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Leipzig: Graffiti-Bild kommt unter Denkmalschutz

Jahrelang war das Graffiti-Bild einer Frau in der Leipziger Karl-Liebknecht-Straße unter Plakaten versteckt. Nun tauchte es wieder auf und wurde unter Denkmalschutz gestellt.

Das Bild wurde vor 20 Jahren von dem damals noch unbekannten französischen Graffiti-Künstler Blek le Rat angefertigt und war einer Sybille gewidmet, die er in Leipzig kennen lernte.

Heute ist das Bild viel Wert, denn Blek le Rat ist einer der weltweit bekanntesten Graffiti-Künstler geworden. Werke von ihm werden für ungefähr 50.000 Euro gehandelt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bild, Leipzig, Graffiti, Wand, Denkmalschutz
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 10:14 Uhr von Didatus
 
+17 | -3
 
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gehandelt? Wie werden die denn gehandelt? Wird da die Mauer ausgesägt? Oder wird die Mauer an Ort und Stelle verkauft? Was wenn ein anderer Sprayer daherkommt und was drüber sprüht?
Ich meine das durchaus ernst. Wie kann man mit Grafiitis handeln? Weiß da einer was?
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21.05.2012 10:38 Uhr von leerpe
 
+11 | -1
 
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@Didatus: Graffitis werden gehandelt, indem ein Auftraggeber zu dem jeweiligen Künstler geht und ihn beauftragt, auf zum Beispiel seiner Hauswand ein Bild zu sprühen. Der Handel findet da mehr zwischen diesen beiden Personengruppen statt. Weniger unter Kunstsammler, was ja auch verständlich ist. Also soll Blek le Rat ein Graffiti für dich anfertigen, kannst du schon einmal 50.000 Euronen bereithalten ;-)
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21.05.2012 14:49 Uhr von Akaste
 
+0 | -0
 
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@leerpe und der andere: schon klar leerpe, das ist nachvollziehbar, doch ich denke nicht dass didablabla das meinte.

ich erinnere mich an ein grafitty von bansky, bin mir grad nicht sicher welches genau, es könnte sogar das mit den küssenden bullen gewesen sein, naja jedenfalls wurde das nachträglich verteigert, bansky als quasianonymer (man kennt die realperson ja nicht) hat dahingehend keinen auftrag abgewickelt.

ich habe mir damals auch die frage gestellt ob das stück wand verkauft wurde.

Ich persönlich halte eigentum an grafittykunst im öffentlichen raum, also nicht abgeschottet von der aussenwelt auf eigenem grund und boden, für eine relativ risikoreiche beschaffung, auch da kann bansky herhalten, jenes hier http://www.spiegel.de/... das genannte grafitty wurde übermalt, von der stadtreinigung, natürlich ist die genannte gefahr "anderer sprayer malt einfach drüber" ebensohoch

wirkliche besitzansprüche innerhalb dieser kunstform sind meines erachtens sehr vage
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21.05.2012 15:10 Uhr von Pilot_Pirx
 
+0 | -1
 
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und ich dachte: Graffiti wären immer nur "Schmierereien"
/Ironie
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21.05.2012 19:28 Uhr von Schwertträger
 
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@Pilot_Pirx: Sind die meisten ja auch.
Die wenigen, die wirklich künstlerisch sind, werden dann auch meist stehen gelassen.

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