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Niedersachsen: Anonymer Spender hilft der Kirche

Nachdem ein anonymer Spender in Braunschweig seit November über 200.000 Euro an soziale Einrichtungen und bedürftige Menschen gespendet hat, wurde nun auch im Raum Hannover ein Geldbetrag gefunden.

An der Litfaßsäule der Pauluskirche in der Südstadt Hannovers hing ein Briefumschlag mit 1.000 Euro Inhalt. Mit dem Geld soll der Bau einer behindertengerechten Rampe zum Sakralraum ermöglicht werden.

Im Umschlag befand sich noch ein handschriftlich geschriebener Zettel, auf dem sich der Spender bedankte. Er habe durch die Besinnlichkeit der Kirche Kraft erhalten habe, eine schwierige Entscheidung zu treffen. Aus Schutz der Anonymität des Spenders wird das Schreiben nicht veröffentlicht.


WebReporter: PatBu
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Hannover, Fund, Spender
Quelle: www.gifhorner-rundschau.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2012 13:29 Uhr von PatBu
 
+8 | -1
 
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Ob die Spenden im Zusammenhang stehen bezweifel ich mal. Aber es ist doch immer wieder schön das es noch Leute gibt, die sich auf etwas andere Art bedanken.
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23.05.2012 13:38 Uhr von Bender-1729
 
+20 | -13
 
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Eine Lobenswerte Geste, aber leider etwas naiv gedacht.

Wenn es eine Organisaion auf der Welt gibt, die NICHT auf Spenden angewiesen ist, dann ist es die Kirche und dass dieses Geld jetzt wirklich in den Bau einer Rampe fließt wage ich auch zu bezweifeln ...
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23.05.2012 13:44 Uhr von Delios
 
+11 | -4
 
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@Bender: Das mag vlt. auf den Vatikan zutreffen oder größere Kathedralen.
Aber wenn ich mir hier in der Gegend so einige Kirchen anschaue, dann sind dort Spenden nicht falsch angelegt. Oder aber die Kirche verteilt ihre zuvielen Gelder falsch...
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23.05.2012 14:15 Uhr von Bender-1729
 
+7 | -4
 
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@ Delios: Jedem das seine, aber ich persönlich spende dann doch lieber an die Deutsche Krebshilfe. Da weiß ich wenigstens wo mein Geld ankommt. (Die Deutsche Krebshilfe bekommt übrigens seit 2010 auch meine "Kirchensteuerbeträge".)
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23.05.2012 16:15 Uhr von Wollkopf
 
+6 | -3
 
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@Bender-1729: Ja, dein Geld geht zu 80% an die Verwaltung..
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23.05.2012 16:27 Uhr von Bender-1729
 
+4 | -3
 
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@ Wollkopf: Bevor ich mich dazu herablasse, ausführlich auf solche kindlichen Trotzantworten zu reagieren, hätte ich gerne Belege für deine Aussage gesehen. Vorher sehe ich keine Grundlage für eine vernünftige Diskussion mit dir.

Ich darf dir allerdings nahelegen, dich mal über die genaue Verwendung der Kirchensteuer zu informieren. Du wirst erstaunt sein, wer von uns beiden (über) 80 % für die Verwaltung bezahlt ...
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23.05.2012 17:57 Uhr von killa_mav
 
+2 | -1
 
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Verwaltung gehört zu einer Kirche. So gesehen gehört ja auch die Kirchen-Gebäude, die Bezahlung der Geistlichen ect. zur Verwaltung.
Das die Kirche nicht 100 % der Spenden zu wohltätigen Zwecken einsetzt ist ja wohl klar. Kirchen bilden ja eine Glaubensgemeinschaft die auch für die Aufrechterhaltung dieser Werte einen Aufwand betreibt.
Dennoch geht ein nicht unerheblicher Teil an bedürftige. Und im übrigen zählt sowohl die katholische, als auch evangelische Kirche zu den größten Arbeitgebern die wir haben. Und darunter sind auch Krankenhäuser, Kitas...
Und jeder der schon einmal in einem "normalen" Krankenhaus und einem christlichen Krankenhaus war wird den Unterschied kennen....
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23.05.2012 20:39 Uhr von Bender-1729
 
+4 | -2
 
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@ killa_mav: Wer glaubt, dass christlich geführte Institutionen zu 100% von der Kirche finanziert werden, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten ... Leute, informiert Euch doch bitte erstmal, bevor Ihr an einer Diskussion teilnehmt. Das ist ja furchtbar. Auch christlich geförderte Institutionen werden zu einem Großteil durch Steuergelder subventioniert.

