24.05.12 13:05 Uhr
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Studie: Religiöse Menschen sind sozial faul und bestrafen Kriminelle weniger

Laut einer aktuellen Studie von Psychologen der kanadischen University of Waterloo, gehen religiöse Menschen nicht so streng mit Kriminellen um.

Die Bestrafung der Verbrecher überlassen sie lieber Gott. Die Wissenschaftler nennen dieses Verhalten "social loafing" - soziale Faulheit.

Es ist nach der Studie erwiesen, "dass der Glaube an eine himmlische Bestrafung die Motivation für irdische Formen teurer Bestrafung deutlich reduziert", so die Forscher.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Gott, Kriminelle, Bestrafung, Religiosität
Quelle: www.sueddeutsche.de

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24.05.2012 13:13 Uhr von Wollkopf
 
+25 | -2
 
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Ist doch Schwachsinn..
Man muss nurmal in die tiefgläubigen Länder blicken, wo Menschen grade von gläubigen Menschen hingerichtet werden..

Beim Christentum mag diese Studie evt zutreffen, aber das ist nirgendwo erwähnt, aber im Mittelalter wars da ja auch ned anders..
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24.05.2012 13:25 Uhr von artefaktum
 
+16 | -3
 
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@Wollkopf: "Beim Christentum mag diese Studie evt zutreffen (...)"

In den USA stimmt´s schon hinten und vorne nicht.
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24.05.2012 13:34 Uhr von gmaster
 
+5 | -1
 
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So ein Kack, lasst euch nicht verarschen.
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24.05.2012 13:38 Uhr von ToH
 
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blabla: dann will ich nich wissen, was Ungläubige in Zeiten der Inquisition mit den Opfern gemacht hätten...
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24.05.2012 14:59 Uhr von Weltenwandler
 
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und wie: genau teste ich sowas? Willkürlich gläubige Menschen beliebiger Religionen suchen und sie auf einen Richterstuhl setzen um zu sehen ob sie Milde walten lassen? Normalerweise bestraft doch nur das Gericht Verbrecher, also welcher Maßstab wurde hier angewendet? Wenn sie damit Gerichte religöser Staaten nehmen... nun ja, die Rechtssprechung würde ich als deutlich härter als unsere bezeichnen, nicht milder...

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
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24.05.2012 15:19 Uhr von Weltenwandler
 
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ich hab mir: gerade mal die Quelle angesehen. Soziale Faulheit beschreibt hiernach den Zustand das ich selbst keine Arbeit in die Verfolgung sozialer Verfehlungen wie Gesetzesbrüchen betreibe wenn das jemand anderes für mich macht....

Naja, demnach wären wohl alle Menschen die auf die Staatsanwaltschaft vertrauen statt selbst zu ahnden "sozial faul", aber das ist nur meine bescheidene Meinung.
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24.05.2012 15:35 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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So eine unwissenschaftliche Studie kann auch nur aus einem christlichen Land kommen :D Religion = Gott (bzw. DER monotheistische Schöpfergott)...is klar...bin ich auch religiös, wenn ich nicht an die Personifizierung von Naturkräften, aber an das Rückkopplungssystem des Planeten glaube?
Ich glaube daran, dass Menschen in sozialen Banden leben, sich gegenseitig Gesetze aufdrücken und nach einem kollektiven und subjektivem Normen- und Wertesystem ihr Handeln und ihre Meinung bestimmen. Amen.
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24.05.2012 16:01 Uhr von zorndyuke
 
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was ein schrott: Das sowas hier überhaupt gepostet werden darf.

Sozial Faul das ist nicht lache! Wenn überhaupt sind religiöse Menschen zu "nett" und haben Mitleid mit der Person, aber sicher nicht zu Faul!

Da ist es mir lieber das Ihr uns als Terroristen und Steiniger beschimpft aber nicht als Sozial Faul!
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24.05.2012 17:19 Uhr von WinnieW
 
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@zorndyuke: Ich denke dass wir religiöse Menschen nicht verallgemeinern können. So kenne ich z.B. eine Nachbarin, die verpasst keinen Gottesdienst zu besuchen, ist aber zu anderen Leuten ziemlich intolerant u. ihre sonstigen Manieren sich ebenfalls nicht die Besten.
Da sind mir umgängliche Nichtgläubige ehrlich gesagt lieber.

Für einige religiöse Leute gibt es andere Prioritäten, so ist für diese Gotteslästerung eine schlimmere Tat im Vergleich zu Diebstahl.

