23.05.12 15:33 Uhr
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Leipzig: Heftiger Protest von Anwohnern gegen geplantes Asylantenheim

Weil der Versandhändler "Amazon" ein Areal für seinen Ausbau benötigt, wo sich derzeit noch ein Asylantenheim befindet, sollen die rund 300 Asylbewerber in Leipzig auf neue Standorte in der Stadt verteilt werden. Einer davon soll in einem Eigenheim-Viertel entstehen.

Doch dagegen regt sich bei den Anwohnern des Viertels heftiger Protest. Sie befürchten unter anderem, dass sich die Lebensqualität in ihrem Wohnviertel drastisch verschlechtert.

Wolf-Dietrich Rost, Stadtrat der CDU in Leipzig, beklagt zudem die schlechte Informationspolitik der Stadtverwaltung: "Die Standortverteilung erweckt den Eindruck, dass sie nach der Prämisse erfolgte: Welche derzeit leeren LWB-Objekte können saniert werden?"


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Politik, Protest, Leipzig, Asylantenheim
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2012 15:33 Uhr von Kamimaze
 
+6 | -7
 
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Nach meinen Informationen liegt die Anerkennungsquote für politisches Asyl in Deutschland bei um die 2 Prozent, bei 300 Asylanten in Leipzig wären das 6 Personen, dagegen hätte sicher auch niemand etwas einzuwenden...
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23.05.2012 16:28 Uhr von syndikatM
 
+5 | -11
 
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fehlinformation: ich hätte dagegen etwas einzuwenden. der autorenkommentar fundiert daher auf einer giftigen lüge.
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23.05.2012 16:36 Uhr von Perisecor
 
+16 | -7
 
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Verständlich.

Bei allen (!) mir bekannten Asylantenheimen gibt es ständig Stress und Probleme, die oft auch durch einen Polizeieinsatz nicht vollständig behoben werden können.


Das einzige, was die Lebensqualität noch schneller und drastischer verschlechtert, ist die Explosion einer Nuklearbombe in unmittelbarer Umgebung des Hauses.
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23.05.2012 16:52 Uhr von Kamimaze
 
+4 | -4
 
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@syndikatM: > "der autorenkommentar fundiert daher auf einer giftigen lüge."

Ich denke nicht. Lt. dieser Quelle lag im Jahr 2008 die Anerkennungsquote bei gerade einmal 1,1%, da hab ich sogar noch aufgerundet...

--> http://de.wikipedia.org/...
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23.05.2012 16:57 Uhr von syndikatM
 
+2 | -3
 
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unsinn: es kommt um dein kommentar "dagegen hätte sicher auch niemand etwas einzuwenden..."

und das ist schlicht falsch und herbeifantasiert. das ist so, als würdest du behaupten, du hättest das monster von loch ness gesehen. bei einem rind würde man jetzt rinderwahnsinn diagnostizieren.
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23.05.2012 17:30 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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gebt den Anwohnern einen: verlässlichen Schutz und schon wird es gehen. Wenn sich aber keiner um die Asylbewerber kümmert, ist das Problem der Ablehnung nicht lösbar.
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23.05.2012 18:37 Uhr von Delios
 
+6 | -0
 
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@Autor: Es geht den Anwohnern nicht um irgendwelche Quoten der Asylanten.
Lies dir mal deine eigenen Originalnachricht durch. Vor allem die Kommentare der Anwohner. Diese sind durchaus berechtigt und man muss sie auch anhören.

Wie würde es dir denn gefallen wenn du dort Eigenheimbesitzer oder sogar Vermieter wärst? Das Viertel wird definitiv einen Wertverlust erleben und die Vermieter dort werden Mieteinbußen beklagen weil die Mieter reihenweise ausziehen werden. Das ist vorallem dan prekär wenn noch Kredite abzubezahlen sind.

In der Quelle steht auch ein interessanter Kommentar. Nämlich dass die Stadt bisher keine Gelder hatte das betreffende Objekt zu sanieren. Aber plötzlich sieht die Obrigkeit Fördergelder winken. Da muss natürlich gleich gehandelt werden...
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23.05.2012 19:22 Uhr von Lordkacke-WOB
 
+11 | -2
 
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hahaha In Hamburg hat ein bekannter TV-Sender vor ein paar Jahren einmal in einer "gutbetuchten Eigenheim Siedlung", die "nachweislich" ROT/GRÜN wählen, Wohncontainer abgeladen.

Auf die neugieren Fragen der Anwohner, wozu die Wohncontainer (für Asylanten), waren die überhaupt nicht mehr MULTI-KULTIE eingestellt. Die Anwohner haben mit Staranwäten und guten Kontakten zum Senat gedroht.

Diese Ansiedlung von Asylbewerbern war gestellt, aber es war köstlich, wie "ehrbare" Gutsmenschen reagieren.

Zum Thema: 300 Asylbewerber oder im NEUDEUTSCH auch "Imigranten", sollte man doch locker bei denjenigen PRIVAT unterbringen können, die sich IMMER für diese Personen-Gruppe stark machen, zumal Leipzig keine Kleinstadt ist.
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23.05.2012 21:44 Uhr von sooma
 
+3 | -1
 
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"Nach meinen Informationen liegt die Anerkennungsquote für politisches Asyl in Deutschland bei um die 2 Prozent, bei 300 Asylanten in Leipzig wären das 6 Personen, dagegen hätte sicher auch niemand etwas einzuwenden..."

Gegen sechs Personen, die bleiben und sich integrieren, hätten sicher wenige was. Aber darum geht es doch gar nicht! Ein Asylverfahren kann sich über Jahre hinziehen - und so lange wohnen 70 Personen dort, nicht sechs.

Hier mal verlässlichere, detaillierte Infos zum "Dezentralisierungs"-Projekt in Leipzig: http://www.leipzig.de/...

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