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"Dolce Vita-Wirtschaft": CSU-Generalsekretär schimpft auf Griechenland

Am 17. Juni sind Neuwahlen in Griechenland. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt empfahl den Griechen, keine Kommunisten oder Radikale zu wählen, sonst "wird das Raus aus dem Euro für Griechenland unvermeidlich sein."

Europa dürfe und könne es nicht hinnehmen, so Dobrindt im Vorabbericht der "Bild"-Zeitung weiter, dass in Griechenland Linksradikale einseitig die Hilfszahlungen stoppen und das Reformprogramm beenden wollen.

Für den Generalsekretär müsse Europa ein "Club der Leistungsstarken und Leistungsbereiten bleiben und kein Ort für finanzpolitischen Schlendrian und Dolce Vita-Wirtschaft."


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Griechenland, CSU, Generalsekretär, Alexander Dobrindt
Quelle: www.handelsblatt.com

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23.05.2012 11:41 Uhr von sicness66
 
+6 | -5
 
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Achjaaaaaaa der Dobrindt. Wieso schmeißen sie eigentlich nicht die Wähler aus Bayern, die nicht CSU gewählt haben ? Das müssten ja auch alles Radikale sein. Ich würde gerne mal die Reaktionen der Deutschen und ihrer Politiker sehen, wenn ein anderer Staat Wahlausgänge an wirtschaftliche Entscheidungen koppelt. Dann wäre aber Polen offen...
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23.05.2012 11:53 Uhr von ghostinside
 
+6 | -3
 
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Wieso: wird Dobrindt nicht vom Verfassungsschutz beobachtet ? Von Demokratie und seinen Wählern scheint er ja nicht viel zu halten. Vor allem ist das ja nicht das erste Mal dass er auffällt in dieser Richtung.
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23.05.2012 14:11 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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Schlechter Ratschlag: Ich denke keiner hat das Recht einem Wähler vorzuschreiben was er zu wählen hat. Allerdings sollte man den Griechen auch ganz klar sagen dass eine linke Regierung die jetzt schon im Vorfeld ankündigt die Schulden nicht zurückzuzahlen finanziel nicht unterstützt wird. Dann gehen in Griechenland nämlich alle Lichter aus.
Natürlich haben einige Griechen in den letzten Jahrzehnten ein lockeres, auch durch die EU finanziertes Leben geführt. Es gibt aber auch viele die richtig hart arbeiten mussten.
Allerdings muss diese Korupptheit und die "Vetterleswirtschaft" in dem Staat ein Ende haben.
Ich hoffe die EU kippt bei einem Sieg der Linken nicht um sondern stoppt dann konsequent alle Zahlungen.
Dann können die Griechen mal zeigen was sie können.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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23.05.2012 14:13 Uhr von DrStrgCV
 
+5 | -1
 
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Welche Hilfezahlungen ? Achso, die 250 Milliarden Euro die als Zinseszahlungen an Deutsche Bank, Hypo, Goldman Sachs, JP Morgan und die anderen Heuschrecken anfallen.

Von dem ganzen Geld ist kein Cent im Land geblieben. Nur mal so zur Info :-)
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23.05.2012 14:56 Uhr von sicness66
 
+3 | -1
 
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Ich_denke_erst: Den Griechen geht es jetzt schon beschissen. Obwohl sie ja angeblich die ganze Zeit aus der EU unterstützt werden. Aber wie DrStrgCV schon schrieb, gehen diese Zahlungen nicht in die Peripherie oder Wirtschaft, sondern sind Ausgleichzahlungen "notleidender Banken". Das man ihnen jetzt mit dem Rausschmiss droht, wird dem Griechen schlussendlich egal sein. Schlimmer geht es sowieso kaum.

Fataler ist nur das Zeichen was Dobrindt hier setzt. Quasi "Entweder ihr spielt mit oder fliegt raus". Soll das die Zukunft Europas sein ?
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23.05.2012 15:22 Uhr von evildeeds
 
+1 | -1
 
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wenn ich das alles richtig verstanden habe spielt das doch sowieso keine große rolle wer in den nationalen Parlamenten sitzt.

der großteil der gesetzte die in den EU ländern durchgebracht werden kommen doch sowieso von der EU Kommissaren.

als wenn sich ein so kleines land wie griechenland sich ernsthaft gegen die EU wehren könnte.
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23.05.2012 16:57 Uhr von pest13
 
+0 | -1
 
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Und ich Empfehle folgendes: 1. CSU-Generalsekretär soll die Klappe halten und abwarten bis der CSU-Alphatier was zu Griechenland sagt.
2. Griechen sollen die Partei wählen, die, wie sie annehmen, ihre Interessen vertretten. Auch wenn es Linksradikale sind.

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