Aber was ich mich gerade frage: Bin ich gerade sozial faul weil ich hier um Forum poste anstatt meine Zeit mit meinen Mitmenschen zu verbringen?
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24.05.2012 18:52 Uhr von Again
 
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Und wieder das übliche Spiel:
Wahrscheinlich hat keiner die Studie gelesen (ich auch nicht, hab keinen Zugriff), aber stellt einfach mal irgendwelche Behauptungen in den Raum.

So wie ich es verstehe macht die Studie schon Sinn. In einem ähnlichen Paper läuft es so:
Man kann Leute bescheissen oder nicht. Wer bescheisst indem er seine Steuern nicht zahlt profitiert zb AUSSER man investiert einen Teil des Geldes auch in Beamte, die überprüfen, ob die Steuern gezahlt werden.
Im Labor wird sowas oft mit Geldspielen umgesetz. Ein simpler Aufbau wäre zum Beispiel folgender:
10 Spieler erhalten je einen Euro, den sie in einen Topf schmeissen können oder nicht. Im Topf wird das Geld verdoppelt und an alle ausgezahlt. Wenn also einer nicht einzahlt behält er seinen Euro und bekommt noch 1.80€. Er steigt also immer um den einen Euro besser aus als der Rest.
Nun kann man zb noch einen zweiten Pool machen, bei dem auch ein bestimmter Betrag eingezahlt werden kann und mitdem, je nach dem wie viel Geld darin ist, die Leute die nichts in den ersten Topf gezahlt haben bestraft werden.

@Weltenwandler:
"Naja, demnach wären wohl alle Menschen die auf die Staatsanwaltschaft vertrauen statt selbst zu ahnden "sozial faul", aber das ist nur meine bescheidene Meinung. "
Zb nicht. Wer sich die Mühe macht die Staatsanwaltschaft einzuschalten und diese über Steuern finanziert ist in diesem Sinne nicht faul ;-)

@ZiemlichBelanglos:
"So eine unwissenschaftliche Studie..."
Warum unwissenschaftlich?

@zorndyuke:
"Das sowas hier überhaupt gepostet werden darf."
Warum? Was ist so schlimm daran? Es geht einfach um ein simples Experiment.
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24.05.2012 19:00 Uhr von Weltenwandler
 
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@again: aber derjenige würde trotz des Einschaltens kein Urteil sprechen. Die Quelle sprach davon das es in diesem Fall als soziale Faulheit betrachtet wird wenn es jemand anders für mich macht. Den Auftrag an die Staatsanwaltschaft zu geben mag =weniger faul sein als es nur Gott zu überlassen, aber es würde immer noch der angegebenen Defintion von sozialer Faulheit nach der Quelle entsprechen

Anmerkung : In sich genommen ergibt diese Studie wahrscheinlich sogar Sinn. Aber wenn ich es anders formuliere und spekulationen über das Motiv ein wenig korrigiere könnte ich auch sagen religöse Menschen fällen häufiger altruistische Urteile und fördern daher das Gemeinschaftswohl... die Interpretation der Daten lässt mehrere Schlüsse zu die sich durch einfache Formulierungen ins Gegenteil verkehren lassen

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
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24.05.2012 19:19 Uhr von Again
 
+0 | -2
 
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Weltenwandler: In der Quelle heißt es:
"Sie investieren Zeit, Mühe und Ressourcen, um das soziale Fehlverhalten anderer Menschen zu ahnden."
Also keine soziale Faulheit (zumindest nach Definition in der Quelle).

"Aber wenn ich es anders formuliere und spekulationen über das Motiv ein wenig korrigiere könnte ich auch sagen religöse Menschen fällen häufiger altruistische Urteile und fördern daher das Gemeinschaftswohl..."
Nicht wenn die Leute die es zu bestrafen gilt der ganzen Gruppe Schaden zufügen.

"die Interpretation der Daten "
Woher hast du die Daten? Ich kann die Studie leider nicht öffnen.
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24.05.2012 19:29 Uhr von Weltenwandler
 
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deswegen: ja =weniger Faulheit. Aber eine Anzeige zu erstatten bedeutet für mich zwar mehr Arbeit als nichts zu tun, aber die Ermittlungen, die Anklage und das Urteil wird mir abgenommen.

"Allerdings verzichten sie gerne auf diese Aufgabe, wenn sich andere Akteure anbieten, die diese unangenehme Arbeit für sie verrichten können, Wissenschaftler nennen dieses Verhalten "social loafing" - soziale Faulheit."

Der Polizist führt die Ermittlungen, der Staatsanwalt führt die Anklage, der Richter spricht das Urteil. Die würde ich schon als andere Akteure betrachten, während der Geschädigte im Grunde nur einen Auftrag gibt. Weniger faul als nichts tun... aber nicht sehr viel.

