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USA: Universität beweist erstmals Unschuld eines Hingerichteten

Professor James Liebman und Mitarbeiter der Columbia University in New York haben nach sechs Jahren auf 436 Seiten nachgewiesen, dass der 1989 hingerichtete Carlos DeLuna nicht an der Ermordung der Verkäuferin Wanda Lopez beteiligt war.

Vielmehr sei ein Bekannter des Hingerichteten, Carlos Hernandez, der Täter und soll die Getötete mit einem Messer in Corpus Christi(Texas) erstochen haben.

Laut dem Bericht wurden weder Blutspuren noch Fingerabdrücke am Tatort genommen. Auch das Messer wurde nicht eingehend inspiziert. Der Staatsanwaltschaft genügte für eine Anklage, dass Carlos DeLuna weggelaufen sei. Nachdem Hernandez 1999 gestorben war, kamen neue Einzelheiten ans Licht.


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WebReporter: Westi1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mord, Universität, Beweis, Unschuld
Quelle: www.ftd.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2012 06:50 Uhr von Trueman80
 
+38 | -2
 
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Wie jetzt...erstmals ?? Das kam doch bewiesener Maßen schon häufiger vor und allein in den letzten 50 Jahren, müssen unzählige Menschen, zu Unrecht hingerichtet worden sein.

Wobei es klar ist, das man es nicht immer herraus gefunden hat. Aber wenn es auch nur einen Unschuldigen trifft, ist das für mich Grund genug, diese antiquierte und unmenschliche Art der Bestrafung abzuschaffen.

Wenn man zweimal Unrecht tut, wird daraus noch lange kein Recht. Aber so manch schwaches Gemüt, wird das nie lernen und auch in Zukunft gern als erstes nach der Todesstrafe schreien. Sehe ich hier bei Shortnews ja auch regelmäßig, von so einigen Genies. Ohne das einmal ein Gedanke daran verschwendet wird, das dabei unausweichlich, auch unschuldige zu Tode kommen.
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21.05.2012 07:54 Uhr von derleo
 
+9 | -13
 
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die sind: und bleiben Mörder. Und nicht nur zuhause.
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