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Bis zu 100.000 Euro pro Monat: Botnetz-Betreiber muss vier Jahre ins Gefängnis

Ein aus Russland stammender Mann muss nun für vier Jahre ins Gefängnis. Der 27-Jährige wurde wegen Computersabotage angeklagt. 2009 erschuf er ein Botnetz, und griff damit unter anderem Unternehmen wie das Russische Kaspersky oder Macomnet Telecom an.

Durch das Botnetz verschickte er unter anderem Spam in großen Mengen. Dadurch nahm er über 100.000 Euro pro Monat ein. Sein Botnetz wurde mit schätzungsweise 30 Millionen infizierter Windows-PCs betrieben. Monatlich sollen bis zu drei Millionen PCs dazu gekommen sein.

Infiziert wurden die Rechner durch öffnen von infizierten E-Mails mit dem Trojaner "Bredolab". Im Oktober 2010 gelang es den niederländischen Behörden 143 Comand&Center vom Netz zu nehmen, und damit das Botnetz auszuschalten.


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WebReporter: KillingTO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Monat, Betreiber, Botnetz
Quelle: www.heise.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2012 03:15 Uhr von Cursty1
 
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Computer Missbrauch: es gibt da schon skurrile Geschichten über solch Missbrauch. ich erinnere mich, in kaufmännisch Rechnen in meiner lehre erzählte der Lehrer uns eine Story aus den Staaten, bei der 2 Leute ein Programm entwickelten (sie arbeiteten in einem Finanzjob) das alle Gelder, die nach den 2 Stellen hinter dem Komma, also z.B. bei 1.345, 564845, die 4845 auf ein anderes Konto umgeleitet hatten. Nach 6 Monaten hatten sie einige Millionen Dollar abgezogen und wurden entlarvt. Es kam zum Prozess und das Urteil war eine Geldstrafe wegen Missbrauchs von fremden Firmeneigentums. Denn: es gibt kein reelles Geld hinter den zwei Stellen nach dem Komma. Ergo, keine Bestrafung. Die Millionen waren natürlich "verschwunden" aber die Idee fand ich brilliant
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28.05.2012 07:52 Uhr von news_24
 
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Bei 100.000.- Euro im Monat, gehe ich gerne ins Gefängnis

[ nachträglich editiert von news_24 ]

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