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Verwahrlosung der männlichen Jugend - Pornos und Videospiele sollen schuld sein

US-Autor Dr. Philip Zimbardo hat in seinem neuen Buch behauptet, dass für den Niedergang von männlichen Jugendlichen Pornografie und Videospiel verantwortlich sein sollen.

Das Buch trägt den Namen "The Demise uf Guys: Why Boys Are Struggling and What We Can Do About it". Die Spiele und die Pornografie würden männliche Jugendliche in eine "Erregungs-Abhängigkeit" führen. Diese bräuchte im Laufe der Zeit immer stärkere Impulse.

Begründet wird die Theorie Zimbardos mit dem Tod eines jungen Mannes, der nach 50 Stunden "Starcraft"-spielen verstorben war. Außerdem sei der norwegische Attentäter Breivik ein Beispiel. Dieser spielte "World of Warcraft" und "Call of Duty".


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jugend, Untergang, Videospiele, Soziologie
Quelle: www.gamestar.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2012 06:40 Uhr von Borgir
 
+23 | -4
 
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Da macht man es sich mal wieder viel zu einfach finde ich. Schuldige sind schnell gefunden wenn man sie nur finden will.
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25.05.2012 06:53 Uhr von syndikatM
 
+32 | -4
 
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meine güte: was soll der mist immer, gute ansätze dann mit quatsch zu vermischen um damit die komplette aussage ins lächerliche zu ziehen und somit berechtigter kritik keine chance zu lassen?
der letzte satz von "breivik und world of warcraft" ist einfach nur dämlich. hätte er das weggelassen, wäre es interessant gewesen. aber das läge dann auch nicht im interesse der gamestar.
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25.05.2012 07:15 Uhr von HansDampfer
 
+1 | -5
 
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Jugend wieder auf Linie bringen: Lasst denen doch ihren Spass.
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25.05.2012 07:52 Uhr von uhrknall
 
+12 | -1
 
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ich habe in letzter Zeit Angry Birds gespielt. Bin ich nun gefährdet, zum Selbstmordattentäter zu werden?
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25.05.2012 07:58 Uhr von maxyking
 
+22 | -0
 
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Was versteht er den: unter Verwahrlosung? Vor 50 Jahren hat es halt einfach keine Sau interessiert wen Jugendliche sich geschlagen haben. Vor 100 Jahren konnte man ne Katze anzünden und alle haben gelacht. Und weil ein Spieler beim zocken stirbt ist zocken gefährlich für alle ???? Wen alle Kids wieder draußen rumziehen würden und Unfug machen würden wahrscheinlich deutlich mehr sterben....
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25.05.2012 09:00 Uhr von aquilax
 
+8 | -18
 
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25.05.2012 09:10 Uhr von phiLue
 
+5 | -4
 
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Immer stärkere Impulse? Hitler muss ja echt pr0ns en mass gehabt haben wenn ihn am Ende nur noch der totale Krieg befriedigt hat. Wusste immer das er neperverse Sau ist. :>

Nein ganz ehrlich.... spielen wir doch lieber am PC und schauen pr0ns an anstatt wie unsere Uhrgroßeltern die Nachbarländer weg zu bomben.
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25.05.2012 09:18 Uhr von Flutlicht
 
+4 | -2
 
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"The Demise uf Guys": Ist der Autor Berliner?
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25.05.2012 09:34 Uhr von IceWolf316
 
+9 | -2
 
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mal: wieder jemand der sich wichtig machen will und am liebsten wieder in seiner Jugendzeit leben würde.

Solche Leute hab ich ja zum Fressen gerne! Keine ahnung von der Materie und dann schei** labern! Wahrscheinlich glaubt er auch die Aussage des Phönixkommentatoren der behauptet World of Warcraft sei ein Spiel in einem Mittelalterlichen Europa, in dem man Europa vor der Islamisierung schützen muss. Mein Gott, wenn man keine ahnung hat einfach mal Fresse halten.

Und auch der Horizont einiger Leser hier, scheint mir nicht sehr weit zu sein. Ein Teil schert alle Hartz IV´ler über einen Kamm und der andere Teil hällt Computer und Videospiele für Teufelswerk. Woran liegt das? Setzt sich keiner mehr mit den Themen, über die er lästert, auseinander?
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25.05.2012 10:47 Uhr von FrankaFra
 
+9 | -7
 
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LEUTE: kriegt euch ein und erkennt es: Er hat recht.

Zimbardo ist nicht IRGENDWER. Das wichtigste Buch in der Psychologie ist eben jener "Zimbardo", den jeder Student hat/ haben sollte. ER ist auch derjenige, dessen Experimente dauernd Re-Zitiert werden, u.a. auch das Stanford Prison Experiment, was so ziemlich jeder kennen sollte.

Um so eine Aussage zu treffen, hat er massig Daten erhoben und ausgewertet. Nur weil ihr es nicht wahr haben wollt, ist es noch lange nicht falsch.

