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Wirtschaftsforschung: Benzinpreis ist nicht zu hoch - Eingreifen der Politik unnötig

Der von Wirtschaftsminister Philipp Rösler initiierte Eingriff in die Benzinpreispolitik der Tankstellen sei unnötig. Das sagt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

Einerseits, weil die Möglichkeiten der Politik nicht umfangreich genug seien, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Zum Anderen, weil der Benzinpreis bisher keinen negativen Einfluss auf die deutsche Wirtschaftsleistung ausüben würde, so die Argumentation der Forscher vom RWI.

Sie sehen sogar Vorteile durch die hohen Preise: Es wird stärker in Innovationen investiert. So bestehe die Möglichkeit, dass die Abhängigkeit vom Öl Vergangenheit wird.


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Öl, Benzinpreis, Innovation, Eingreifen, Wirtschaftsexperte
Quelle: www.pt-magazin.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 10:56 Uhr von Anima_Amissa
 
+37 | -0
 
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"Zum Anderen, weil der Benzinpreis bisher keinen negativen Einfluss auf die deutsche Wirtschaftsleistung ausüben würde,..."
Ach so, dann kann man den Preis so lange hochtreiben bis die ersten negativen Einflüsse eintreffen? Ich glaube, dann ist es zu spät...
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21.05.2012 11:03 Uhr von Sir_Waynealot
 
+23 | -3
 
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Der Benzinpreis ist auch nicht wirklich hoch aber dafür die Steuern die da drauf gezahlt werden müssen.
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21.05.2012 11:31 Uhr von zhnujm
 
+14 | -0
 
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Man könnte ja mal echte Transparenz in den Markt bringen, indem man die jetzt anfallenden Daten übersichtlich im Internet veröffentlichen würde, aber das wäre wohl selbst für Rösler zu viel Wettbewerb.
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21.05.2012 11:33 Uhr von SN_Spitfire
 
+11 | -1
 
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Wenn ich das: schon lese... "BISHER"
Muss denn immer erst etwas passieren, bevor man dagegen vorgeht?
Bei der Kampfhunddiskussion musste auch erst ein Kind sterben, bevor man etwas dagegen getan hat.
Mannomann...
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21.05.2012 11:53 Uhr von thatstheway
 
+4 | -0
 
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Irgendwie lustig, der Staat wird bestimmt nicht eine seiner goldenen Kühe opfern,
eher noch eine Schippe drauflegen.
Und das wird bald geschehen, da Angie und Konsorten dieses Geld wieder zum Fenster rauswerfen müssen.
In die Fässer ohne Boden innerhalb der EU.
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21.05.2012 12:14 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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Steuern hin oder her die sind aber nicht dafuer verantwortlich, dass die Preise Achterbahn fahren....hab letzte Woche Diesel in Deutschland fuer 1.35€ getankt...wow, nicht schlecht der Preis, lag gut 3-4ct unter dem in den Niederlanden....haeh?
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21.05.2012 12:15 Uhr von Draco Nobilis
 
+6 | -0
 
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differenzieren wer die Preise treibt: Ja genau der Staat hat Schuld.
Ist ja klar, der Staat hat ja in den letzten Jahren die Steuern auf Benzin erhöht... oh WAIT!

Der Staat toleriert maximal hohe Preise, fördert sie aber nicht.
Die Preise steigern damit Ölkonzerne weiterhin 10MRD $ im jahr zusätzlich an + machen als im vergangenen Jahr.

Also nochmal:
Steuern sind fix und errechnen sich am Grundpreis, dieser ist variabel. Und wer legt den Grundpreis fest?
Spekulanten und Ölkonzerne mit Fördermengen etc.

Alles auf Politik abschieben wenn es die Wirtschaft ist die Mist baut, denkt bitte mal immer erst nach bevor ihr auf Staat schimpft. Sonst erkennt ihr die Ursache nicht richtig. Der Staat kann nichts machen. Was sollen sie tun? Zerschlagen? Geht nicht. Steuern senken? MUHAHAHA wieder nicht nachgedacht. Sich empören? Hilft sicher^^ Preisabsprachen finden? Ja genau, die existieren. Aber wie will die Regierung den Druck machen? Existiert hierzu etwas das man nachweisen kann? Nein. Es ist nicht nachweisbar.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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21.05.2012 12:37 Uhr von thatstheway
 
+3 | -4
 
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@ Draco Nobilis: es ist auch nicht nachweisbar,
wer die BRD wirklich regiert.

