25.05.12 15:20 Uhr
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Israel bot Angehörigen der getöteten Pro-Gaza-Aktivisten sechs Millionen Dollar

Laut Angaben von Ramazan Ariturk, einer der Opferanwälte, habe Israel an die Angehörigen der Opfer, die 2010 auf der Mavi-Marmara getötet wurden, sechs Millionen Dollar und ein Schreiben des "Bedauerns" Israels, mittels eines ausländischen Botschafters angeboten, damit sie ihre Klagen zurückziehen.

Mit diesem Angebot, sollten die Angehörigen der Opfer annehmen, würde Israel eine offizielle Entschuldigung bei der Türkei umgehen. Von offizieller Seite hat Israel dies dementiert. Der Sprecher vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wollte keine Stellungnahme abgeben.

"Ich sagte dem Botschafter, dass ich das Angebot weder für angemessen noch für moralisch halte. Ich habe das Thema auch mit den Opfern und ihren Angehörigen erörtert. Sie erklärten ebenfalls, dass sie das nicht akzeptieren könnten", so Ariturk weiter.