Hierbei würde ich wohl als Anwalt -Einspruch Spekulation- rufen. Immerhin geht es hier in nicht unerheblichen Teil um das Motiv WARUM geringer bestraft wurde. Spitzfindigkeiten in der Formulierung. Das Fakt ist das religöse Menschen geringer gestraft haben, aber über die Gründe wenn auch naheliegend, kann ich schlussendlich nur spekulieren.

Die Daten die die Quelle hergibt. Sind jedenfalls mehr Daten als hier auf Shortnews. Immerhin wurden wohl hauptsächlich monotheistische Menschen bei dieser Aussage berücksichtigt.

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
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24.05.2012 19:42 Uhr von Again
 
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Weltenwandler: "deswegen ja =weniger Faulheit"
? Vorhin hast du noch geschrieben, dass Leute die zur Staatsanwaltschaft gehen laut der Definition in der Quelle faul sind, nun sind sie es aber doch nicht?

"aber die Ermittlungen, die Anklage und das Urteil wird mir abgenommen. "
Ist jetzt zwar bestimmt ein anderes System als im Experiment (wo einem Ermittlungen, Anklage und Urteil wahrscheinlich auch mehr oder weniger abgenommen werden), aber ich schreib mal, wie ich es sehe würde:
Es wird sich die Mühe gemacht das entsprechende Werkzeug zu wählen um im Rahmen der Gesellschaft und des Gesetzes Mittel und Wege zu finden, die Bestrafung durchzunehmen.
Bin ich faul, wenn ich einen Nagel mit einem Hammer und nicht mit der bloßen Hand in eine Wand schlage? Wohl kaum ;-)

"...während der Geschädigte im Grunde nur einen Auftrag gibt. "
Im Vergleich zu den anderen dabei i.d.R. aber nicht seine Arbeit macht.

"Allerdings verzichten sie gerne auf diese Aufgabe, wenn sich andere Akteure anbieten, die diese unangenehme Arbeit für sie verrichten können, Wissenschaftler nennen dieses Verhalten "social loafing"
In solchen Experimenten haben aber in der Regel alle die gleichen Möglichkeiten. Der bessere Vergleich wäre hier wohl der, dass diejenigen, die NICHT zur Staatsanwaltschaft gehen sozial faul sind.
Wie gesagt: Sowas wie Ermittlungen etc. sind im Experiment kaum vorgesehen. Staatsanwaltschaft und Co. werden durch den experimentellen "Aufbau", also die Spielregeln festgelegt.
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24.05.2012 19:46 Uhr von Weltenwandler
 
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mhhhnn: vielleicht mal prozentual, um es zu veranschaulichen.

wenn ich 0% Ressourcen in die Strafverfolgung stecke bin ich faul
Wenn ich 5% ressourcen in die Strafverfolgung stecke bin ich weniger faul als bei 0%, aber immer noch faul

Die Mammutarbeit wird dabei doch nicht mit deinen Ressourcen und mit deiner Zeit gemacht. Sondern mit der Zeit anderer und die Mammutaufgaben bei der Strafverfolgung hat sicher nicht das Opfer.

Wie ich ebenfalls bereits anmerkte halte ich das im Labor für schlüssig, aber hierbei wird ja vom Labor eine scheinbar allgemeingültige Regel abgeleitet. Diese widerrum findet nicht unter Laborbedingungen statt. Hätte man diese Schlussfolgerung im Labor belassen wäre es ok, aber wie wir an dieser Meldung sehen ist das offensichtlich nicht der Fall.
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24.05.2012 20:00 Uhr von Again
 
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Weltenwandler: "vielleicht mal prozentual, um es zu veranschaulichen."
Wie ich schon geschrieben habe ist es ein anderes System! Kann zb leicht sein, dass die Möglichkeit zur Bestrafung ein all-or-nothing-Prozess ist (wovon ich ausgehen würde, weil es einfacher auszuwerten ist).

"Die Mammutarbeit wird dabei doch nicht mit deinen Ressourcen und mit deiner Zeit gemacht."
Um nochmal die Quelle zu zitieren:
"Sie tun es sogar dann, wenn sie selber kein bisschen davon profitieren."
Wenn ich einen Falschparker Anzeige profitiere ich höchst wahrscheinlich auch nicht persönlich davon (wie wahrscheinlch ist es, dass einem einemal genau dieser Typ mit seinem falsch abgestellten Auto im Weg steht).
Die Staatsanwaltschaft wird aber bezahlt!