Seine Arousaltheorien sind schlüssig und für jeden nachvollziehbar, der sich damit beschäftigt. Es geht um eine Abstumpfung. Das kann man ja wohl verstehen... Der Kick lässt nach, du brauchst mehr, um das Arousalniveau zu erreichen.


Aber nein, sobald jemand etwas gegen Videospiele und Pornos sagt, kommt der Reflex... soweit her ist es eben mit der Aufklärung. Eine Farce die Wissbegierigkeit der Menschen, die BLOSS NICHT das eigene Umfeld strippt.

-.-


Hier mal seine Vita:

http://en.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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25.05.2012 10:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -3
 
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Bin ich der gleichen Meinung Ich spiele dabei aber eher darauf an, dass die Freizeit nicht sinnvoll verbracht wird.
Wir haben als 16-jährige Musik komponiert und gespielt, Bücher geschrieben usw. Hätte es damals Zugang zu Videos und Spielen gegeben, hätten wir unsere Freizeit stattdessen sicher vor diesem Zeug verdattelt. Für mich ist das eher eine sinnlose Zeitvergeudung in der man die Kreativität verlernt.
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25.05.2012 11:04 Uhr von TYLER-DURDEN
 
+2 | -1
 
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Breivik hat Call of Duty gespielt, also wusste er wie man mit Waffen umging und hat mal eine komplette Insel zerlegt. SCHWACHSINN! Der Typ hatte auch schon vorher einen Schaden. Bei der Aussage ist es mir egal ob er Arousaltheorien nachvollziehbar gemacht hat. Videospiele können zur Sucht werden wie Heroin und manch andere Scheisse. Aber da muss man sich halt selbst unter Kontrolle haben und seine Grenzen kennen.
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25.05.2012 11:16 Uhr von IceWolf316
 
+3 | -2
 
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@FrankaFra: Es ist doch Latte ob er der größte Psychologe der welt ist oder Karl-heinz von neben an! FAKT ist: Man sollte sich nur zu dingen äussern von denen man Ahnung hat und ich wage zu behaupten das dieser Mann nie selber wirklich gespielt hat, ausser vielleicht im Casino.

JA, Spiele können Süchtig machen, das steht ausser Frage, ABER nicht jeder der Spielt ist gleich ein Süchtiger. Da kann man genauso gut mit Partys und Alkohol argumentieren! Jeder der am Wochenende Party macht und was trinkt ist ein Süchtiger! Ich denke das dies sogar noch mehr dazu führt das die Gesellschaft verblödet als Spiele. Pornos nehme ich jetzt mal aus der Sache raus, die sind für mich eh ein Sonderfall.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis jemanden der war Süchtig nach Spielen und ist davon los gekommen, aber hat sich, bis auf die Tatsache das die Person nicht mehr spielt, NULL verändert.

Natürlich ergibt sich einem Psychologen so ein Bild, wenn man nur mit diesen Fällen arbeitet. Doch nur weil es solche Fälle gibt, ist eine Verallgemeinerung definitiv falsch!
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25.05.2012 11:32 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -10
 
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Ice: "Nie etwas sagen, wenn man es nicht selbst getan hat"

Hm, wie weit steht es da mit Amokläufen?
Wie siehts da aus mit Heroin?
Schussverletzungen?

Also, bitte nicht pauschalisieren.


Desweiteren ist bei jedem Spieler das Arousaldepot betroffen. Egal, ob er süchtig ist. Lies dir doch einfach durch, was er geschrieben hat.

ERREGUNGSABHÄNGIGKEIT, Bruder, nicht SPIELABHÄNGIGKEIT.

Du hast es nichtmal gelesen, und willst eine Aussage treffen. Das geht erst recht nicht.

Und zum Eingangsthema: Man kann Erregungszustände physiologisch messen, dazu muss man nicht selber gespielt haben. Daher ist dein Eingangsargument FAIL.


Sry für die harten Worte, aber so langsam sollte man dem ganzen mal erwachsen gegenüberstehen. Stattdessen wird hier wieder gelabert und gelabert, ohne auch nur mal den Versuchsaufbau betrachtet zu haben. Es geht um die KICKS, und dass man eben immer mehr nachlegen muss, um denselben stimulierenden Effekt zu verspüren.
Also, was früher ab und an mal ein Missionarsstellung-Porno war, ist heute die Bukkake-Tranny. Und wenn du dir den jeden Tag 24/7 gibst, stumpfst du ab.
Desselbe mit den immer-grelleren und heftigeren Effekten in Videospielen.

Wollt ihr das nicht sehen, oder wie?

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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25.05.2012 11:51 Uhr von Floppy77
 
+6 | -1
 
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Ja die Games sind natürlich an allem Schuld und: die Pornos, aber jeder Idiot darf in Amerika eine Schusswaffe tragen und Kids in Kapuzenshirts abknallen.

