23.05.12 14:14 Uhr
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Piraten für freien Bildungs-Zugang

Öffentlich finanzierte Wissenschaft ist teuer. Deshalb veröffentlichen immer mehr Universitäten ihre Forschungsergebnisse in frei zugänglichen Portalen.

Die Piratenpartei begrüßt diesen Schritt. Wenn der Steuerzahler die Wissenschaft finanziert, habe er auch ein Recht auf kostenfreien Zugriff.

Ein öffentliches Bürgerinformationsportal ist das langfristige Ziel. Wenn es nach den Piraten geht, erhalten in Zukunft nur Unis Fördergelder, die ihre Ergebnisse auch frei veröffentlichen.


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bildung, Volk, Zugang, Piraten
Quelle: www.pt-magazin.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2012 14:32 Uhr von Rechthaberei
 
+18 | -1
 
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Die Transparenzpartei. Mit Wissenspiraterie hat das wenig zu tun, denn es ist ja kein Diebstahl.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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23.05.2012 14:47 Uhr von derNameIstProgramm
 
+8 | -0
 
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Finde ich gut: Aber dann bitte den ganzen Vorgang richtig reformieren. Momentan ist es so, dass Publikationen bei einer Promotion nur dann wirklich wertvoll sind, wenn diese international auf Konferenzen akzeptiert, vorgestellt und diskutiert wurden. Diese Konferenzen, im IT Sektor meist von der IEEE und von ACM organisiert, verbieten aber normalerweise eine anderweitige Veröffentlichung der Publikation (außer vielleicht auf der Webseite des Autors). Möchte man nun ein entsprechendes Portal haben, was ich persönlich sehr gut fände, müsste man aber auch die Anforderungen an die Promotionsstudenten entsprechend ändern, denn beides gleichzeitig können diese nicht erfüllen.
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23.05.2012 15:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -6
 
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Aber bitte so dass die Veröffentlichungen nicht von irgendwelchen Firmen leicht verändert werden um dann ein teures Patent daraus zu drehen. Die Patente sollte dann ebenfalls bei uns bleiben. Ein Patent heisst auch lange nicht, dass es dann nicht doch kostenlos wäre. Ich denke da gerade an MP3-Dateien.
Obwohl vom Fraunhofer-Institut entwickelt, verlangen heute völlig andere zahllose Firmen dafür Lizenzgebühren, wenn es um mp3-fähige Hardware und Abspielgeräte geht.
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23.05.2012 16:41 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Bedenke aber, dass die MP3 nur deswegen so ein Hype bekam, weil es überall beworben und als das NonPlusUltra gepriesen wurde.
Gäbe es gleichen Zusammenhang auch mit OGG-Dateien, welche nachweislich deutlich kleiner und qualitativ genau gleich bzw. leicht besser als MP3-Dateien sind, würden OGG-Player aus dem Boden spriesen.
Leider wurde der Versuch, das OGG-Format an den Mann zu bringen, im Voraus schon im Keim erstickt.
Schade eigentlich, zumal ich damals in OGG einen wirklichen Fortschritt in Sachen Speicherverbrauch gesehen hab, aber da die MP3-Player immer mehr Speicher erhalten haben, war die Argumentation des Speicherverbrauchs nicht haltbar.
Ich kenne einen RadioSender, welcher seinen gesamten Datenbestand an Liedern im OGG-Format abspeichert, gerade wegen des Speichervolumens von MP3s.
Bsp:
1 MP3 = 5 MB
1 gleichwertige OGG Datei hat hier nur 2,5 MB
10.000 MP3s = 50 GB
10.000 OGGs = 25 GB
Für einen "normalen" Anwender ist das natürlich egal, aber im großen Maßstab dann doch beachtlich.
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23.05.2012 17:16 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -0
 
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Frei Bildung? Davon lese ich in dem Artikel nichts.
Es geht um öffentliche Forschungsergebnisse.
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23.05.2012 17:35 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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@N_Spitfire: Muss dir leider widersprechen.

Aus meiner Erfahrung ist MP3 platzsparender als OGG.

Ich komme im Schnitt auf etwa 1MB/Min bei einer MP3 (variable Bitrate mit Maximalwert 360kbit/s)
Bei den OGG leider auf etwa 1,4MB/min (variable Bitrate mit Maximal 360kbit/s)

Qualitativ nehmen sich beide Formate nichts, weil beide die Abtasttheoreme von Shannon einhalten.

Nur bei Multikanal-MP3 sind diese oftmals größer als OGG.

@News
Das Konzept hat aber leider ein paar kleinere Haken.
1. Es würde jeder auf der ganzen Welt an die Forschungsergebnisse herankommen und könnte sie verwenden
2. Kommen zwar öffentlich finanzierte Studienergebnisse in dieses System aber von Firmen finanzierte (zum Glück) nicht.
3. Warum werden nur die Unis und nicht die Fachhochschulen erwähnt/gefördert?
Immerhin arbeiten die Fachhochschulen oftmals praxisnäher als Universitäten.
4. In welchem Stil werden die Forschungsergebnisse publiziert?
An Universitäten werden oftmals Inhalt in einem so speziellen Stil verfasst, dass man als "Aussenstehender" nichts mit den Ergebnissen anfangen kann.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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23.05.2012 18:17 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@MC_Kay: Ich denke hier geht es in erster Linie um Forschungsergebnisse, die einerseits von Steuergeldern bezahlt werden, dann aber auf Konferenzen eingereicht werden, bei denen man als interessierter Leser wiederum erstmal einen kostenpflichtigen Zugang benötigt um an die Publikationen zu kommen.

In diesen Fällen hat natürlich trotzdem die ganze Welt Zugriff auf die Ergebnisse (das ist ja normalerweise das Ziel der Publikationen), aber leider nicht jeder da sich nicht jeder einen solchen Zugang leisten kann / will. Die Forderungen der Universitäten beziehen sich auf diese Fälle (ist ja auch die Mehrheit der Publikationen), sicher aber nicht auf Drittmittelprojekte (also finanziert durch Firmen) und natürlich auch nicht auf staatlich geförderte, aber an Geheimhaltung geknüpfte Forschungsergebnisse.
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23.05.2012 18:24 Uhr von MC_Kay
 
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Überschrift: Warum werden immer mehr Wörter mit einem Bindestrich "getrennt"?

Bildungs-Zugang
Das scheibt sich Bildungszugang!!!

Bald gibt es Begriffe wie:
Short-News
Haus-Nummer
Süß-Wasser-Fisch
Warte-Schlange
Bundes-Kriminal-Amt
Bildungs-Anstalt
Haupt-Schule
Real-Schule
Achsel-Schweiß
Fuss-Pilz
Post-Leit-Zahl
......

Lasst doch bitte den Bindestrich weg ....

@derNameIstProgramm
"Ich denke hier geht es in erster Linie um Forschungsergebnisse, die einerseits von Steuergeldern bezahlt werden, dann aber auf Konferenzen eingereicht werden, bei denen man als interessierter Leser wiederum erstmal einen kostenpflichtigen Zugang benötigt um an die Publikationen zu kommen."

Dir ist aber hoffentlich schon bewusst, dass es in der News um einen freien (kostenlosen) Zugang zu Forschungserbnissen geht, die mit öffentlichen Geldern finanziert wurden?

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]

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