"aber hierbei wird ja vom Labor eine scheinbar allgemeingültige Regel abgeleitet."
Zum einen müsste man für deine Behauptung mal das Paper lesen. Zum anderen kommt es auch immer darauf an "wie" allgemeingültig etwas sein soll (Für eine bestimmtes Land, Geschlecht, Spiel,...). Zu guter letzt müsste man auch wissen, ob sich die Forscher auf ähnliche oder anderweitig relevante Studien beziehen können oder nicht.
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24.05.2012 20:15 Uhr von Weltenwandler
 
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das habe ich schon verstanden. Aber sozialstudien müssen doch auch anwendbar sein um behauptungen wie "Religöse menschen sind sozial faul" aufstellen zu können. Innerhalb des Labors richtig, außerhalb des Labors wo sich die Gesellschaft übrigens befindet die man untersucht absolut wertlos weil in der Realität diese Bedingungen eben nicht vorherrschen.

In diesem Experiment hat man Leute weniger bezahlt wenn sie härtere Strafen gegeben haben. Erso ist der der mehr Geld hat sozial fauler in dieser Studie. Aber man kann auch anderen Nutzen als Geld daraus ziehen... nur könnte man das nicht erfassen, nicht wahr? Das ist eben das Problem wenn man über Motive, Nutzen und dergleichen spekuliert. Am Ende ist es eben spekulation, nur das Geld war messbar.

Der Staatsanwalt wird zwar bezahlt, aber das Opfer nicht. Dennoch würde ich nicht soweit gehen das das Opfer trotz der Tatsache das es nicht entlohnt wird keine Vorteile daraus zieht. Unter diesen Laborbedingungen schon, aber im Rest der Welt nicht.

Nun, wie du siehst hat man bereits eine allgemeingültige regel daraus abgeleitet, sonst stünde es nicht hier, nicht wahr? Die Wahrheit läuft wohl eher darauf hinaus das ein Großteil der Menschen sich nicht für derlei Einschränkungen interessiert weil sie irrtümlicherweise davon ausgehen das Wissenschaftler echte Sozialuntersuchungen bei sowas machen würden und nicht unter Laborbedingungen gestellte. Traurige Tatsache eben...
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24.05.2012 20:34 Uhr von Again
 
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Weltenwandler: "Aber sozialstudien müssen doch auch anwendbar sein um behauptungen wie "Religöse menschen sind sozial faul" aufstellen zu können."
Die Frage ist ob das überhaupt passiert ist!

"weil in der Realität diese Bedingungen eben nicht vorherrschen. "
Natürlich tun sie das nicht ^^
Das macht Studien aus dem Labor aber nicht unbedingt unbrauchbar.

"Aber man kann auch anderen Nutzen als Geld daraus ziehen... nur könnte man das nicht erfassen, nicht wahr?"
Natürlich nicht, aber das ist den Forschern wahrscheinlich auch klar.

"Das ist eben das Problem wenn man über Motive, Nutzen und dergleichen spekuliert. Am Ende ist es eben spekulation, nur das Geld war messbar."
Nein. Auch die Religiosität ist erfassbar. Ob sie aber der Grund für das Verhalten ist, ist in gewisser Hinsicht spekulativ, wenn man nicht entsprechende Argumente hat.

"Unter diesen Laborbedingungen schon, aber im Rest der Welt nicht."
Doch. Das ist schon recht oft anwendbar. Warum sollten sich Leute in einem Labor aufeinmal komplett anders verhalten?
Wenn ich eine Schlägerei sehe und die Polizei rufe oder einen Unfall und die Rettung rufe, habe ich keinen verwertbaren Nutzen. Das in Studien vereinfacht wird ist aber auch klar.

"Nun, wie du siehst hat man bereits eine allgemeingültige regel daraus abgeleitet, sonst stünde es nicht hier, nicht wahr?"
Nein! Diese Leute haben einfach ein Paper geschrieben und eine Zeitung hat es aufgefasst! Der letzte Satz des Papers könnte genausogut lauten: "Für allgemeingültige Aussagen bedarf es weiterer Studien".
Wissenschaftler sind in der Regel eben nicht dumm.

