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Urheberrechtsverletzung ist für die Filmindustrie kein Diebstahl mehr

Für die Filmindustrie ist Filesharing von urheberrechtlich geschützten Werken kein Diebstahl mehr. Jedenfalls behauptete dies Chris Dodd, Geschäftsführer der Motion Picture Association of America (MPAA).

Für Chris Dodd sei es nicht der richtige Weg, wenn man Verletzungen des Urheberrechts als Diebstahl bezeichnet.

Das Problem müsse anders gelöst werden. Dazu müsse man mehr auf den Endverbraucher eingehen. Wie er dies erreichen will, ließ Chris Dodd allerdings offen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Schutz, Werk, Verbraucher, Urheberrechtsverletzung, Filmindustrie
Quelle: www.gulli.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 11:03 Uhr von Anima_Amissa
 
+32 | -44
 
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21.05.2012 11:29 Uhr von Anima_Amissa
 
+33 | -10
 
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@butzelmann: Es ist (auch) traurig, zu sehen, wie wenig Spass einige verstehen... Smile etwa übersehen?
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21.05.2012 11:33 Uhr von Jolly.Roger
 
+16 | -3
 
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@Butzelmann: "Der Begriff „Raubkopie” ist durch die Verwertungsindustrie eingeführt worden um die”illegale Kopie” mit einem Kapitalverbrechen zu assoziieren und die Kopierenden in die Ecke der Kapitalverbrecher zu stellen. "

Eben. Deswegen sehe ich den ironischen Kommentar von Anima_Amissa auch als richtig an. Es war NIE "nur" Diebstahl, es war immer schon "Raub"...

Wenn der gute Chris Dodd nun tatsächlich meinte, dass die Filmindustrie von ihrer Kopf-ab-Mentalität abweichen möchte und die Kunden mit Qualität und Mehrwert überzeugen möchte, dann ist das genau der Schritt, den viele schon seit Jahren fordern.
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21.05.2012 12:25 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -0
 
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Klar "Das Problem müsse anders gelöst werden. Dazu müsse man mehr auf den Endverbraucher eingehen. Wie er dies erreichen will, ließ Chris Dodd allerdings offen. "

Wie das aussehen wird ist wohl jedem klar.
Dem "Endverbraucher" einen Brief vom Anwalt in den Briefkasten senden in dem eine Zahlung in Höhe von xxx tausend Euro verlangt wird.
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21.05.2012 12:36 Uhr von Anima_Amissa
 
+7 | -1
 
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@butzelmann: Halb so wild. Bist ja scheinbar nicht der einzige, der den Smile übersehen hat :)
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21.05.2012 13:03 Uhr von General_Strike
 
+6 | -0
 
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ich hätte da eine Idee: Wenn man diese FBI-Piracy-Warnung nicht nur 20 Sekunden sondern 10 Minuten einblendet, ohne dass man vorspulen kann, sollte auch dem Allerletzten klar werden, dass man den Film nicht kopieren darf. Das dürfte sich sehr positiv auf den Verkauf der geschützten Filme und den Umsatz der Stromversorger auswirken.

http://www.golem.de/...
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21.05.2012 13:58 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -0
 
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jetzt wo: die ganzen gesetze stehen, möchte man sich wieder mit weisser unschulds weste präsentieren ^^
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21.05.2012 14:43 Uhr von stoske
 
+1 | -0
 
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Beissreflexe: Es geht hier nicht darum, was es ist oder wie man es richtig bezeichnet, sondern alleine darum dass die Filmindustrie offenbar anfängt es anders zu betrachten. Das ist in jedem Fall schonmal ein Schritt in die richtige Richtung und ein positives Zeichen für alle Beteiligten. Dass Einige hier darauf mit einem blinden Beissreflex antworten zeigt dagegen nur deren Unfähigkeit zur Diskussion.
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21.05.2012 14:49 Uhr von Bruno2.0
 
+6 | -1
 
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Eine: Kopie ist eine Kopie auch wenn illegal entsteht dadurch niemanden ein REALER und Nachweisbarer Schaden anders als wenn man in den Laden geht und die CD/DVD/Bluray Klaut da entsteht ein Schaden da Reale Güter die mit Kosten verbunden sind entwendet wurden..
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21.05.2012 15:43 Uhr von Floppy77
 
+7 | -0
 
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Ja klar, der Endverbraucher darf sich dann: vor Filmbeginn stundenlange Belehrungen durchlesen und Filme über "Raubkopierer" über sich ergehen lassen, während der wahre Täter seinen Film ohne solche Maßnahmen genießt.

