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USA: Frau adoptiert Neunjährigen und gibt ihn wieder zurück

In einem russischen Waisenhaus wartete der neunjährige Artyom über Jahre auf Adoptiveltern. Schließlich adoptierte ihn die Krankenschwester Torry H. aus Tennessee im Jahr 2009. Doch wenige Monate später schickte sie den Jungen wieder zurück.

Die Frau behauptete, Artyom sei ein Psychopath und gewalttätig. Außerdem habe er Bilder gemalt, auf denen er das Haus anzündet. Danach hat sie ihn mit einem One-Way-Ticket in ein Flugzeug nach Moskau geschickt. Zusätzlich gab Torry dem Neunjährigen einen Zettel mit, auf dem sie sich entschuldigte.

Die Familie bekam vom US-Gericht eine Strafe in der Höhe von 118.000 Euro und muss dem Kind pro Monat 780 Euro Unterhalt zahlen.


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WebReporter: Kollegah_der_Boss
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Kind, Adoption, Psychopath, Waisenhaus
Quelle: www.heute.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2012 16:48 Uhr von Seridur
 
+27 | -4
 
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och: die news ist doch schon jahre alt, bitte....


immerhin aendert es nichts an der abscheulichkeit der tat.
ein adoptiertes kind zurueckgeben ist ja wohl das allerletzte.
mir tut der junge leid, besonders die art und weise wie er abgeschoben wurde. gerade so hat die frau/familie gezeigt, dass sie nicht in der lage sind problemkinder zu adoptieren. sowas ueberlegt man sich eigentlich bevor man adoptiert, und nicht wenn das kind schon da ist.
hoffentlich bekommt der junge noch eine chance auf ein normales leben.
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23.05.2012 17:00 Uhr von Drumming
 
+37 | -18
 
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Tschuldigung, klar, die Art und Weise wie er zurück gebracht wurde ist schlimm. Aber ganz ehrlich, ich würde so ein Blag auch zurück geben wollen, ihr tut dann alle so, als würdet ihr so viel besser sein und das Kind niemals zurück geben wollen, selbst wenn es sich so benimmt. Ich kann es nicht ganz beurteilen, aber wenn so ein Blag wirklich psychopathische Anzeichen von sich gibt, hätte ich auch Angst und würde es lieber zurück geben.
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23.05.2012 17:04 Uhr von gravity86
 
+23 | -6
 
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ich kenne mich da nicht so aus aber gilt für Adoptionen nicht auch das gesetzliche 14-tägige Rückgaberecht? XD /Ironie/
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23.05.2012 17:10 Uhr von tulex
 
+16 | -5
 
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@gravity86: Der Junge kam ja aus Rußland- > also war´s Fernabsatz, demnach -> Ja XD

Jetzt mal im Ernst, sowas wünscht man doch keinem Waisenkind.
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23.05.2012 17:17 Uhr von uhrknall
 
+6 | -2
 
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das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen Ich kann mir vorstellen, dass die Frau Angst hatte. Was man mit einem Küchenmesser alles machen kann, wenn jemand schläft...
Auf der anderen Seite hätte sie sich erst mal an jemanden wenden können, der sich mit sowas auskennt. Vielleicht wäre es für das Kind besser ausgegangen, und 118.000 Euro Strafe, das macht sich auf dem Konto schon bemerkbar.
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23.05.2012 17:19 Uhr von irykinguri
 
+3 | -20
 
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23.05.2012 17:23 Uhr von Klecks13
 
+11 | -1
 
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Kein Einzelfall: So etwas kam in den USA regelmäßig vor. Hauptsächlich sind das Ehepaare, die in den USA an den gesetzlichen Hürden gescheitert sind und deshalb das bisher relativ lasche russische Adoptionsgesetz ausgenutzt haben. Nach ein paar Wochen merken sie dann, dass Kinder eben kein Spielzeug sind und sogar Ansprüche haben - und schicken das Kind zurück. Möglich war das bisher, weil nach russischem Recht eine Adoption auch wieder aufgehoben werden konnte.