Wer weiss wen dieser Typ als nächstes abknallt um seinen Kick zu erhöhen.
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25.05.2012 12:00 Uhr von Katzee
 
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Ich kann mich: an keine Zeit der Geschichte erinnern, in der junge Männer nicht durch Aggressivität auffielen. Das gehört nun mal zu ihrer hormonellen Entwicklung. Sie müssen erst lernen, mit der durch den steigenden Testosteron-Gehalt im Blut ausgelöste Aggressivität umzugehen. Heute wird vielleicht öfter darüber geredet, dass mal wieder jemand ausgerastet ist, aber früher hat es so etwas auch gegeben.

Herr Zimbado mag ein bekannter Psychologe sein (auch ich müsste mich im Studium durch "den" wenig weltbewegenden Ruch/Zimbado arbeiten), doch sollten wir nicht vergessen, dass Psychologie keine exakte Wissenschaft ist. Wenn Millionen Menschen ein "Killerspiel" spielen und daraufhin 4 ausrasten, liegt das wohl eher an einer Charakterschwäche oder einer psychischen Fehlentwicklung dieser 4 Personen. Am Spiel selbst liegt es nicht - sonst müssten die Millionen anderen Spieler auch ausrasten.
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25.05.2012 12:28 Uhr von Fushy
 
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Geht es auch: ein wenig pragmatischer ??

Offensichtlich fühlen sich hier Leute auf die Füße getreten, die selber stundenlang vor dem PC sitzen und sich "ertappt" fühlen.
Es geht doch hier um einen durchaus messbaren und nachvollziehbaren Trend, der auch in seinen Konsequenzen für die Sozialisation von Jugendlichen völlig nachvollziehbar ist.
Logisch, dass Gewaltspiele zu einer gewissen Abstumpfung in der entsprechenden Haltung sorgt - logisch auch, dass Sex durch Pornographie für eine entsprechende Abstumpfung sorgt .... was ist daran nicht nachzuvollziehen?
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25.05.2012 12:29 Uhr von FrankaFra
 
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Chor: Hm, es muss schön sein, wenn man sich auf Shortnewsaussagen verlassen kann. =)
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25.05.2012 12:36 Uhr von Katzee
 
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Ein Zitat: das mich immer wieder amüsiert und dass sehr gut zu der Meinung Herrn Zimbados zur heutigen Jugend passt, ist folgendes:

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

(Sokrates; griechischer Philosoph (um 469 vChr - 399 vChr))

Manche Dinge ändern sich nie ;-)
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25.05.2012 12:37 Uhr von Fushy
 
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Eher: selten würde ich mich auf den Wahrheitsgehalt verlassen, diese Diskussion und die Reaktion einiger Personen, insbesondere die kategorische Abwehrhaltung hinsichtlich der Aussage ist aber schon interessant.

Letztlich stimmt aber, dass die Aussage eigentlich ein alter Hut ist!!

Es gehören einfach Angebote in die Welt - und da sind durchaus auch die Eltern gefragt - die eine Alternative zu PC und TV darstellen, dann sind die Kids auch ausgeglichener
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25.05.2012 13:11 Uhr von One of three
 
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Sorry: aber ein Großteil der Kommentare hier bestätigt diesen Mann.
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25.05.2012 13:35 Uhr von hennerjung
 
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Tetris: Ganz gefährliche Sache, die Spieler schmeissen dann Steine von Brücken.
Also gleich mit verbieten !!!
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25.05.2012 14:43 Uhr von Dracultepes
 
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Warum führen "nur" Computerspiele und Pornos diese Abhängigkeit herbei. Wenn es wirklich nur um den Kick geht würde ja jeder auf den das zutrifft bei allem was ihm einen Kick versetzt in die Abhängigkeit rutschen.

Jetzt ist die Frage wieso das bei Pornos und Spielen so schlecht ist und bei Sportlern auf einmal so gut.

Natürlich nur unter der Vorraussetzung das es so ist.

Ich bestreite nicht das man sich neue Herausforderungen beim SPielen sucht, nur das es schlecht ist. Denn genau das macht uns aus.
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25.05.2012 16:45 Uhr von Ajnabi
 
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Wo er Recht hat, hat er nunmal Recht!

Wie ich das verstehe greift er ja nicht das Medium an sich an, sondern Menschen die das Spielen und Porno gucken zu ihrer No.1 und No. 2 gemacht haben.

Es gibt halt vieles was Gut und Schlecht. Pro Tag 5-6 stunden Videospiele spielen und Pornos ist doch nicht normal liebe Leser. Ein bis zweimal im Monat gut, aber jeden Tag?

Da stimmt doch was mit der Person nicht und nicht mit dem Medium. Wenn ich höre 11 v 11 bei FIFA statt 11 v 11 auf dem Fußballplatz, das sagt schon alles. Da braucht man nicht mehr weiterschreiben.
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25.05.2012 17:40 Uhr von Dracultepes
 
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@Ajnabi: Außerdem ist ja auch viel weniger los bei FIFA bei 11 vs 11 aufm Fußballplatz kommen eben auch 11 RTWs ^^

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