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Angst vor Speicherung - IBM verbietet Nutzung von iPhone-Sprachsteuerung Siri

Die Mitarbeiter des IT-Giganten IBM dürfen bei ihrer Arbeit nicht die iPhone-4S-Sprachsteuerung Siri verwenden. Der Konzern verbot dies seinen Mitarbeitern aus Angst davor, dass die Suchanfragen von irgendjemandem gespeichert werden.

Es sei theroretisch denkbar, dass Apple vertrauliche Nachrichten von IBM speichert. In den Lizenzbedingungen für die Software des iPhones steht, dass Apple sich das Recht behält, zum Beispiel Namen aus dem Adressbuch zu sammeln.

Auch die Daten der Spracheingabe gehören dazu. So will Apple Siri und andere Produkte verbessern. Auch ein Apple-Entwickler sieht in den Lizenzbedingungen ein Problem für Geschäftskunden, die Siri nutzen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Angst, iPhone, IBM, Nutzung, Speicherung, Siri, Sprachsteuerung
Quelle: www.gamestar.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 06:38 Uhr von Borgir
 
+12 | -2
 
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Wie lächerlich ist das denn? Man will Produkte verbessern indem man Namen aus dem Telefonbuch sammelt. Die Datensammelwut geht in eine neue Runde.
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25.05.2012 06:45 Uhr von ChaosKatze
 
+5 | -1
 
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Und morgen streiten sich Apple und Google wer den grösseren ... Datensatz hat ;)
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25.05.2012 08:31 Uhr von MC_Kay
 
+10 | -2
 
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Nur Siri? Wenn es danach ginge, müsste man Apple gänzlich verbieten!
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25.05.2012 09:02 Uhr von kingoftf
 
+1 | -10
 
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Mc_Kay: Na klar, MS sammelt überhaupt nix, das sind alles barmherzige Samariter, träum weiter.....
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25.05.2012 10:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -3
 
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In meinen Augen lächerlich der Datenstrom, der an das Rechenzentrum zu Siri geht, ist so gewaltig, dass es nahezu unmöglich ist, aus diesem Anfragesalat, Daten von IBM zu filtern. Dazu müsste Apple erstmal wissen, dass es sich bei der Anfrage um ein IBM-Mitarbeiter-Handy handelt. Und dann müsste ein Mitarbeiter schon sagen, "Siri, erinnere mich daran, dass die geheimen Geschäftsdokumente auf http://www.xxx liegen und mit Passwort 1234 verschlüsselt sind." Selbst Termine, Meetings, Mitarbeiterdaten, sind eigentlich zur Spionage nutzlos, und sowieso zahllosen Mitarbeitern bekannt.
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25.05.2012 16:55 Uhr von kingoftf