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Griechenland: Scheitert die Wiedereinführung der Drachme an fehlenden Geldpressen?

Schon lange wurde darüber diskutiert, doch nun wird es immer wahrscheinlicher. Die Rede ist vom Austritt Griechenlands aus der EU und der Wiedereinführung der Drachme. Doch hier lauern laut einem Experten einige Gefahren.

So kann es passieren, dass die griechische Regierung statt neuer Banknoten erst einmal Coupons ausgeben muss. Denn Griechenland selbst besitzt nur eine einzige Geldpresse und diese steht in einem Museum.

Weiteres Problem bei der Wiedereinführung der alten Währung ist der wahrscheinliche Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft. Dies wiederum könnte zur Folge haben, dass der Staat Löhne und Gehälter, aber auch seine Rechnungen, nicht mehr bezahlen könnte.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, EU, Griechenland, Wiedereinführung, Drachme
Quelle: derstandard.at
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 17:36 Uhr von evildeeds
 
+5 | -1
 
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wenn man das verfolgt hat und gut zugehört hat war das doch abzusehen.
die griechen werden aber wohl erst erlöst wenn man unter dem namen "Rettungspakete" genug kapital in die Banken gepumpt hat.
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21.05.2012 17:54 Uhr von ZzaiH
 
+25 | -1
 
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lächerlich: als ob die noch nie geld gedruckt haben...

was kommt als nächstes:
griechenland tritt nicht aus, damit keine bäume fürs notenpapier gefällt werden müssen?
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21.05.2012 18:17 Uhr von Multiversal
 
+3 | -1
 
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Drachme ist besser: dann wird der Urlaub dort billiger und Touristen kommen wieder mehr mit Geld.
Außerdem können die Greichen ihre Schulden später auch mit Drachme bezahlen!
@Belgrarath
Die DM gehört uns
Nix da,die geben wir nicht her...

[ nachträglich editiert von Multiversal ]
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21.05.2012 18:29 Uhr von Sir_Waynealot
 
+1 | -3
 
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@Minipet: neeee, hasse mal ne mark hört sich besser an als hasse mal nen taler.

:P
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21.05.2012 18:39 Uhr von cm.sid
 
+3 | -1
 
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wo steht in dem artikel das sie aus der "EU" austreten wollen?
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21.05.2012 19:12 Uhr von Katerle
 
+1 | -1
 
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in griechenland werden wohl noch nen paar geldpressen aufzutreiben sein
ansonsten borgt man sich welche bei den fälschern
:)
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21.05.2012 19:44 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Welche Wiedereinführung der Drachme? Was phantasiert der Autor da zusammen?
Griechenland hat aktuell nicht einmal eine handlungsfähige Regierung...
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21.05.2012 19:50 Uhr von sicness66
 
+1 | -1
 
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Hauptsache wieder Griechenland-Bashing: "Denn Griechenland selbst besitzt nur eine einzige Geldpresse und diese steht in einem Museum."

Aha und wieviele besitzt Deutschland ? Richtig, keine. Deutschland und die EU sind genauso abgängig von privaten Druckereien, wie Griechenland auch. Hauptsache man kann sich wieder schön das Maul über Griechenland zerreissen.
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21.05.2012 20:26 Uhr von :raven:
 
+2 | -1
 
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Der Euro ist weniger eine: Gemeinschaftswährung, als uns immer wieder weis gemacht wird. Alle Euro-Scheine haben Länderkennnungen drauf, gleiches gilt für Münzen.

Griechenland bräuchte nur zu erklären, dass von einer Sekunde zur nächsten nur noch Y-Euro-Scheine gültig sind...zack... Austritt fertig!
Für eine Übergangszeit reichen diese "Nicht-Drachme-Scheine" völlig aus, um den normalen Wirtschaftsbetrieb halbwegs aufrecht zu erhalten.
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21.05.2012 20:39 Uhr von Floetistin
 
+0 | -2
 
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raven: Da sich das Geld inzwischen stark vermischt hat (ich entdecke inzwischen fast schon mehr Österreicher und Franzosen im Geldbeutel als Deutsche), ist diese Argumentation hinfällig.

Eine bestimmte Anzahl an Euro-scheinen mit "Y" zu markieren könnte schon eher funktionieren. Aber wie macht man diese fälschungssicher? Da könnte ja jeder daherkommen und sein Geld mit "Y" kennzeichnen.

Und wie bringt man das markierte Geld in Umlauf?

Nene, wenn die eine Währungsumstellung vorhaben, wird das vorher geplant, neues Geld wird gedruckt / gepresst und dann wird es innerhalb von einigen Wochen umgetauscht, bzw. die Banken stellen um.
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22.05.2012 07:24 Uhr von :raven:
 
+2 | -0
 
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@Floetistin: Und warum sind dann überhaupt Länderkennungen auf den Scheinen, wenn man so eine Option nicht von Anfang an berücksichtigten wollte?
Einerseits um die Souveranität der einzelnen Staaten zu gewährleisten, andererseits muss eine Währung gewisse völkerrechtliche Bestimmungen erfüllen. Und ohne Länderkennung wären die heutigen Euro-Geldscheine nicht mehr wert als Monopolygeld.
Und ja, die Euro-Scheine haben sich länderübergreifend vermischt, der größte Teil dürfte aber wohl echtes Umlaufgeld sein, soll heissen, die meisten Scheine kommen spätestens nach Tagen durch eine Bank und können dann locker maschinell aussortiert werden. Der Aufwand wäre demnach vertretbar, zumindest für eine Übergangszeit.
Abgesehen davon dürften die meisten EU-Staaten ihre Reservewährung längst fertig haben, Hinweise darauf gibt es seit Jahren selbst in den "etablierten Medien"...einfach mal googeln.
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29.05.2012 13:34 Uhr von :raven:
 
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@Floetistin: Eine Woche später stehts bereits in der Boulevardpresse:
http://www.bild.de/...

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