Dass keine Organisation ihre Gelder zu 100% in wohltätige Zwecke leitet ist mir schon klar. Realitättsfern bin ich auch nicht. Interessanter wird die Sache aber, wenn man erfährt, dass lediglich 10 - 15 % der Kircheneinnahmen in Wohltätige Zwecke fließen (100%ig genaue Angaben hierzu gibt es leider nicht, da die Kirche sich zu diesem Thema selbstverständlich ausschweigt. Mehrere unabhängige Hochrechnungen kommen aber zu diesem Ergebnis.). Den Rest machen Verwaltungs- und Erhaltskosten aus. Zum Thema Geldverschwendung braucht man sich doch nur die gradezu dekadenten Prunkbauten und die vergoldeten Verzierungen im Vatikan ansehen. Wenn ich das immer sehe wird mir richtig schlecht! Und dann stellt sich zu allem Überfluss noch ein mit Gold und teuren Stoffen behangener Papst vor die Leute und predigt, dass man mehr helfen müsse. Pfui!

Und zum von dir angesprochenen Thema "Werteerhalt" muss man nach den jüngst ans Licht gekommenen Skandalen rund um die Kirche glaube ich auch nicht mehr viel sagen, oder?

Um es kurz zu machen: Ich will nicht abstreiten, dass die Kirche in gewisser Weise nützliche soziale Aufgaben erfüllt. Auf der anderen Seite verschlingt diese Organisation aber mehr Gelder, als sie nachher wieder in wohltätige Zwecke umsetzt. Die Rechung geht also nicht auf. Außer für die Kirche, die sich damit ihren zu unrecht erworbenen Titel als "Wohltäter" erschleicht.

Ps.: Ich bin übrigens kein Atheist, ich bin Agnostiker.
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23.05.2012 21:38 Uhr von _Illusion_
 
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@ Bender-1729: einwandfrei, Plus von mir :-)
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24.05.2012 00:05 Uhr von Bender-1729
 
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@ Trallala2: Zu den meisten deiner Thesen werde ich mich nicht weiter äußern, da ich das meiner Ansicht nach schon in meinen vorherigen Kommentaren getan habe. Scheinbar erfolglos, aber das ist ein anderes Thema. Deine Auffassung zum Agnostizismus stößt mir allerdings erheblich auf.

"Die stärksten Atheisten bezeichnen sich als Agnostiker [...] Als Agnostiker ist man fein raus, man kann behaupten, dass Gott nicht existiert, wenn aber eine Rückfrage kommt, dann ist man ja nur ein Agnostiker."

Dann haben diese Menschen den Begriff schlicht und einfach nicht verstanden und auch dir möchte ich eventuell nocheinmal den entsprechenden Eintrag im Lexikon oder bei Wikipedia nahelegen. Wenn ich definitiv nicht an Gott glaube, dann bin ich Atheist und kein Agnostiker. Die beiden Begriffe lassen keinen Interpretationsfreiraum zu. So einfach ist das.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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24.05.2012 08:41 Uhr von Bender-1729
 
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Trallala2: "Was erwartest du jetzt von mir, dass ich möchtegern Agnostiker und echte Agnostiker unterscheide?"

Genau das. Es gibt immer Leute, die sich eine bestimmte Glaubensausrichtung oder Einstellung so auslegen, wie es Ihnen grade in den Kram passt. Dazu braucht man sich doch beispielsweise nur die diversen Schandtaten islamischer Terroristen ansehen. Diese Leute bezeichnen sich beispielsweise auch als streng gläubig, töten aber im Namen ihrer Religion unzählige Menschen. Ein offensichtlicher Widerspruch. Genau so gibt es natürlich auch Leute, die eigentlich Atheisten sind, sich aber als Agnostiker "tarnen", da ihnen der Schritt zum Atheisten evtl. zu extrem ist. Das ist dann aber ein Problem für sich. Deshalb darfst du nicht alle Agnostiker über einen Kamm scheren.

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