"Die Wahrheit läuft wohl eher darauf hinaus das ein Großteil der Menschen sich nicht für derlei Einschränkungen interessiert..."
Das macht aber die Arbeit der Forscher nicht schlecht.
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24.05.2012 20:43 Uhr von Weltenwandler
 
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habe ich doch: auch nicht gesagt. Ich habe MEHRFACH angemerkt das INNERHALB des Labors diese Erkenntisse sinnvoll und damit sicher auch bis zu einem "gewissen" Grad nützlich sind. Aber es bleibt eben nicht im Labor.
Dass das den Forschern bewusst ist kann aber aufgrund der Tatsache dass es eben nicht messbar ist nicht in die Studie einfließen. Sprich faktisch ist es so als würden sie es nicht wissen. Das Ergebnis ist das gleiche, es kann eben nicht berücksichtigt werden. Ist eben ein großes Mankro der Sozialwissenschaften mit dem sie eben Leben müssen

Ob es passiert ist? Ja, die Überschrift hier gelesen? Was wird mehr Menschen erreichen? Die Überschrift hier auf Shortnews oder eine Studie für die sich im Detail ohnehin nur wenige Menschen interessieren?

Warum sollten sich Menschen innerhalb eines Labors die an einem Versuch über Moral teilnehmen anders verhalten als sonst? Ist das eine ernstgemeinte Frage? Wenn ich in deinem Haus überall Kameras aufstelle würdest du dich verhalten wie immer? Nehmen wir an wir haben ein totales Arschloch im Privatleben der aber in der Öffentlichkeit sehr auf seinen Ruf achtet(gibts sicher nicht wenige von) und dieser wird gebeten an einer zeitlich begrenzten sozialstudie teilzunehmen... wird er sich gleich verhalten wie sonst? Wenn wir beobachtet werden handeln viele Menschen nicht so als wenn sie sich unbeobachtet fühlen... aber du darfst das gern anders sehen :-)
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24.05.2012 20:55 Uhr von Again
 
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Weltenwandler: Was hast du nicht gesagt? Zitier lieber die betreffenden Stellen, ansonsten tut man sich mit der Zuorndung schwer.

"Ja, die Überschrift hier gelesen?"
Seit wann ist denn eine Shortnews-Schlagzeile glaubhaft? Es ist oft so, dass Forschungen in Medien leicht verfälscht wiedergegeben werden.

"Die Überschrift hier auf Shortnews oder eine Studie für die sich im Detail ohnehin nur wenige Menschen interessieren? "
Der Punkt ist, dass du den Forschern Aussagen in den Mund legst, die möglicherweise irgendein unachtsamer Autor getätigt hat!

"Warum sollten sich Menschen innerhalb eines Labors die an einem Versuch über Moral teilnehmen anders verhalten als sonst? Ist das eine ernstgemeinte Frage?"
Ja, das ist eine ernstgemeinte Frage. Auch ein Labor ist Teil des Lebens ^^
Klar, ein Mensch verhält sich daheim anders als auf der Arbeit, als auf der Tankstelle, als zu Hause,... aber er ist der gleiche Mensch und das ist er auch im Büro.

"Wenn ich in deinem Haus überall Kameras aufstelle würdest du dich verhalten wie immer?"
Kamen Kameras zum Einsatz?

"Nehmen wir an wir haben ein totales Arschloch im Privatleben der aber in der Öffentlichkeit sehr auf seinen Ruf achtet(gibts sicher nicht wenige von) und dieser wird gebeten an einer zeitlich begrenzten sozialstudie teilzunehmen... wird er sich gleich verhalten wie sonst?"
Dann ist das Labor in dieser Hinsicht durchaus mit anderen Situationen vergleichbar, in denen sich das Arschloch in der Öffentlichkeit befindet.
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24.05.2012 21:02 Uhr von Weltenwandler
 
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@again: du meintst doch wohl das ich die Arbeit der Forscher schlecht mache, nicht? Ich mache doch ihre Arbeit nicht schlecht, aber das was daraus entsteht.

Es geht nicht um die Glaubhaftigkeit einer Schlagzeile. Sind Bild-Schlagzeilen glaubhaft? Nein? Wieso glauben dann soviele Leute dieser Zeitung?

Nein, wenn ein Mensch sich verstellt ist er nicht wie sonst. Wenn er weiß dass er beobachtet wird verhält er sich nicht zwangsläufig wie sonst. Das Labor ist gewiss für keinen eine gewohnte Umgebung wie eine Tankstelle, zudem der Tankwart wohl nicht an den wissenschaftlichen Aspekten meines Verhaltens interessiert ist und eine Studie darüber anfertigt die irgendwann mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Es geht hierbei ja nicht um die DNS - faktisch ist er schon derselbe Mensch, aber sein Verhalten muss nicht gleich sein. Das mit den Kameras war nur ein Beispiel um dir zu zeigen das Menschen unter Beobachtung(und das ist in jedem Labor der Fall) sich anders verhalten könnten als sonst.

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