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Organspende-Gesetz vom Bundestag beschlossen

In Zukunft werden Versicherte bei den Krankenkassen ab dem Alter von 16 Jahren dazu aufgefordert, zu erklären, was mit ihren Organen nach dem Tod passieren soll.

Seit Frank-Walter Steinmeiers temporärem Rückzug aus der Politik mit der Begründung, seiner Frau eine Niere Spenden zu wollen, ist das Thema Organspende wieder auf der Agenda. Jetzt liegt dem Bundestag ein Gesetzentwurf vor, dem mit großer Wahrscheinlichkeit alle Parteien zustimmen werden.

Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland macht eine Regelung dringend notwendig. In Deutschland warten ungefähr 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Bei jährlich 1.000 Menschen kommt ein rettendes Organ zu spät, sie sterben. In Deutschland haben 25 Prozent de Bürger einen Organspenderausweis.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Bundestag, Organspende, Beschluss
Quelle: www.fr-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 11:50 Uhr von Adina
 
+1 | -2
 
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Richtig so! .
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25.05.2012 12:03 Uhr von Tinnu
 
+1 | -15
 
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25.05.2012 12:12 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -2
 
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Sehr gut: Viele machen sich einfach keine Gedanken darüber. Durch jährliches Nachfragen wird das aber dann regelmäßig ins Gedächnis gerufen. Wer nciht will, braucht es ja dann auch nicht machen. Aber so denken die Leute vielleicht wenigstens mal drüber nach.
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25.05.2012 12:25 Uhr von Tinnu
 
+4 | -5
 
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organe spenden heißt nicht in ruhe sterben zu können.
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25.05.2012 12:43 Uhr von Shoiin
 
+2 | -3
 
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Ich würde meine Organe: nur Leuten mit gesundem Lebensstil spenden, also keine Raucher, Trinker oder > 100 kg. Besteht denn die Möglichkeit derlei Kriterien festzulegen?

[ nachträglich editiert von Shoiin ]
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25.05.2012 12:51 Uhr von fail-girl
 
+6 | -1
 
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@shoiin: Dann aber bitte keine Organe von Raucher, Trinker oder Übergewichtige annehmen. Selbst bei überlebenswichtigen Bedarf,,bleibe hart und sage Nein.

Mhm ob dann Koma Patienten eher abgeschaltet werden um an deren Organe zu kommen?
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25.05.2012 12:58 Uhr von Sir_Waynealot
 
+1 | -8
 
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ich finde es gehört so gemacht wie in österreich.

man ist automatisch spender bis man dem wiederspricht.

das ist die beste lösung.
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25.05.2012 12:59 Uhr von Shoiin
 
+0 | -1
 
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@fail-girl: Wieso nicht annehmen? Das sollen die Raucher, Trinker und Übergewichtigen selber entscheiden dürfen und nicht du.
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25.05.2012 13:24 Uhr von Finalfreak
 
+1 | -1
 
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Organspende muss sich sich für die: Hinterbliebenen lohnen.
Wenn ich wüsste, das nach meinem Ableben, die Beerdigung bezahlt wird
oder meine Familie 1000€ oder sowas erhält, würde ich es machen.
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25.05.2012 13:24 Uhr von mr.sky
 
+4 | -2
 
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@all: Menschen die einen "ungesunden" Lebensstil pflegen werden bis auf wenige Organe eh nicht als Organspender genommen. Von daher braucht sie niemand "sorgen" zu machen die Leber eines ex-alkoholikers zu bekommen. Es kann aber durchaus sein, dass man seine Netzhaut verpflanzt bekommt.


Generell ist das Problem, dass durch eine Organspende man nicht "automatisch" wieder 100% Gesund ist. Eine Leber, welche man durch Organspende erhalten hat ist nach 10-15 Lebensjahren wieder "kaputt" und man braucht eine neue.
Gleiches bei nieren. Der Grund sind die Medikamente, welche man täglich (oft Lebenslang) einnehmen muss. Diese Medikamente werden im Körper verstoffwechselt z.B in der Leber oder Niere. Somit schädigt man diese Organe.

