ja gar nicht, solange es den doofen Deutschen gibt, der ja sowieso immer alles bezahlt.

Die Einführung des Dollars hatte eine völlig andere Historie. Zuerst waren es nur wenige Staaten in den USA, zu denen immer mehr hinzu kamen. Die neuen Staaten mussten allerdings die Bedingungen der bereits bestehenden Staaten erfüllen und akzeptieren, sonst wären sie erst gar nicht aufgenommen worden. Heute ist in allen Staaten der USA der Dollar so ziemlich gleichviel wert, und in allen beteiligten Staaten herrschen die gleichen fiskalen Bedingungen - auch wenn z.B. Kalifornien und New York weit höher verschuldet sind als z.B. Texas. Das allerdings hängt wie in Europa auch von den Fähigkeiten der verantwortlichen Politiker ab.

In Europa wollte man aber UNBEDINGT und mit allen Mitteln die Euro-Union - als Gegengewicht zum amerikanischen Dollar. So weit - so gut. Obwohl von Anfang an bekannt war, dass z.B. Griechenland die Bedingungen derzeit niemals erfüllen konnte, wurde dieses Land trotzdem dazugenommen. Genau das ist der Grund, warum das ganze Euro-Projekt zu scheitern droht. Die Schulden von z.B. Griechenland haben sich erhöht, geändert wurde nichts (warum auch, der doofe Deutsche zahlt ja), und jetzt lamentieren alle, weil das ganze Euro-Projekt völlig desaströs begonnen wurde und in einem noch größeren Desaster enden wird.

Meine persönliche Meinung: hätte man damit noch 2-3 Jahre gewartet und die finanzschwachen Länder darin aktiv unterstützt, sich auf die Währungsunion fiskal vorzubereiten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die Bedingungen dafür auch herzustellen, dann hätten wir heute diese Situation und Diskussion vermutlich gar nicht. Aber Kohl und Merkel WOLLTEN ja nicht warten. Dafür stehen sie heute als Chaos-Politiker in den Geschichtsbüchern - wenn auch nicht buchstäblich, aber jeder klar denkende Mensch hier weiß, was für ein Affenzirkus das heute ist.

[ nachträglich editiert von TK-CEM ]

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