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Massenweise gefälschte Elektronik aus China in amerikanischen Waffensystemen

Der amerikanische Senat zeigt sich jetzt zutiefst beunruhigt. Nach neuesten Erhebungen stecken in den verschiedenen Militärsystemen des US-Militärs jede Menge gefälschte Elektronikbauteile. Viele davon stammen ausgerechnet aus China.

Experten fürchten nun, dass diese Fälschungen zum Versagen der Waffen in entscheidenden Momenten sorgen könnten und so eine Gefahr für das Leben der Soldaten darstellen.

Erschreckend: Der amerikanische Rechnungshof hatte zu Testzwecken über eine Scheinfirma bei insgesamt 13 chinesischen Firmen 16 elektronische Bauteile für verschiedene Waffensysteme eingekauft. Das Ergebnis: Alle 16 waren gefälscht.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Waffe, Senat, Chips, Elektronik, Ware
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2012 10:48 Uhr von Wompatz
 
+18 | -7
 
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Achso dann wird also beim nächsten Angriff auf Zivilisten der Entschuldigungsgrund genannt...
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23.05.2012 11:12 Uhr von ChaosKatze
 
+10 | -0
 
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da sitzt der feind in den eigenen reihen ;)
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23.05.2012 11:20 Uhr von ROBKAYE
 
+39 | -1
 
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*lach* sollen sie nur weiter Produktion und Jobs aus dem eigenen Land nach China verlagern...

Ich seh es bereits kommen... sollte es mal zu einem Konflikt zwischen den USA und China kommen, drücken die Chinesen ein kleines Knöpfchen und die ganzen Embedded Systeme und Chips "Made in China" geben den Geist auf oder die eigenen Raketen fliegen den Amis um die Ohren *schmeissweg*

...geiz ist geil :-)

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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23.05.2012 11:32 Uhr von Danielsun87
 
+4 | -3
 
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naja nicht ganz: für die chenisen, war es der trumpf überhaupt...für die westlichen mächte war es echt mist...
aber man kam ja um eventuell zu überzeugen mit seinem system...nun ja, ist halt nichts draus geworden..

also beim feind wichtige und nötige teile zu kaufen, wo man meist selber nicht weiß ob es taugt..ist echt bedänklich, aber die haben ja genügend menschen, die auch weg müssen, somit zwei fliegen mit einem schlag..
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23.05.2012 12:07 Uhr von architeutes
 
+1 | -3
 
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Zumindest werden sich auch andere Nationen den Kauf chinesischer Gammelware zwei
mal überlegen.
- Made in China- ich finde das ziemlich dumm von den
Chinesen solche Werbung zu machen.
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23.05.2012 12:16 Uhr von moloche
 
+4 | -0
 
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egal: Gefäscht heisst ja nicht das die Ware nichts taugt.
Der größere Skandal ist ja wohl eher der, das die neuen Flugzeuge der Amis , F-35 und F-22, nichts taugen und im Bereich Anschaffungskosten/Wartungskosten/Lebensdauer und Leistungsdaten absolut hinter den Erwartungen hinterherhinken.
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23.05.2012 12:18 Uhr von Phyra
 
+2 | -0
 
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"Der amerikanische Rechnungshof hatte zu Testzwecken über eine Scheinfirma bei insgesamt 13 chinesischen Firmen 16 elektronische Bauteile für verschiedene Waffensysteme eingekauft. Das Ergebnis: Alle 16 waren gefälscht."

also ganz ehrlich, ob da nun lockhead draufsteht oder lokhead, es kommt doch eh alles aus dem gleichen werk (mal von der endfertigung abgesehen)
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23.05.2012 14:27 Uhr von xyr0x
 
+7 | -0
 
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Ich denke nicht das "Made in China" ein Mangelmerkmal ist.
Wer hat nicht irgend etwas Zuhause wo "Made in China" drauf steht.
Iphone und Co, Fernseher, Küchengeräte.... Selbst bei Produkten auf denen "Made in Germany" drauf steht steckt China drinnen. Nur weil alles in DE an letzter Stelle verpackt wurde darf auch "Made in Germany" drauf stehen.