Der ehrliche Käufer ist doch immer der Dumme...
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21.05.2012 17:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
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Ich denke das Wort "Raubkopie" hat auch einen anderen Ursprung:
Wenn man mal selbst Software programmiert hat, stellt man fest, dass nur wenige die Software kaufen, vielleicht 50 Kunden im Monat. Wenn man dann aber merkt, dass 500 Leute diese im Monat runterladen und verwenden, ist dies gefühlt so, als ob man selbst bestohlen wurde. Man fühlte sich "umgangssprachlich" beraubt. Ganze Ingenieurbüros haben mit geknacktem AutoCad gearbeitet.

Der Begriff Raubkopie enstand doch schon 1995, als das Internet und Festplatten noch viel zu schwach waren, um Filme zu laden. Damals wurden Software und Musik-CDs als echte physikalische "Raubkopien" - sprich als harte gebrannte DVDs über dubiose Wege im Internet verkauft.
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21.05.2012 22:36 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+3 | -0
 
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@ThomasHambrecht: Woher kommt deine annahme das alle 500 die eine Software runterladen diese auch nutzen ?

Zu Autocad, da weiß ich noch, da gab es sogar Händler die Hardware Dongle verkauft haben, in ihrem normalen Katalog und völlig Legal, diese haben vom "Raub"kopieren dann natürlich Profitiert.

Und ein gemeiner Diebstahl wird erst in verbindung mit Körperverletzung zum Raub.

Beim Kopieren kann man unmöglich von Diebstahl sprechen da nichts mitgenommen wird, wie bei einer bspw. Kunstfälschung.

Nach der definition wäre eine umgangsprachliche Raubkopie eher eine fälschung und müsste nach diesem Strafmaß bestraft werden.

[ nachträglich editiert von Child_of_Sun_24 ]
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22.05.2012 01:02 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -11
 
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22.05.2012 07:51 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+2 | -2
 
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Worum geht es eigentlich? Software, Filme, Musik, alles ist für die breite Masse gemacht und muss auch allen zugänglich angeboten werden, das ist der Plan.
Das ist der Sinn im Unsinn.
Warum kommen die Filme im Fernsehen und werden der Masse angeboten?
Eben, weil sie ausdrücklich dafür gemacht wurden.
Die Regisseure wollen allen Zeigen was sie für tolle Filme gemacht haben.
Die Masse entscheidet darüber ob der Film gut ist oder nicht (Quoten).
Das kann man nur damit erreichen, wenn er der Masse kostenlos angeboten wird.
Die Regisseure werden später dann Prämiert mit Filmpreise.
Das ist immer so.
Nur weil einige meinen ein Geschäft daraus machen zu wollen und diese Leute verdientes Geld einsetzen um Gerichtlich ihren Anspruch legalisieren zu können, heisst das noch lange nicht das Filesharing verboten ist.
Filesharing ist sogar willkommen für die Verbreitung der Werke.
Die wahren Verbrecher sind die, die daraus Geld schlagen wollen.

Was ist mit eueren YouTube Videos?
Genau das gleiche, ihr wollt, das möglichst viele diese (eure) tollen Videos anschauen. Genau das macht euch Glücklich.

Und was glaubt ihr, wie Regisseure immer wieder glücklich sind, wenn sie einen neuen Film vorstellen können.
Das ganze Gelabere mit Finanzierung der Filme ist Quatsch.
Da sagen doch welche (Verbrecher siehe oben), wenn ihr nicht mehr ins Kino geht, werden auch keine guten Filme mehr hergestellt.
Ich sage euch, wenn ein Film gut ist, gehen die Leute auch ins Kino um ihn noch einmal voll genießen zu können.
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22.05.2012 10:41 Uhr von DarkBluesky
 
+1 | -0
 
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solange: die Industrie dem Zahlenden Kunden,Werbung und dann noch eine Kopierwarnung unterjubelt, so das es 10 Minuten bis zum Film dauert, wird sich nichts ändern. Ich kaufe den Film, und erwarte nun diesen Film sofort und ohne irgendeine Warnung sehen zu können. Sonst kann ich auch warten bis der ins Fersehen kommt da ist diese Einschränkung nicht.
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22.05.2012 14:24 Uhr von Dr.Eck