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Spanien: Mittelalterliche Schädel mit Hinweisen auf Trepanationen gefunden

Archäologen haben in der Nähe von Soria, in Spanien, zwei Schädel ausgegraben, die aus dem Mittelalter stammen.

Sie stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert und weisen eindeutige Spuren von Operationen auf. Einer der Schädel gehörte einem 50 bis 55 Jahre altem Mann, dem ein Loch in den Schädel gebohrt wurde. Er überlebte die Operation nicht. Der andere gehörte einer 45 bis 50 Jahre alten Frau.

Statt zu bohren wurde hier ein Loch in den Schädel geschabt. Da an den Knochen zu erkennen ist, dass eine Heilung einsetzte, überlebte sie die Operation wohl noch eine Weile. Seit der Jungsteinzeit sind Trepanationen (Schädeldurchstoßungen) bekannt, aber es gibt wenige Beispiele aus dem Mittelalter.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Spanien, Operation, Schädel, Mittelalter
Quelle: www.spiegel.de

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