Ich kann mit gutem gewissen behaupten, das jede gefälschte Adidas-Hose aus der Tschechei mehr Qualität hat als die Adidas-Hose hier aus dem Lagerverkauf bei Adidas direkt. Ich importiere so ziemlich viel aus anderen Ländern.
Schrott ist nur wenn z.B. ein deutscher Baumarkt in China 200.000 Bohrmaschinen bestellt und möchte nur 4,80 pro Stück bezahlen, damit sie die auch für 20 Euro weiterverkaufen können. Da gibt sich der Chinese auch keine Mühe und baut das ding einfach so das sich der Bohrkopf dreht :-). Bosch produziert auch in China, aber vielleicht zu 25,00 Euro das Stück. Der Kostet dann halt 100 Euro im EInkauf und es steht Made in Germany darauf, weil die Bohrmaschinen ja in Deutschland von Zeitarbeitern verpackt werden.

Nicht mehr und nicht weniger. Es kommt nicht darauf an wer produziert, es kommt darauf an was der Abnehmer\Auftraggeber bereit ist zu bezahlen. Die USA sucht Elektrobauteile in China. Das Original kostet z.B. 5000 Euro, billiger kann es der Lieferrant nicht verkaufen. Die USA will aber nur 3000 bezahlen. Also kommt der Lieferrant und besorgt das gleiche Teil günstiger Produziert und verkauft es für 3000 :-).

In China legt keiner Wert darauf das da Iphone auf dem Handy steht. Es geht um die Funktionen. Und wenn ein gefälschtes Handy billiger zu haben ist aber auch Iphone drauf steht machen die sich nicht direkt in die Hose. Funktionieren muss es.

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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23.05.2012 16:11 Uhr von Akaste
 
+4 | -0
 
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Die größte Gefahr für das Leben eines Soldaten ist und bleibt doch immernoch die eigene Regierung.

Gerade dann, wenn es sich dabei um die VS von A handelt.

[ nachträglich editiert von Akaste ]
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23.05.2012 16:14 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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architeutis, die chinesischen Plagiate sind wohl eher deswegen nicht entdeckt worden, weil sie gut gemacht sind- ich würde nicht vermuten, daß es sich um "Gammelware" handelt.
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23.05.2012 16:18 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -1
 
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Lol: Dann gibts ja bald Weltfrieden, wenn die Waffen alle kaputt sind ^^ Mit Steinen traut sich sicher keiner mehr in einen Krieg zu ziehen :)

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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23.05.2012 16:19 Uhr von ElChefo
 
+2 | -3
 
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...im allgemeinen werden Kriege immer mit dem Equipment vom billigsten Anbieter gekämpft. Schlimm genug, wo man eigentlich davon ausgehen möchte, das ein Staat seinen Soldaten den besten verfügbaren Schutz bieten sollte.
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23.05.2012 20:17 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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@ElChefo: "Schlimm genug, wo man eigentlich davon ausgehen möchte, das ein Staat seinen Soldaten den besten verfügbaren Schutz bieten sollte. "

leider vollkommen falsch, der größte teil des budget duerfte wohl in die waffenforschung und produktion und nicht in den personenschutz gesteckt werden.

Es gibt auch schon sehr gute vollkörper-schutzanzuege, die aber normalerweise nicht genutzt werden, weil sie den staaten einfach zu teuer fuer die normalen soldaten sind.

[ nachträglich editiert von Phyra ]
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23.05.2012 21:34 Uhr von ElChefo
 
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Phyra: Wie eingangs gesagt, Kriege werden mit dem Material des billigsten Anbieters ausgefochten. Immer.

...ich war lang genug in der militärischen Logistik, da sieht man sowas tagein tagaus.

Inklusive Soldaten, die sich privat etwa DragonScale kaufen, weil es einfach besser als die dienstlichen Klasse-4-Westen sind.

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