Nur eins ist sicher, das Volk nicht.

[ nachträglich editiert von thatstheway ]
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21.05.2012 12:54 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -0
 
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Nachweisbarkeit: Ja man verhakelt sich da in juristische Blödeleien.
Es fehlt der politische Wille etwas zu ändern. Das ist so ziemlich das einzige was ich bei dem Thema "Benzinpreis-Regierung".der Regierung vorwerfen kann. Kriminell wäre es wenn die Steuern auf Benzin gesenkt werden. Dann würden die Ölfirmen das direkt wieder abschöpfen. Dann würde ich dem Staat volle Schuld geben. Auch wenn derartige Firmen anfangen bei Gesetzen mitzugestalten(siehe Stromlobby, da ist es wirklich extrem krass) wäre die Reaktion wohl eine andere^^

@thatstheway
Inzwischen sollte so ziemlich jeder in DE begriffen haben wer oder besser gesagt "was" uns wirklich regiert^^
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21.05.2012 13:14 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -0
 
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Es ist doch sooo einfach: die Problematik ist doch ganz einfach, daß der Verbraucher effektiv die Preise nicht vergleichen kann. Es ist nicht zumutbar bzw. sinnvoll, mehrere Tankstellen anzufahren, um dann zu der Günstigsten zu fahren, um dann festzustellen, daß sie in der Zwischenzeit die Preise erhöht hat.

Stellt Euch mal vor, die Preise für Milch, Butter und Gemüse ändern sich auch mehrfach am Tag, da könnte man ja auch nicht mehr vergleichen.

Insofern bin ich dafür, daß die Konzerne nur 1 Mal zu einem festen Zeitpunkt pro Tag die Preise festsetzen und im Internet veröffentlichen. Dann kann der Verbraucher auch vernünftig vergleichen und der Konzern kann nich so leicht "pokern".

Ich fahre auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag an 4 Tankstellen vorbei. Auf dem Hinweg könnte ich sehen, wo es am günstigsten ist und auf dem Rückweg dort tanken. Jetzt ist es eine reine Glückssache und die Preise variiehren um bis zu 10 cent..

Das Schöne an dieser Lösung ist, daß der Aufwand (Kosten) für die Konzerne minimal wäre und nicht so ein riesieges "Papiermonster" wie jetzt geplant.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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21.05.2012 13:23 Uhr von SpEeDy235
 
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Sollen wir uns jetzt alle ein Elektroauto kaufen, nur weil der Benzinpreis immer nur eine Richtung kennt, nämlich nach oben? Ist das die Innovation? Wenn ich 90 % für ein Elektoauto bekomme, dann überlege ich es mir ob ich mir so eine Innovation leisten kann. Aber der Otto-Normal-Verbraucher kann sich eben kein Auto leisten was sparsam ist.
Wenn der Preis dauerhaft über 1,70 € steigt, werde ich auch nicht mehr tanken. Das werden dann viele andere auch machen und so geht die Wirtschaft nach unten. Das ist doch genau das was ihr damit sagen wollt, perfekte Innovation...
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21.05.2012 13:32 Uhr von Klecks13
 
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@ Butzelmann: "Fast zwei Drittel des Benzinpreises machen Steuern aus."

Energiesteuer (seit 2007 unverändert):
Benzin 65,45 ct/l
Diesel 47,04 ct/l
http://de.wikipedia.org/...

Fast zwei Drittel, ja?

Im Europäischen Vergleich ist D gerade mal Mittelfeld, was die Spritsteuern betrifft.
Die einzige Variable ist die MwSt. Die wird aber 1. auf alle Verbrauchsgüter erhoben und ist 2. nicht für die hohen Benzinpreise verantwortlich sondern profitiert davon nur.