Man sollte sich klar darüber sein, dass durch eine Organspende der Empfänger nicht vom Bett aufsteht und von da an wieder mitten im Leben steht. Daher sehe ich eine Organspende nicht zwangsläufig als "Lebensspende" an. Ich denke das wissen nicht alle die bereit sind Organe zu spenden. Mit einer Spende "erreicht" ist also nicht, dass der Empfänger "glücklich und zufrieden" 100 Jahre lebt.
Auch wenn alles "passt" und das Organ nicht abgestossen wird, so muss man Medikamente nehmen und eine Abstoßung des Organs kann auch noch 5 Jahre nach der Transplantation auftreten !!.

Der Spruch "Ich Spende also tue ich was "gutes" ist ein Trugschluss eignet sich aber hervorragend für Marketingzwecke.
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25.05.2012 13:45 Uhr von fail-girl
 
+1 | -0
 
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@shoiin: Ich glaube du hast meinen Kommentar bisschen falsch verstanden. Ich habe auch niemals behauptet das ich was zu entscheiden hätte oder sonst was.
Ich meinte wenn du Kriterien machst, wer in dein Weltbild passt und deine Organe bekommen darf oder eben nicht, da wie gesagt dieser Mensch in deinen Kriterien reinfällt (Raucher, Trinker..etc.) Dann solltest du so Fair sein und Organe von diesen Menschen ablehnen.
Kurz gesagt, wenn du Raucher keine Organe spenden willst, solltest du von Raucher keine Organe annehmen. Denn schliesslich passen die ja nicht in deine Kriterien.
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25.05.2012 14:52 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -3
 
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Man spendet also tut man was gutes. Selbst wenn sich das Leben nur wenig oder ein paar Jahre verbessert.

@fail-girl
Ja das klingt sehr gut.

@Hoeni
Der Meinung bin ich auch, wer nicht gibt, der soll nicht kriegen bzw. er soll hinter jedem auf der Liste stehen der bereit ist zu geben.

@Finalfreak
Wenn du es sonst nicht machen würdest dann ist das eher beschämend. Wie gesagt, gleich auf die No Transplant Liste setzen und fertig.

@Tinnu
Ohhh, heul doch. Und ja ich bin ein Arsch und wünsche dir ein Organversagen deiner Wahl und kein Spender in sicht weil alle "in ruhe" sterben wollen.

Juckt dich natürlich nicht, solange du und deine Kinder/Verwandten gesund sind.

b2t
Ich habe keinen Organspendeausweis, aber jeder aus meiner Familie weiss das man mich bis zum ende ausschlachten kann. Es wird also das nötige veranlasst.
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25.05.2012 15:00 Uhr von Shoiin
 
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@fail-girl: Ich weiß wie du das meinst. Falls meine Aussage zu unklar rüber kam: Ich verachte Raucher, Übergewichtige und Trinker nicht, jeder hat seine persönliche Geschichte. Ich sehe nur größeren Sinn darin, meine Organe Leuten zu spenden, denen ihr eigener Körper mehr am Herzen liegt und will solche Sichtweisen auch posthum unterstützen :) Ich akzeptiere die Meinungen von Rauchern genauso und wenn dieser kein Problem damit hätte mir eine Leber zu spenden, habe ich auch keinen Grund dies abzulehnen, obwohl ich ihm andersrum nichts spenden würde. Ein Ablehnen wäre sogar gegen seine zuvor getroffene freie Entscheidung. Freiheit dem freien Willen!

[ nachträglich editiert von Shoiin ]
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25.05.2012 16:25 Uhr von Tinnu
 
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@drcultepes: danke für deine wünsche. du bist dir aber schon bewußt, das jeder alles 3 fach zurückbekommt? gute sowie schlechte gedanken...

nun zu deiner beruhigung: ich werde kein organ spenden, aber auch keines annehmen. wenn meine zeit gekommen ist, ist es eben so. sollten andere auch mal so akzeptieren und nicht noch länger leiden.
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25.05.2012 17:46 Uhr von pierro
 
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Scheinheiliges Organspende-Gesetz: Soso... alle paar Jahre kriege ich also Post, in der mich die Krankenkasse bittet anzugeben, ob ich Organspender sein möchte, welche Organe ich spende, ob das andere für mich entscheiden sollen usw. Doch das gibt es bereits, nennt sich "Organspendeausweis"!

