24.05.12 10:54 Uhr
 261
 

USA: Ab nächstem Jahr gibt es in Los Angeles keine Plastiktüten mehr

Der Stadtrat der Stadt Los Angeles (USA) hat sich dazu durchgerungen, Plastiktüten abzuschaffen. San Francisco hatte bereits im Jahr 2007 Plastiktüten in großen Lebensmittelläden verboten.

Umweltschützer feiern diesen Entschluss als weiteren Erfolg im Kampf gegen Umweltverschmutzung. Der Versuch, das Verbot auf den ganzen Staat Kalifornien auszuweiten, scheiterte allerdings bereits im Jahr 2010.

Von dem Verbot, das in einem Jahr in Kraft treten soll, sind rund 7.500 Geschäfte betroffen. Kunden bleibt dann nur noch die Möglichkeit, eigene Taschen mitzubringen oder eine Papiertüte käuflich zu erwerben.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: just.mic
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Verbot, Los Angeles, Plastiktüte
Quelle: www.n24.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Olympia 2024 in den USA: Donald Trump unterstützt Bewerbung von Los Angeles
Los Angeles: Leonard Cohen mit 82 Jahren gestorben
Los Angeles: Tote bei Schießerei bei Geburtstagsfeier in einem Lokal

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.05.2012 11:01 Uhr von SystemSlave
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
Für die Papiertüte werden mehr Wälder abgeholzt? Das wäre ja ein wahrlicher Gewinn für die Umwelt.

So wie fast alle tollen Umweltschutz Maßnahmen, z.B. Biosprit, Biomasse, dafür müssen ja auch Anbauflächen zur Verfügung stehen wie auch für die Nahrungsmittel, müssen also wieder Wälder gerodet werden um neue Felder zu errichten?
Kommentar ansehen
24.05.2012 11:08 Uhr von Wompatz
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
@SystemSlave: Du bist wie ich, ich mecker auch immer erstmal gern über alles...:-)

Aber mal Spaß bei Seite, was findest du besser, Tüten die mit Öl hergestellt werden, wo ganze Landstriche und Regionen für umgegraben und verwüstet werden, welche zudem nicht oder nur sehr langsam biologisch abbaubar sind, oder Papiertüten, welche aus Bäumen hergestellt werden, welche extra dafür angepfanzt wurden UND NACHWACHSEN und die zudem (also die Tüten) noch ohne weiteres schnell verrotten?

Ich denke meine Argunmentationslage ist eindeutig.

Ich finde den Schritt richtig und würde ihn in Deutschland mehr als begrüßen.
Kommentar ansehen
24.05.2012 11:28 Uhr von Python44
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ Wompatz: Nachhaltige Forstwirtschaft, wie sie in Europa (speziell Deutschland) betrieben wird, kannst du in den USA komplett knicken ! Drüben werden ganze Landstriche mit dem Bulldozer (!!!) gerodet, egal was da sonst noch wächst oder lebt. Das sieht dann so aus, wie du von der Ölförderung meintest, danach wird es einfach wieder sich selbst überlassen. Neupflanzungen: Fehlanzeige ! Das würde ja Geld kosten, die Amis meinen der Wald wächst schon von alleine wieder nach...
Kommentar ansehen
24.05.2012 11:41 Uhr von Wompatz
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Python44: Dafür kann ich ja aber nix, dann sind die eben, wie so oft, einfach zu dumm mal 5-10 Jahre in die Zukunft zu schauen.

Kann nur gut für uns sein, wenn sie dann Holz von uns importieren müssen! ;-)
Kommentar ansehen
24.05.2012 12:05 Uhr von Delios
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Die Amis sind uns, was das Thema Papiertüten vs. Plastiktüten angeht schon Jahrzehnte vorraus.
Ihr braucht euch beispielsweise blos mal Dokus oder Filme von dort anschauen. Die Mehrzahl der Leute tragen diese Papiertüten ohne Henkel durch die Gegend.

@Wompatz
um mal deine Aufzählung noch fortzuführen: Diese Tüten werden auch aus recycelten Papier wiederverwendet :).