Informier dich mal über Rohstoffspekulationen, dann weißt du, wer und was WIRKLICH für die hohen Preise verantwortlich ist!
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21.05.2012 14:15 Uhr von sooma
 
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21.05.2012 12:35 Uhr von Chorkrin: "Diese RWI-Studie wurde ihnen präsentiert mit freundlicher finanzieller Unterstützung von Shell, Exxon und BP."

http://www.augsburger-allgemeine.de/... + http://www.welt.de/...
(Interessant bei letzerem Artikel die klickbare Strecke "Was deutsche Politiker fahren".)

[ nachträglich editiert von sooma ]
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21.05.2012 14:25 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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"inerseits, weil die Möglichkeiten der Politik nicht umfangreich genug seien, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen [...]"

Achso, weil die Verschmelzung von Politik und Wirtschaft keine politischen Entscheidungen zulässt. Alles klar.
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21.05.2012 14:36 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Klecks13: Du hast die Mehrwertsteuer vergessen! Du kannst ja nicht sagen, nur weil auf alle Verbrauchsgüter MwSt erhoben wird, verdient der Staat daran nichts.

Auf der Seite:
http://www.bundesfinanzministerium.de/...

gibt es einen "Sprit-Rechner", demnach zieht der Staat schon Mal 59,3 % als Steuern ein (das ist doch fast 1/3, oder?).

Die Mineralölwirtschaft erhält dementsprechend gerade Mal 40,7 %, das ist aber keinesfalls der Gewinn, denn erst Mal muß der Einkaufspreis und alle anderen Ausgaben gegengerechnet werden, da bleibt dann keine soooo riesige Marge übrig.

Klar sind sie Vorsteuerabzugsberechtigt und bekommen einen Teil zurück, gleichzeitig zahlen sie aber wiederum Gewerbesteuer und Einkommensteuer.
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21.05.2012 14:58 Uhr von Doit
 
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Ich lebe in Italien = 1L Benzin 1,90 €
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21.05.2012 15:26 Uhr von Klecks13
 
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@ Andreas-Kiel: "Du kannst ja nicht sagen, nur weil auf alle Verbrauchsgüter MwSt erhoben wird, verdient der Staat daran nichts."

Das habe ich ja auch nicht gesagt. Nur ist der Staat (in diesem Fall) eben nicht Preistreiber sondern "nur" Profiteur, und das auch nur bei der MwSt. Das trifft aber ebenso auf alle anderen Verbrauchsgüter zu.

"Die Mineralölwirtschaft erhält dementsprechend gerade Mal 40,7 %, das ist aber keinesfalls der Gewinn, denn erst Mal muß der Einkaufspreis und alle anderen Ausgaben gegengerechnet werden, da bleibt dann keine soooo riesige Marge übrig."

Direkt auf den Spritpreis bezogen stimmt das. Allerdings sind die Mineralölkonzerne direkt nach den Banken auch die größten Spekulanten auf dem Rohstoffmarkt. Damit sind sie nicht nur maßgeblich für die höheren Einkaufspreise mitverantwortlich, sie verdienen auch kräftig daran.

Was ich damit sagen wollte: Klar verdient der Staat mit, deshalb hält sich sein Interesse an transparenten Preisen auch in Grenzen. Aber erstens ist der Staatsanteil am Kuchen größtenteils fix und damit unabhängig vom Endpreis und zweitens ist er nicht wirklich verantwortlich für die permanent steigenden Preise. Da füllen sich schon andere die Taschen.
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21.05.2012 16:46 Uhr von Djerun
 
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nur so zum nachdenken: 2003 lag der steueranteil bei normalbenzin bei ca 80%
das einzige an steuern was seit dieser zeit gestiegen ist, ist die mehrwertsteuer, weil das die einzige steuer ist die prozentual (19%) erhoben wird, der rest sind fixe steuern

das gewinsel der konzerne ist schon peinlich, bp zum beispiel macht den größten gewinn mit der förderung und dem verkauf von rohöl, schiebt die hohen preise beim benzin aber auf die rohölpreise, na was sagt man wohl dazu ............

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