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Kanada: Bus-Fahrgast hielt Sitznachbarn für Außerirdischen und enthauptete ihn

Der Fahrgast eines Busses in Kanada hat seinen Sitznachbarn für einen Außerirdischen gehalten und ihn enthauptet. Die Tat ereignete sich bereits vor vier Jahren.

Der 43-jährige Vince Weiguang Li ist seitdem in psychiatrischer Behandlung wegen Schizophrenie. Mit der Tat wollte er die Weltbevölkerung vor einem "Alien-Angriff" schützen.

Weiguang Li soll auch Teile der Leiche gegessen haben, wie Polizisten beobachtet haben wollen.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kanada, Bus, Fahrgast, Enthauptung, Schizophrenie
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2012 11:04 Uhr von ksros
 
+1 | -1
 
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Ist zwar eine makabere Tat, ändert jedoch nichts daran, daß er an Schizophrenie leidet. Ich kenne auch jemanden mit der Krankheit und da passierten auch hin und wieder mal ganz absonderliche Dinge, wenn auch nicht so extrem wie in diesem Fall.
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23.05.2012 11:23 Uhr von b_andog
 
+4 | -1
 
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mhmm also vor vier Jahren hat eigentlich schon jemand was über das World Trade Center geschrieben.... Solln ja Flugzeuge reingeflogen sein.

wär ja dann auchnochmal ne News wert....

edit: hab die Quelle gelesen. Der Grund ist erst seit kurzem bekannt (Alienphobie). Sollte dann zumindest in die news.

und natürlich entschuldigung.... :-)

[ nachträglich editiert von b_andog ]
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23.05.2012 11:26 Uhr von ChaosKatze
 
+2 | -0
 
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Üble Sache: was die Psyche mit einem Menschen anstellen kann, dass sie sogar vorgaukelt, dass neben einem ein Alien (!!!) sitzt...

Gute Besserung...
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23.05.2012 12:04 Uhr von dubberle
 
+6 | -0
 
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Schizophrenie: heißt eben nicht, wie oft fälschlicherweise geglaubt wird, daß man zwischen mehreren Persönlichkeiten hin- und herwechselt.

Tatsächlich rühren die Symptome von einer Überproduktion des Hormons Dopamin im Gehirn her. Die Folgen sind anfangs häufig eine besondere Genialität, später dann Fehlinterpretationen von Alltagssituationen und sogar Halluzinationen (man sieht, hört, riecht, fühlt etwas, was gar nicht da ist).
Die meisten Patienten erleiden dadurch einfach unerträgliche Ängste und ziehen sich zurück, nicht wenige begehen Selbstmord um den Ängsten zu entfliehen. Sie behaupten Dinge, die objektiv keinen Sinn machen (z.B. "Ich kann Gedanken lesen", "Ich bin Napoleon", "Mein Telefon wird abgehört", "Außerirdische leben mitten unter uns und manipulieren unsere Gedanken"...). Die allerwenigsten Patienten werden gewalttätig. Übrigens: ungefähr einer von hundert Menschen erleidet wenigstens einmal in seinem Leben eine schizophrene Psychose, von Schizophrenie spricht man, wenn die Symptome länger als 6 Monate andauern, was schnell erreicht ist, wenn die Krankheit nicht erkannt und deshalb nicht behandelt wird.

Es macht keinen Sinn gegen irrige Behauptungen der Betroffenen zu argumentieren. Die Patienten brauchen einfach nur Medikamente und viel Ruhe (je weniger Input, desto besser, viel schlafen ist wichtig). Der Kontakt zu Patienten mit gleicher Diagnose und auch Psychoedukation, also die Vermittlung von möglichst viel Wissen über die eigene Krankheit, helfen mit die Rückfallquote signifikant zu senken.
Schlimmstenfalls müssen die Medikamente lebenslang eingeworfen werden um einen dauerhaften Schutz zu errichten. Ein ganz normales, unauffälliges und glückliches Leben ist für die Betroffenen möglich, schlimmstenfalls eben unter Medikamenten.

Woher ich das alles weiß? Meine liebe Ehefrau gehört zum Kreis der Betroffenen. Und warum ich das hier schreibe? Ganz einfach: ich möchte, daß möglichst viele nicht-Betroffene die Krankheit als das sehen, was sie ist -- eine Stoffwechselstörung, die man einfach nur behandeln muß. Je mehr Leute darüber Bescheid wissen, desto größer ist die Chance, das Ersterkrankungen früh bemerkt werden (durch die Betroffenen oder deren Umfeld) und ein Psychiater (nicht Psychologe!) eingeschaltet wird.

[ nachträglich editiert von dubberle ]
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31.05.2012 03:45 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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Und Aliens darf man so einfach Töten? Also die Logik dahinter verstehe ich nicht, zumal sie ja der Anlaß für größere Auseinandersetzungen sein könnte, deren Ausmaß nicht mal annähernd erkannt werden können.
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31.05.2012 03:46 Uhr von AMB
 
+1 | -1
 
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Verurteilung zu mehrfacher Höchststrafe wäre: angebracht, weil a. Mord,
b. Kriegstreiberei,

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