@Python44
Woher du das weißt möcht ich gern mal wissen. Es mag sein, dass die Amis nicht das Kyotoprotokoll unterzeichnet haben und auch sonst nicht als Vorbild in Sachen Umweltschutz gelten. Aber du kannst nicht schreiben, dass sie überhaupt keine Wiederaufforstung betreiben. Ich weiß aus erster Hand (Verwandtschaft an West-, und Ostküste dort), dass sie sehr wohl Aufforstung betreiben...
Kommentar ansehen
24.05.2012 14:34 Uhr von Mr.Krabbe
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@Delios: na klar da verstecken sie ihre Whisky Flasche drin auf der öffentlich Straße dürfen sie ja nicht trinken.
Kommentar ansehen
24.05.2012 15:21 Uhr von Pro-Contra
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Gebt das Hanf frei! Natürlich den unberauschenden für Stoffbeutel, LOGISCH! (;

Scheiß Plastiktüten, regt mich im Freundeskreis auch oft auch... einkaufen gehen und jedes mal ne neue Tüte kaufen, statt ne alte mitzunehmen oder wie gesagt besser auf Stoffbeutel umsteigen.
Die halten so oder so mehr aus...
Kommentar ansehen
24.05.2012 16:46 Uhr von Python44
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Delios: Klar gibt es drüben auch Aufforstungsprojekte, aber in der Regel nur dort wo es einen unmittelbaren Nutzen gibt, z.B. gegen Bodenerosion. In Kalifornien oder Neu-England wird zudem nur ein Bruchteil des Nutzholzes geerntet, das meiste kommt aus Washington State oder Alaska. Weit genug weg von den amerikanischen Umweltaktivisten roden Multimillionendollar-Corporations einen Berg nach dem anderen. Da war auf "Arte" vor nicht allzulanger Zeit eine sehr beeindruckende Sendung drüber.

Wobei ich den Ansatz die Plastiktüten drüben einzudämmen durchaus sinnvoll finde ! Ich hab in den USA auch schon im Supermarkt eingekauft und bekam an der Kasse meine 5 Artikel fein säuberlich in 5 einzelne Plastiktüten verpackt ^^ Und im Gegensatz zu uns würde drüben keiner auf die Idee kommen die Tüten als Müllbeutel o.ä. wiederzuverwenden...
Kommentar ansehen
06.06.2012 11:45 Uhr von Thimphu2003
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kunststofftüten müssen in Deutschland im: Lebensmittelsupermarkt bezahlt werden. Und das ist auch vernünftig.
Das in vielen Läden Plastiktüten kostenlos abgegeben werden, hat oftmals rein praktische Gründe. Sie sind eben auch belastbarer als Papiertüten. Dehalb haben die in den USA ja auch keine Trageschlaufen. Die Dinger würden einfach reißen.

Abgesehen davon ist es nicht unbedingt die Ressourcenschonung, die hier primär greift. Denn Papiertüten sind nicht ressourcenfreundlicher. Die Beschichtung einer Papiertüte - damit sie hält - kann man nicht gerade als ökologisch bezeichnen.

Das meißte an Folie (Plastiktütenmaterial) geht in die direkte Verpackung und Transport von Lebensmittel. Vor allem, wenn sie einen gewissen Feuchtegehalt haben. Da hast du mit Papier wenig Chancen. Und schon gar nicht in Bezug auf Hygiene. Und da, wo man auf Kunststoff verzichten könnte... wird an der Kasse ja bezahlt, wenn man trotzdem eine haben möchte.

Die sonstigen Tüten beim Einkauf (Hose, CD-Spieler, Drogerieartikel usw.) machen nicht das Gros der Tüten aus.

Das alles ist relative Augenwischerei, die Kritik aber sehr populär.

Lieber 10 Plastiktüten wieder und wieder verwenden, als mit dem Rohstoff, also ca. 0,2 l Benzin die Umwelt für 10 Minuten zu verpesten.

Man sollte aus dem Öl gerade (!) Kunststoffartikel herstellen, die nachhaltiger sind, als den Rohstoff im SUV-Motor zu verbrennen. Da scheut sich komischerweise keiner vor...

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Olympia 2024 in den USA: Donald Trump unterstützt Bewerbung von Los Angeles
Los Angeles: Leonard Cohen mit 82 Jahren gestorben
Los Angeles: Tote bei Schießerei bei Geburtstagsfeier in einem Lokal


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?