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Studie zeigt: IT-Fachkräftemangel kostet Milliarden

Einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO zufolge kostet der Fachkräftemangel die deutsche IT-Branche jährlich etwa elf Milliarden Euro Umsatz.

Laut IAO-Institutsleiter Wilhelm Bauer seien dabei vor allem mittelständische Unternehmen betroffen, da sie im Vergleich zu größeren Konzernen weniger bekannt seien und in der Regel nur geringere Gehälter zahlen könnten.

Die Kompetenzverluste werden von den Unternehmen weiterhin durch altersbedingtes Ausscheiden aus dem Berufsleben und längere Familienphasen begründet. Viele Aufträge müssten durch Überlastung der Mitarbeiter abgelehnt oder konnten nicht zu Ende geführt werden, was zum Verlust des Kunden führte.


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WebReporter: Julrond
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Verlust, Milliarden, IT, Fachkräftemangel
Quelle: www.donaukurier.de

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23.05.2012 11:51 Uhr von ChaosKatze
 
+16 | -1
 
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Ich kenne einige Arbeitslose, die in der Branche gearbeitet haben und qualifizierte Arbeitskräfe wären. Nur die wollen nen gerechten Lohn haben, den die meisten Unternehmen nicht zahlen wollen.

Nehmen wir an:
Ein Wirtschaftsinformatikstudent mit vorhergegangener Berufsausbildung als IT-Systeminformatiker (jawohl, Telekom), bekommt keinen Job, weil er a) keine 20 mehr is mit 15 Jahren Berufsausbildung und b) weil seine Gehaltsvorstellung von 2200 Euro als Einstieg bei einer grösseren Firma völlig überzogen sei...

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23.05.2012 11:56 Uhr von Phyra
 
+1 | -5
 
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betrachtet mal die andere seite de rmedallie, es war vorallem von mittelstaendigen unternehmen die rede, diese koennen es sich oftmals einfach nciht leisten mehr leute einzustellen, sei es nun weil die kunden lieber zu billiganbietern gehen oder steuern und instandhaltung verdammt teuer sind.
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23.05.2012 11:58 Uhr von phiLue
 
+4 | -2
 
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Es ist nunmal wahr. Ich war bisher auch in einigen Firmen in der IT Abteilung und auch wir haben mehrfach händeringend nach neuen Mitarbeitern gesucht.

Der Markt ist leider nicht gedeckt denn die meisten haben wenn überhaupt nur theoretisches Wissen. Wir hatten 2 ehemalige Wirtschaftsstudenten bei uns in der Firma und keiner von denen konnte auch nur im Ansatz programmieren. Diese wussten leidiglich wie sie die Probleme logisch beseitigen konnten aber auch nach einem Jahr taten sie sich mit dem programmieren noch mehr als schwer. Eigentlich schade drum, denn es waren echt nette Leute aber wir suchen nunmal Arbeiter und keine Auszubildenden.
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23.05.2012 12:25 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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ChaosKatze und phiLue hamm beide recht ich arbeite bei einem deutschen Powerline-Unternehmen...die Bezahlung hier ist gut. Fuer das, was ich mache, liege ich in der Region gut und gerne 500-900Eur netto ueber dem durchschnittlichen Verdienst. Wenn ich aber danach rechnen wuerde, was ich eigentlich studiert habe und fuer was ich eine Ausbildung gemacht habe (gut darauf hab ich mich nicht hier beworben), da finde ich keinen Job, der auch entsprechend (Praxiserfahrung hab ich genug) entlohnt wird....und dabei rede ich nicht von uebermaessigen Gehaltsforderungen...ich habe mich da schon gut 1500Eur unter dem, was ein Absolvent, wie ich, im ersten Jahr kriegen koennte , orientiert.
Schau ich jetzt hier bei meinem Arbeitgeber die Stellenangebote an und erinnere mich an die juengst eingestellten Fachkraefte und denke daran, wie lange wir da suchen mussten (wie gesagt, hier ist die Bezahlung gut), dann kann man dennoch von regional bedingtem Fachkraeftemangel reden...
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23.05.2012 12:30 Uhr von Marco Werner
 
+10 | -0
 
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Vielleicht sollten einige Firmen: in Sachen Anforderungen auf den Boden der Tatsachen zurückkommen,wenn sie Personal suchen. Nicht für jeden Job im IT-Bereich ist ein Informatikstudium nötig,trotzdem wollen selbst kleine bis mittelständige Firmen am Liebsten einen jungen Bill Gates im Vorstellungsgespräch sitzen haben. Kein Aas studiert jahrelang,um dann irgendwo in einer kleinen stinknormalen Firma Netzwerke zu administrieren,über die selbst manches Scriptkiddie nur müde lächeln würde.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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23.05.2012 13:23 Uhr von brainbug1983
 
+6 | -1
 
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Lächerlich...sollense angemessene Löhne bezahlen. Ich hab zwar "nur" ne Ausbildung in dem Bereich, aber was ich da für Angebote hatte war schlicht und einfach n Witz. 9 Euro/Std war schon viel, der Abschuss war ne Firma die, Zitat: "großes Interesse an mir hätte durch mein gutes Fachwissen" Bezahlung: 7 Euro/Std!
Da muss sich keiner über nen Fachkräftemangel beklagen, es mangelt nicht an Fachkräften, es mangelt eher an Leuten die sich ausbeuten lassen...

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