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Weltkriegsbombe im VW-Werk beschäftigt Experten

Nachdem in der Nähe von Halle 39 am Tor Nord (Kästorf) im VW-Werk Wolfsburg bei Messungen im Rahmen von Sanierungsarbeiten eine "vermutlich aus dem 2. Weltkrieg stammende Fliegerbombe" gefunden wurde, wurde unverzüglich die Polizei sowie Feuerwehr verständigt.

Polizeisprecher Sven-Marco Claus bestätigte auf Anfrage das es möglich sei, dass es sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt". In der Vergangenheit wurden schon öfter Blindgänger am Mittellandkanal, in den Stadtteilen Sandkamp und Hageberg sowie an der Bahnstrecke gefunden.

In den nächsten Wochen werden Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ausgraben. Dazu wird die produktionsfreie Zeit während der Werksferien (Ende Juli) genutzt. Falls es tatsächlich ein Blindgänger sein sollte, wird dieser dann entschärft. Etwaige Evakuierungen stehen noch nicht fest.


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WebReporter: PatBu
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: VW, Wolfsburg, Zweiter Weltkrieg, Fliegerbombe
Quelle: www.waz-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2012 11:47 Uhr von PatBu
 
+3 | -3
 
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Diese scheiß Blindgänger. Man stelle sich mal vor was passiert wenn in so einem Werk solch eine Bombe hochgeht
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24.05.2012 12:08 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -2
 
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PatBu: Interessante News. Das Minus gab es aber wegen den Fehlern im Text. Beim nächsten Mal bitte etwas genauer Querlesen.


In der Halle war ich auch schon. Finde es aber etwas merkwürdig, dass man bei den Aufräumarbeiten damals eine Fliegerbombe übersehen und einfach zugeschüttet hat. Ich denke mal man hat die Trümmer beiseite geräumt bevor das Gelände neu betoniert wurde und hätte sie dabei finden müssen.

Andererseits, besser man findet so ein Relikt in einem Industrie-Werk als in einer Wohnsiedlung. Sollte diese Bombe hochgehen, dürfte der Schaden an Mensch und Ding verhältnismässig gering ausfallen.
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24.05.2012 12:39 Uhr von PatBu
 
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LLCoolJay: Danke für die konstruktive Kritik. Wenn du mir noch sagen könntest, welche Fehler du meinst, wäre ich dir sehr dankbar.
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24.05.2012 13:13 Uhr von Fireproof999
 
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@LLuncool: Wieso sollten auf einem Industrie-Werk weniger Menschen und Sachen bedroht sein?

Die Menschenkonzentration ist bei VW zu Hauptarbeitszeiten bestimmt um ein vielfaches höher als in einer flachen Wohnsiedlung. Teure Produktionsmaschinen habe ich auch selten in Wohngebieten angetroffen.
Nur weil in der Gegend keiner Wohnt heißt es nicht das dadurch weniger Menschen gefährdet sind. Wie engstirnig ist es das zu glauben...
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25.05.2012 08:18 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -1
 
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PatBu: Bin ich dein Lektor? Lies doch selbst nach

hier mal ein Beispiel:

"In den nächsten Wochen werden Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ausgraben."

@Fireprooffailed000

Und Nachts hast du in einem dicht besiedelten Wohngebiet mehr gefährdete Menschen als bei VW.

Warst du schonmal in Wolfsburg? Offensichtlich nicht. Denn die zig tausend Menschen, die dort arbeiten sind über ein Areal verteilt das man getrost als eigene Stadt bezeichnen könnte.
In den Hallen selbst findest du relativ wenige Arbeiter auf einen Schlag. Denn die Arbeit machen fast nur Maschinen. Direkt in der Fabrikationshalle sind meistens die Zuarbeiter für die Teile, die zum Band müssen, Qualitätskontrolleure, usw.
Auch einige Arbeiter die manuelle Arbeiten erledigen gibt es.

Aber generell sind die Arbeiter dort auf einem sehr großen Gebiet verteilt und da die Hallen so riesig sind, wären bei einer Explosion auch nicht ganz so viele Gebäude betroffen wie in einem Wohngebiet.

Noch dazu sind die meisten Hallen keine massiven Bauten wie Wohnhäuser und können so auch weniger Schaden anrichten wenn sie zusammenfallen.
Noch dazu scheint dieses Areal wohl auch nur zur Hälfte aus Gebäuden zu bestehen, der Rest aus Gleisanlagen. Also nochmal weniger Gebäude die es erwischen könnte. Kommt halt auch drauf an wo da die Bombe liegt, in welcher Tiefe, usw.
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25.05.2012 09:14 Uhr von PatBu
 
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Ach ja das war mir beim Schreiben aufgefallen. Wollte das noch umändern, aber irgendwie muss ich wohl abgelenkt gewesen sein. Und entschuldige vielmals das ich dich etwas gefragt habe. Kommt nie wieder vor.

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