Mittlerweile geht das Gott sei Dank nicht mehr so einfach. Russland hat die entsprechenden Gesetze verschärft; eine Aufhebung der Adoption ist nur noch in ganz wenigen Einzelfällen möglich. Und auch die US-Gerichte erkennen frühere Aufhebungen nicht mehr ohne weiteres an.
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23.05.2012 18:29 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -21
 
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23.05.2012 19:09 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -15
 
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23.05.2012 20:51 Uhr von 1234321
 
+4 | -0
 
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Ich finde eine Rückgabe besser, als jahrzehntelang Misshandlungen und Schikanen ertragen zu müssen.
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23.05.2012 21:17 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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23.05.2012 21:55 Uhr von sulospace
 
+1 | -1
 
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Die Adoptivmutter behauptete, dass er solche Bilder gemalt haben soll, wo sind denn die Beweise?
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24.05.2012 06:20 Uhr von Jarmenkell-
 
+0 | -0
 
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Ich glaube: Die kranken Schwester hat sich den Film (orphan das Waisenkind) zu sehr ans Herz genommen
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24.05.2012 11:13 Uhr von Maglion
 
+4 | -0
 
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@Drumming: Ab und zu schadet es nicht, wenn man mal sein Hirn benutzt.

1. Sind Kinder keine Ware, die man unüblerget "kauft" und dann bei Nichtgefallen wieder zurück gibt.

2. Hast Du Dir mal überlegt, wieso das Paar aus den USA ein Kind aus Russland adoptiert hat, wieso haben sie keins in den USA adoptiert? haben sie in den USA vielleicht keins bekommen? Es ging ja wohl nicht um eine gute Tat, denn dann hätten sie den Jungen ja nicht wieder zurück nach Russland geschickt.

3. Warum haben sie den Jungen nicht in den USA in psychologische Behandlung gegeben und im schlimmsten Fall in ein Erziehungsheim in den USA gebracht? Dort würde es dem Jungen bestimmt besser gehen, als in Russland! Ich gehe mal davon aus, dass die Lösung Russland einfach die günstigste war, denn jeder weiß, was Ärzte in den USA kosten und auch die Unterbringung in einem Heim in den USA hätte wohl große Kosten mit sich gebracht.

4. Die Frage ist doch, wer in diesem Fall überhaupt eine psychische Störung hat?! Beim Jungen ist diese nicht bewiesen, sondern nur eine Behauptung der Adoptiveltern, aber die Adoptiveltern haben durch ihr Handeln gezeigt, dass sie ein psychisches Problem haben.

Grundsätzlich weiß doch jeder, dass es sehr problematisch sein kann, wenn man ein Kind in diesem Alter adoptiert, das auch noch aus einem Land stammt, in dem Kinder, die in einem Heim leben, vorher und im Heim einiges ertragen mussten, was sich immer auf die Psyche auswirkt. Solche Kinder würden bei uns erst gar nicht in die Hände von unerfahrenen und überforderten Eltern kommen.
Wenn sie Glück haben, würden sie bei uns bei erfahrenen und engagierten Pflegeeltern landen, die wissen auf was sie sich einlassen und auch damit umgehen können.
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24.05.2012 15:09 Uhr von aniko
 
+3 | -0
 
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@Drumming: Es muesste jedem klar sein, wenn man ein Kind gebar oder adoptiert, bringt man manchmal die "Hoelle" ins Haus. Oft bringen die Problemen Schweiss an den Stirn. Ins.bes. zwischen dem 13-15 Jahr,mit dem Teenager kann einem das Leben ganz schoen schwer zu erscheinen. Natuerlich gibt es unheimlich viele schoene Momente mit dem Kind. Aber eines darf man nicht vergessen, naemlich ein Kind ist keine Bettwaesche die man ,wenn es nicht gefaellt umtauschen duerfte. Das ist eine Katastrophe fuer ein Kind immer nur abgeschoben zu werden. Man soll sich zusammenreissen, Rat holen und das Kind zu erziehen. Warum verdammt, haben die ein Kind adoptiert?
In der besten Familie kommt es vor ,dass Kinder die Tueren zu knallen und hysterisch werden. Man soll sich selbe nicht beluegen nur einfach aehrlich nach denken, wie er selbe als Kind war.

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