Was für ein scheinheiliges Organspende-Gesetz. Das Schweizer Modell wäre viel sinnvoller. Nach diesem ist jeder automatisch Organspender, solange er nicht ausdrücklich widersprochen hat.

Zum Einen würde das der Situation von Organempfängern /wirklich/ helfen, da fortan mehr Organe zur Verfügung ständen. Zum Anderen würden die Krankenkassen nicht schon wieder (eGK) sinnlos die Beiträge ihrer Mitglieder verballern, für Schreiben, die 1) gleich ungelesen in den Papierkorb wandern oder 2) auf die lange Bank geschoben werden, ohne wirklich die hilfreiche Entscheidung getroffen zu haben. Damit stimmt die Mehrheit der Bevölkerung nämlich automatisch für "nein, spende nicht." Wie bedauerlich ...

PS: Einige Kommentatoren haben sich wohl noch nie mit der Organspende befasst. Natürlich werden weder Raucherlungen noch Alk-Lebern verpflanzt. Gesund muss das Organ für eine Transplation auf jeden Fall sein! Und: es wird von unabhängigen Ärzten überprüft, ob der Spender tatsächlich (hirn)tot ist.

Noch eins: wer hier meint "warum kann ich nicht entscheiden, wer meine Organe bekommt und wer nicht", 1933-45 haben wir schon mal eine Entscheidung darüber angemaßt, was "wertes" und "unwertes Leben" ist, was bekanntlich nicht gut bekam.

[ nachträglich editiert von pierro ]
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25.05.2012 22:26 Uhr von maki
 
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Vorsicht mit der Unterschrift: Hirntod kann man nämlich leider heutzutage bei einer breiten Masse der deutschen Bevölkerung diagnostizieren - als BILD-"Leser" kann man dann schnell mal als Schlachteplatte enden, wenn Ersatzteile benötigt werden...

:-D
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26.05.2012 07:13 Uhr von Komikerr
 
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Was mir etwas: sauer aufstösst, ist die dazu geplante Kampagne. Zusätzlich der Info von der Krankenkasse wird es diese auch bei den Berhörden geben.. ich hole einen Pass / Führerschein etc. ab und bekomm noch die Broschüre der Orgenspende in die Hand gedrückt.
Ebenso gefällt mir nicht, dass bei "Lebensspendern" Sonderkonditionen eintreten, wie z.B. Rechtsanspruch auf eine sechswöchige Entgeltfortzahlung, ein höheres Krankengeld, Anspruch auf medizinische Behandlung, Rehabilitation und Fahrtkosten.
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26.05.2012 08:22 Uhr von pest13
 
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Wow, jedes jahr sterben 1000 Menschen, weil sie kein Spendeorgan zu spät kommt. Ja traurig, aber jedes Jahr sterben in Verkehrsunfällen viermal soviele Menschen! Doch darüber regen sich die meisten Politiker nicht auf, weil es die Wählerstimmenkosten kann.
Ich werde den Brief einfach in die Mülltonne schmeissen, weil ich mich von niemanden bevormunden lasse. Ich spende nicht, weil manche Menschen wie Söders Mitti lieber darauf wartet, dass jemand stirbt, um an eine Niere zu kommen, anstatt eine von ihrem Sohn anzunehmen. Ich spende nicht, weil wir damit den helfen, die eigentlich nicht lebensfähig sind. Damit schaden wir nur uns selbst, weil wir das Überleben unserer Spezie gefärden. Ja, jeder will leben, aber man kann nicht ewig leben und damit muss man sich abfinden. Ich würde sogar weiter gehen und sagen, dass die Spende verboten werden soll, weil jede Spende den Toten zum Ersatzlager der Organe degradiert und ihn seine Würde beraubt. Ah, ich höre schon wütende Stimmen, die meinen der Tote ist doch schon tot. Klar ist er tot, aber derjenige, der auf einen Spendeorgan wartet ist genauso tot, weil er ein nicht funktionierendes Organ hat.

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