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Forscher schlagen Alarm: Seegraswiesen werden durch Klimawandel aussterben

Wissenschaftler schlagen jetzt Alarm. Der Klimawandel bedroht die Seegraswiesen im Mittelmeer. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass diese schon im Jahr 2050 ausgestorben sein könnten.

Weiter erklären sie, das sich die Todesrate des Neptungrases verdreifachen würde, sollte die Wassertemperatur nur um drei Grad ansteigen. Rund 50.000 Quadratkilometer groß ist die vom Neptungras Posidonia oceanica bewachsene Fläche.

Das Seegras ist zudem Lebensgrundlage für viele Lebewesen, auch schützt es die Küste vor Erosion. Ein einzelner Schössling kann bis zu 50 Jahre alt werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Alarm, Klimawandel, Mittelmeer, Seegras
Quelle: scinexx.de

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22.05.2012 16:19 Uhr von symphony84
 
+3 | -1
 
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@bertl058 und Zeus: Dem ist nichts hinzuzufügen. Wie mal reine Propaganda.
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22.05.2012 16:44 Uhr von gugge01
 
+4 | -1
 
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Das ist interesand! Ich kann mich erinneren das vor ca. 15 Jahren das Neptungras als die "grüne Pest" des Mittelmeers bezeichent wurde.
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22.05.2012 22:52 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Zeus35: "Dass der ungeheure Eintrag von Schadstoffen 100x schlimmer ist, unwichtig, das Einschleppen fremder und schädlicher Arten durch den Schiffsverkehr über den Suez-Kanal, UNWICHTIG, die totale Überfischung des Mittelmeeres und die dadurch begünstigte Verbreitung von Algenteppichen, EBENFALLS UNWICHTIG."
Hast du die Studie gelesen?
Woher weißt du, dass Verschmutzung 100x schlimmer ist?

http://www.nature.com/...
"Accordingly, Posidonia meadows are highly vulnerable to even small increases in mortality rate, which lead to rapid vegetation loss, as observed throughout the Mediterranean owing to excess nutrient and organic inputs and mechanical impacts11, 12."
"P. oceanica meadows are already declining in the Balearic Islands owing to local disturbances (for example, water and sediment deterioration and physical anthropogenic disturbances), resulting in a mortality rate of 0.07?yr?1 in the region before year 2000, when SSTmax did not exceed 25.7?°C and no evidence of warming-driven-mortality was available13. At this rage, P. oceanica would reach 10% of the present density by year 2093±12 (Fig. 2a, Table 1). Hence, warming compounds with local disturbances may advance by 44 years the functional loss of P. oceanica meadows. "
"The benefits of adopting mitigation measures of coastal deterioration in increasing the resistance of P. oceanica to warming were examined by comparing P. oceanica density under two further scenarios: complete mitigation of local disturbances effective since year 2010 with further seagrass mortality due exclusively to warming; and complete mitigation of local coastal deterioration effective after year 2030 and subsequent seagrass mortality due exclusively to warming."
"If local anthropogenic pressures were completely removed in year 2010, P. oceanica?meadows are expected to lose their functionality (that is, reach 10% of the present density) owing to warming by year 2061±13 (Fig. 2b, Table 1)."

Etc. etc.

Aber Hauptsache alle Wissenschaftler sind supi-supi-dumm!
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23.05.2012 07:00 Uhr von Apophis_83
 
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@ gugge01: Du verwechselst da glaub was, bei der "grünen Pest" handelt es sich um eine im Mittelmeer eingeschleppte Alge ,die sich mangels Fress feinden rasant vermehrt und Pflanzen wie dem Neptungrass den Lebensraum nimmt.

http://www.ksta.de/...

Das Neptungrass selbst ist sehr empfindlich und vermehrt sich nur sehr langsam.

Vermehrung
Posidonia oceanica (Neptungrass)blüht nur sehr selten. Üblicherweise wird nur eine Blüte pro 10 m² pro Jahr (weniger als 3 % der neu gebildeten Sprosse) entwickelt. In wärmeren Jahren können sich jedoch vermehrt Blüten bilden (mehr als 10 % der neu gebildeten Sprosse). Jungpflanzen, die aus Samen hervorgegangen sind, finden sich nur selten. Posidonia oceanica vermehrt sich vor allem vegetativ über Verzweigungen des Rhizoms

Schäden
Zum einen wird das Seegras durch die zunehmende Klimaveränderung und Erwärmung der Meere stark geschädigt. Zum anderen wird Posidonia oceanica durch ankernde Schiffe aus dem Meeresboden herausgerissen und vernichtet.
Die Pflanzen bedürfen sauerstoffhaltigen Wassers ohne große Salzgehalts- (33 bis 40 ppt) oder Temperaturschwankungen. Bei Wassertemperaturen oberhalb von 20 bis 22 °C sterben die Pflanzen ab, bei Temperaturen unter 10 °C ebenfalls.

http://de.wikipedia.org/...
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23.05.2012 21:28 Uhr von Again
 
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Zeus35: Du verstehst den entscheidenden Punkt nicht: Keiner hat Verschmutzungen ignoriert oder gemeint, dass sie unwichtig sind.

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