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Dresden: Finanzamt verzweifelt an Namensvetterinnen

Dass zwei Menschen mit dem gleichen Namen und demselben Geburtsdatum in derselben Stadt leben, kommt wohl eher selten vor.

Dies ist aber in Dresden der Fall und hat das zuständige Finanzamt durcheinander gebracht. Gabriele Böhmes (54) bekam im Februar ihren Steuerbescheid für 2010, stellte aber sofort fest, dass das Bruttogehalt nicht stimmte. Somit hätte die Arzthelferin mehr Steuern zahlen müssen.

Es wurde das Einkommen ihrer Namensvetterin (Paketsortiererin bei der Post) als Grundlage genommen. Sie legte Widerspruch ein, bekam aber stattdessen Mahnungen über 31,50 Euro. Erst nachdem eine große deutsche Zeitung nachfragte, versprach man, einen Vermerk im System vorzunehmen.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Dresden, Geburtstag, Name, Finanzamt, Widerspruch, Steuerbescheid
Quelle: www.bild.de

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24.05.2012 14:51 Uhr von rolf.w
 
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Kopfschüttel: Bei solchen Nachrichten frage ich mich, wozu haben alle Bundesbürger vor längerem eine lebenslang gleich bleibende Steuernummer erhalten?
Die reicht doch zur Identifizierung aus, bzw. ist extra dafür eingeführt worden.

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