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Gründung der Creative Commons Society: Ernsthafte Konkurrenz für die GEMA?

Die "Cultural Commons Collecting Society" (C3S) will unter Creative-Commons-Lizenzen eine neue Verwertungsgesellschaft für Musik sein, die der etablierten GEMA Konkurrenz machen könnte.

Mit der Neugründung soll Künstlern geholfen werden, die ihre Arbeit unter freien Lizenzen veröffentlichen wollen. Die GEMA weigert sich, mit diesen Musikern zusammenzuarbeiten.

"Bei der GEMA entscheiden nur die, die einen Mindest-Umsatz machen", so der Gründer Mike Michalke: "Wir wollen eine tatsächlich demokratische Gesellschaft schaffen".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Recht, Konkurrenz, GEMA, Gründung, Verwertungsgesellschaft
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 14:10 Uhr von marcofan
 
+10 | -1
 
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Das wird auch Zeit: Der etablierten Musikmafia, die nur noch mit Produkten schlechter Qualität sowie der Unterdrückung des Nachwuchses auffällt, hier mal ein Artikel, der etwas älter ist:
http://ddrschlager.de/...
(heutzutage ist es noch schlimmer, News dazu werden folgen), ist unbedingt ein vernünftig organisiertes Gegengewicht gegenüberzustellen.
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21.05.2012 18:12 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -10
 
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Zweifel und Denkfehler: -"Bei der GEMA entscheiden nur die, die einen Mindest-Umsatz machen", so der Gründer Mike Michalke: "Wir wollen eine tatsächlich demokratische Gesellschaft schaffen".-

So undemokratisch, wie es dargestellt wird, ist die GEMA gar nicht. Es ist halt vorgesehen, dass die Mitglieder, die den Löwenanteil an den eingenommen Tantiemen erwirtschaften auch ein entsprechendes Stimmrecht haben.
Ich persönlich würde nicht gerne Mitglied in einer VG sein wollen, wo Hobbyisten dominieren, sondern eben die Profis.

-Die GEMA weigert sich, mit diesen Musikern zusammenzuarbeiten.-
Warum sollte ein Verein - und die GEMA ist ein wirtschaftlicher Verein - mit Musikern zusammenarbeiten wollen, die ein völlig anderes Modell praktizieren wollen? Interessant wird die GEMA doch nur, wenn es um Tantiemen und Lizenzen für die öffentliche Aufführung von Musik geht. Da sammelt die GEMA dann für ihre Mitglieder das Geld ein bzw. für Urheber aus VGs mit denen sie einen Gegenseitigkeitsvertrag hat. Ein Gegenseitigkeitsvertrag mit einer VG im eigenen Land, die mehrheitlich für CC-Lizenzen
gegründet würde, würde einfach keinen Sinn machen.
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21.05.2012 18:24 Uhr von marcofan
 
+5 | -1
 
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@Hawkeye: Deine sogenannten Profis sind keine: Künstler, sondern Rechteinhaber, also Konzerne wie Sony usw. Also diktieren diese Großunternehmen, wer wann wieviel ausgeschüttet bekommt. Zudem hat die Gema eine Monopolstellung, da laut Urheberecht bestimmte Einnahmen, u.a. Leermedienvergütung, nur von Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden dürfen. Weiterhin muß die Gema laut Urheberrecht gerade wegen ihrem Monopol jeden Künstler aufnehmen, der das will. Es gibt im deutschen Urheberrecht leider keine Fair-Use Klausel, wie etwa in den USA, dadurch können Rechteinhaber, meist eben die großen Musikkonzerne, die Nutzung ihrer Musik verbieten lassen, worunter meist Newcomer und Amateurmusiker leiden, die viel Nachsingen bzw Coverversionen erstellen. In China wird http://german.cri.cn/... darüber diskutiert, gerade diese Sperre abzuschaffen und stattdessen gegen Vergütung jegliche Musiknutzung nach einer gewissen Exclusivfrist zu ermöglichen, das wäre ein sinnvoller Ansatz.
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21.05.2012 19:29 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -7
 
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@marcofan: Das ist doch Humbug, was du da schreibst. Du scheinst die Strukturen der GEMA nicht zu kennen. Sonst würdest du nicht Urheber und Verwerter in einen Topf schmeißen.
Die Leute mit den großen Auszahlungen sind die Urheber und Verleger, deren Werke am häufigsten aufgeführt, also am Erfolgreichsten sind.
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21.05.2012 20:39 Uhr von marcofan
 
+4 | -1
 
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@Hawkeye: Der Schwerpunkt liegt, wie Du selbst schreibst, bei den Verlegern, weil dort schlicht und einfach viele Musikrechte über z.B. Plattenlabels gebündelt sind. Außerdem sollte klar sein, daß eine überschaubare Anzahl an großen Rechteinhabern, also Verleger und Musikkonzerne sich wohl wesentlich besser koordinieren können, als die vielen Einzelkünstler, Orchester ez. Gema & AKM (das österreichische Gegenstück) kenne ich sehr wohl, auch die Variante, wie ich die Gema legal umgehen kann, indem ich selbiger die Abgabenzahlungen direkt an die Künster laut Gematarif nachweise. Diese Variante ist v.a. für Nachwuchskünstler interessant, gibt es doch die Kohle wesentlich schneller und in voller Höhe, ohne Eigenkostenabzug der Gema, deren Wert so bei 17% liegt.
Zum eigentlichen Thema: Die angestrebte Variante ist sehr interessant, bietet sie doch die freie Nutzung von Musik an, wobei die zu gründene Verwertungsgesellschaft bei kommerzieller Musiknutzung z.B. Radio - Airplay Gebühren vereinnahmt, die sie widerum an die Künstler ausschüttet, diese können widerum unter verschiedenen Lizenzmodellen wählen, also unbedingt mal die Quelle lesen für Interessierte.
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22.05.2012 07:46 Uhr von Bratwurst-dealer
 
+0 | -0
 
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Ich hoffe mal nur dass das dan nicht so mutiert wie die GEMA bei der ich das Gefühl habe das es nur noch darum geht möglichst viel Geld von möglichst vielen Bürgern ab zu schöpfen
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23.05.2012 00:24 Uhr von shadow#
 
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Die GEMA weigert sich mit diesen Musikern zusammenzuarbeiten.
Die GEMA kassiert aber trotzdem, wenn Musik dieser Künstler gespielt wird. Die sehen dann nur keinen Cent davon.

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