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Hauptstadtflughafen von Berlin verursacht bislang ungeahnte Kostenexplosion

Beim neuen Berliner Hauptstadtflughafen wird es nach neuesten Erkenntnissen wohl zu einer Kostenexplosion kommen. Die veranschlagten und verfügbaren Mittel reichen wohl lange nicht aus, um die gesamten Kosten zu decken.

Bereits jetzt sind alle Geldmittel ausgegeben oder verplant. Es stehen jedoch noch zahlreiche Nachforderungen von Baufirmen oder Schadensersatzforderungen wegen der immer wieder verschobenen Eröffnung ins Haus.

Für die gesamten Kosten wurden 2,4 Milliarden Euro veranschlagt. Nach momentanem Kenntnisstand belaufen sich die Kosten jedoch bereits auf 2,995 Milliarden Euro.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Flughafen, Schadensersatz, Kostenerhöhung
Quelle: www.rp-online.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 22:55 Uhr von Katzee
 
+5 | -2
 
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Hat es: schon einmal jemand erlebt, dass ein öffentliches Bauprojekt im Kostenrahmen geblieben ist? Wieso werden bei der Auftragsvergabe nicht Konventionalstrafen bei Nichteinhaltung der Vertragsbedingungen vereinbahrt? Vielleicht könnte man damit dieser ständig Abzockmentalität der Unternehmen entgegen wirken und dem Steuerzahler eine Menge Geld sparen.
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21.05.2012 23:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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@Katzee schonmal ein Projekt geplant oder selber für Kunden Angebote erstellt?
Erstens wird der Auftrag absichtlich so (falsch) ausgeschrieben, dass die geplanten Kosten zunächst niedrig sind. So erhält man die Genehmigung von oben. Jeder weiss aber, dass das teuer wird.
Auch passiert oft folgendes: Der Auftragnehmer merkt genau, dass die geplante Anlage niemals so läuft wie sie der Kunde bestellt - weil der Kunde einiges vergessen und übersehen hat. Das sagt man dem Kunden aber erst ganz am Schluss - denn man will ja den Auftrag. Im Prinzip wissen das aber alle, die dabei beteiligt sind. Die Fachleute rechnen das alles unter dem Tisch bereits mit ein.
Andere Gründe sind, dass dem Auftraggeber während des Baus Änderungen einfallen und dadurch das gesamte Konzept und die Zeitplanung umfällt.
Im Prinzip wissen alle Bescheid - nur der mündige Bürger wird anfangs mit falschen Zahlen beliefert.

Du hast es bestimmt auch schon erlebt, dass deine Firma Termine zusagt, nur dass sie an den Auftrag kommt, ihn dann aber fantasievoll verzögert und Zusätze anbietet.
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22.05.2012 02:42 Uhr von harzut
 
+3 | -0
 
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Einfach nur peinlich: Berliner Flughafen, Tiefseehafen, Elbphillharmonie. Jede privatwirtschaftliche Firma würde dadurch bankrott gehen. Aber der Steuerzahler kann es sich ja leisten. Wenn das Geld mal wieder knapp wird sparen wir halt im Bildungssektor.
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22.05.2012 08:31 Uhr von aktiencrack2009
 
+0 | -0
 
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HAHA: Das geschieht uns allen zu Recht ,hoffentlich kostet Stuttgart 21 das dreifache .
Das Finanzielle Ende ist nah....

[ nachträglich editiert von aktiencrack2009 ]
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22.05.2012 12:04 Uhr von Katzee
 
+2 | -0
 
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@ ThomasHambrecht: Ich habe in der Firma, in der ich gearbeitet habe, die Erfahrung gemacht, dass die Angebote für öffentliche Ausschreibungen gerne mit falschen Angaben eingereicht werden, um den Auftrag zu erhalten und dann im Endeffekt größer abzukassieren als bei einem privaten Auftrag. Dies Verhalten ist kriminell und trotzdem wird es von den Unternehmen als "normal" angesehen - anscheinend siehst auch Du das so. Allerdings sind es die Steuerzahler, die diese kriminellen Machenschaften begleichen dürfen. Es wird Zeit, dass sich bei diesem "normalen Verfahren" etwas ändert und sich die Unternehmer auch bei öffentlichen Ausschreibungen an die Angaben ihrer Angebote halten müssen. Das könnte durch die Festlegung von Konventionalstrafen erreicht werden.

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